2017

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Willkommen zur «cosmic wall of sound»: Psychedelische Klänge gemischt mit Stoner-Rock und Progressive ergibt die instrumentale Musik zum Abheben von Monkey3. Zuerst nur zu Jamsessions zusammenkommend, suchten die Lausanner Jungs ab 2001 lange nach einem geeigneten Sänger. Die Suche wurde aber nach der ersten instrumental eingespielten Demo ein für alle Mal eingestellt: Die entstandene Musik machte jeden Gesang überflüssig. Mit diesem überzeugenden Schaffen gewannen sie Konzert für Konzert neue Fans und begaben sich auf zahlreiche Tourneen quer durch Europa. Nun machen Monkey3 zum wiederholten Male einen Abstecher ins Gaswerk. Heb zusammen mit ihnen ab und reise in den Kosmos von Space-Rock, Progressive und Stoner!

 

So eine Weltraumbegehung will gut vorbereitet sein. Dafür sorgen Addicthead. Sie schweben irgendwo zwischen psychedelischen Jams, nackenbrechenden Riffs und tiefen Grooves. Lass dich aber dabei nicht von der Jugend der vier Frauenfelder täuschen: Bereits seit sieben Jahren rocken sie die Ostschweizer Kulturlokale und vor zwei Jahren veröffentlichten sie ihr erstes Album. Seit Anbeginn der Bandgeschichte zeichnen sich Addicthead mit ihrer experimentellen sowie psychedelischen Musik aus und lassen Jam-Sessions ihren freien Lauf – im Proberaum wie auf der Bühne. 

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Vor mehr als fünf Jahren standen das Allgäuer Ausnahmetalent Rainer von Vielen und seine Band bereits als Support beim 15-jährigen Gaswerk-Jubiläum auf der Bühne und haben das damalige Publikum mit dem selbst so umschriebenen «Bastard-Pop» in den Bann gezogen. Einige erfolgreiche Alben und unzählige Konzerte später schauen die Jungs, die in Wahrheit gar nicht mehr ganz so jung sind, auf ihrer Europatour wieder bei uns vorbei und bringen auch gleich die brandneuen Songs ihrer frisch gepressten Platte «Überall Chaos» mit. Gesellschaftskritisch, welt(v)erklärend, politisch, alltagsverliebt und mit einer gehörigen Prise Endzeitstimmung setzt auch dieses Werk die Tradition der musikalischen und textlichen Vielfalt und Schubladisierungsverweigerung der vier Jugendfreunde ungebrochen fort. Auch musikalisch setzen sie nach wie vor auf einen eigenwilligen, mitreissenden Mix aus Hip Hop, Punk, leichten (niemals seichten) Popsongs, Rainers unverkennbarem Kehlkopfgesang und einem unersetzbaren Laptop. Der Kreativität werden dabei keine Grenzen gesetzt, der Ekstase, sowohl auf als auch vor der Bühne, eben so wenig. Der Sänger und Namensgeber Rainer von Vielen, Gitarrist Mitsch Oko, Dan le Tard am Bass und der Drummer Sebastian sind nicht zuletzt auch aus diesem Grund vor allem bei Live-Auftritten so richtig in ihrem Element, begeistern ihre Fans, auch die zukünftigen, mit ihrer unaufhaltbaren Energie, ihrem musikalischen Enthusiasmus und dem Drang die Welt durch ihr Schaffen zu verbessern, oder zumindest die Menschen an diesem einen Abend, in diesem Konzertsaal, in genau diesem einen Moment ein wenig menschlicher, friedvoller und untereinander verbundener zu machen. Und natürlich glücklich.

 



Für die richtige Stimmung sorgt im Vorfeld das Schweizer Liedermacher-Duo Schoedo aus Zürich. Bereits seit 2007 verbreiten Schömi und Domi ihr musikalisches Manifest zu den wirklich wichtigen Themen unserer Zeit wie etwa Bier, Fussball und Liebesleiden. Ihr Mundart-Folk lässt sich dennoch kein bisschen als nichtssagendes, millionenfach kopiertes Popgedudel abtun, gehört doch mehr dazu, kleine Alltagsgeschichten und die ach so unscheinbaren Stolpersteine des Lebens pointiert und schonungslos ehrlich verpacken zu können statt immer nur von grossen, weltverändernden Heldentaten zu erzählen. Lieder eben über dich und mich und Hans und Heiri.

 

 

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Black Willow

Die drei Lausanner sorgen mit ihrem psychedelischen Stoner Rock seit 2011 für Furore. Ihr zweites Album «Samsara» ist noch nicht einmal drei Monate alt und schon stehen sie im Gaswerk auf der Bühne. Aufgenommen wurde das zweite Baby von Erik Wofford, der in der Vergangenheit bereits erfolgreich mit Musikgrössen wie The Black Angels zusammengearbeitet hat. Kommet und lasset euch von den sphärischen Klängen berauschen!

 

Ermes
Post Hardcore Punk aus Italien vom Feinsten! Die vier Jungs aus dem norditalienischen Val Tidone haben sich 2015 zusammengefunden und vergangenen Herbst ihr Album «Worst Case Scenario» veröffentlicht. Hier trifft 1a-Screamo gekonnt auf dreckige Rock’n’Roll Klänge. Ermes ist energetisch, rasend und laut – genauso wie wir Musik mögen.

 

Thermic Boogie

Die Dritten im Bunde an diesem Abend kommen aus Spanien und auch sie haben ein neues Album mit im Gepäck. Thermic Boogie formierte sich im Sommer 2015 und gilt als lauteste Band Barcelonas. Auf «Vastness And Matter» geben sie ihren Double-Toasted Heavy Rock zum Besten. Wer herausfinden will, wie zum Teufel eine Zwei-Mann-Band so viel Power und Lautstärke hinbekommt, ist hier genau richtig.

 

 

 

Viele Aktivitäten für Geflüchtete sprechen oftmals (unbeabsichtigt) vor allem Männer* an. Ein mangelndes Angebot an Kinderbetreuungsdiensten führt unter anderem dazu, dass die Teilnahme an Aktivitäten für Frauen* erschwert wird und sie häufig nicht teilnehmen können oder wollen. Unser Projekt soll Frauen* einen offenen Raum für Diskussionen, Austausch und Ideen bieten und Freundschaften entstehen lassen.

Leider fällt die geplante tunesische Küche im Februar aus.
Wir haben jedoch einen nicht weniger leckeren Ersatz gefunden und laden zum gemeinsamen, brasilianischen Schmaus ein.

Unser Menu:

Salada:

Nudel-Bohnensalat mit Palmherzen und Äpfeln


Feijoada brasilera:  

Schwarzer Bohneneintopf (mti Rindfleisch oder ohne)
Reis, würziger Maniok mit Bananen und Kraut

Salada de frutta:

Brasilianischer Fruchtsalat mit Frischkäse

 

Willkommen ist jede Frau*, ob zum Kochen oder gemeinsamen Essen!

  • Kochen ab 15:00 Uhr: 5.— inkl. Essen und Softgetränke
  • Essen um 18:00 Uhr: 20.– inkl. Softgetränke

Mit deinem Beitrag finanzieren wir ausserdem das Essen für die geflüchteten Frauen*, welche selbstverständlich kostenlos teilnehmen können.

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Es freut uns natürlich immer ganz besonders, wenn sich erfolgreiche Bands zu treuen Gaswerk-Stammgästen mausern. Besonders wenn es sich dabei auch noch um sympathische Winterthurer handelt, die man des Öfteren auch mal vor der Bühne antrifft. Nach ihrem letztjährigen, fulminanten Auftritt im Gaswerk lassen es sich die trinkfesten Jungs der Hardrock Band XII Gallon Overdose nicht nehmen, 2017 bereits zum dritten Mal seit ihrer Gründung 2013 unsere Bühne und insbesondere auch die heimische Bier- und Schnapsbar zu entern. Dass es 2016 zu einem Spielerwechsel in ihrer bisherigen Aufstellung gekommen ist, lassen sich die aktuellen Bandmitglieder weder anmerken, noch anhören. Ganz im Gegenteil, mit unstillbarem Tatendrang und gehörigem Konzertdurst arbeiten sie an ihrem stetig wachsenden Erfolg. Mit ihrer neusten Platte «Damn Hot» mischten sie als Headliner der Winterthurer Musikfestwochen 2016 nicht nur die stadtinterne Rocker Szene gehörig auf, sondern überzeugten ein Jahr zuvor auch als Vorband der legendären britischen Rockgruppe Status Quo vor über 13‘000 Konzertbesuchern im Hallenstadion Zürich. Die im August 2016 erschienene EP beinhaltet nicht nur fünf frische, schlagkräftige und stimmbänderfolternde Songs, sondern lässt die Herzen der Fans vor allem auch durch die allzeit bewährte «Hau drauf»-Manier der Band höherschlagen. Trotz der nicht überhörbaren musikalischen und technischen Weiterentwicklung, bleiben sie ihrem bühnenerprobten, energiegeladenen Hardrock der ersten Stunde treu und feiern ihren Sound, ihre Anhänger und nicht zuletzt auch sich selbst und ihren Lebensstil in explosiven Songs wie «Powerplay»: «I’m sweating blood, drinking gasoline, high octane, I’m on adrenaline».

 

 

Zum nötigen Aufwärmen der Nackenmuskulatur, der rhythmischen Einstimmung der restlichen Gliedmassen sowie dem wichtigen und niemals zu vergessenden Einölen der Kehlen verhilft uns im Vorfeld das Rocker Trio von The Möles aus Basel. In Sachen Trinkfreudigkeit, Motivation und natürlich vor allem der Liebe zum Hardrock stehen sie der Hauptband in nichts nach.

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«Our individual beings may not be magnificent. But what we do is.» Bei Schammasch darfst du mehr als die typischen Rockstars auf der Bühne erwarten – ihre Musik erfordert deine ganze Aufmerksamkeit! Was sie erschaffen, ist ein extrem durchdachter und überzeugender Konzept-Post-Metal, zu dessen Universum auch Teile des Black Metal, Ambient, Doom, Avant und Death Metal gehören. Dadurch erzeugen die seit 2009 vereinten Basler mit jedem neuen Album ein weiteres ästhetisches Kunstwerk. Der Bandname selbst spielt auf die alte Gottheit Šamaš an, welche in Mesopotamien als «Lichtbringer» und als Sonnengott in der akkadischen bzw. der babylonischen Mythologie verehrt wurde. Dass der Name nicht zufällig ist, zeigt sich in der Musik: Trotz der düsteren Atmosphäre der Songs erreichen Schammasch mit ihrer Komplexität und Finesse eine neue Ebene der Musik. Lass dich an ihrem Konzert im Gaswerk ins Licht führen, ganz nach ihrem Motto «Expressing Light through Darkness»!

 

 

Wenn Doom zu Black wird, erwarte das Chaos! Nicht weniger bieten die vier Musiker von Rorcal aus Genf mit ihren imposanten Werken. Was aber bei erstem Hinhören wie ein Schwall über dir einbricht, entpuppt sich als durchdachter Atmosphere Metal mit eigener Botschaft. Diese sind Rorcal auch nach über zehn Jahren mit vier Alben und mehreren EP's nicht müde in der Black Metal Szene zu verbreiten – was ihnen mit ihrer Mischung aus harschen Beats, vifen Riffs sowie progressiver, melodiöser Liedgestaltung durchaus gelingt. Lass dich von ihnen im Gaswerk mitreissen und unterstütze Rorcal ihre Worte in die Welt zu tragen um Chaos zu erzeugen. Denn aus Chaos steigt eine neue Ordnung auf!

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Ein Schuss Country, eine Prise Trash und eine handvoll Minimalismus. So präsentiert sich das Glarner Duo Captain Moustache & Fredo Ignazio. Aufgewachsen in einem kleinen Dorf inmitten der Schweizer Berglandschaft entdeckten sie früh ihre Leidenschaft für die Westernmusik. Gemixt mit ihrer Liebe zum old-style und ihrem Punk-Hintergrund ergibt das etwas, was die Jungs als «fucked-up self-destructing two-piece-western-trash» bezeichnen.

Seit ihrer ersten EP «Low Fidelity Science Fiction» anno 2007 veröffentlichen sie in regelmässigen Abständen 7"-Vinyl-Singles auf ihrem eigenen Label Pommes Chips Records. Die neun bisherigen Singles ergänzten sie vor vier Jahren mit der LP «You'll f'up anyway». Um ihren trashigen Stil uneingeschränkt auch in den Platten ausleben zu können produzieren sie diese allesamt unter Eigenregie in ihrem Studio.

Während ihrer bereits siebenjährigen Live-Karriere spielten Captian Moustache & Fredo Ignazio quer durch die Schweiz und die angrenzenden Nachbarländer. Am 21. Januar beehren sie das Gaswerk und verführen dich in die beinahe vergessenen Gefilde der Country-Musik. 

 

 

Als würden tausend Krähen ihr Gefieder weiten und die Zuschauer mit einer geballten Ladung Rock & Roll in die frühen Siebziger versetzen: Singende Gitarren, grollende Schlagzeugbeats, ausgefallene Basslines und eine zartsüsse bis lautstark brüllende Stimme gepaart mit schweisstreibenden und energetischen Auftritten. So lassen sich Pablo Infernal aus dem Grossraum Zürich in wenigen Zeilen beschreiben. 

Mit ihrem Debut-Album «Lightning Love» ist ein äusserst vielseitiges und undurchschaubares Werk erschienen, welches im vollen Spektrum von tradiertem Rock & Roll bis hin zu ruhigeren Passagen reicht. Somit sind Pablo Infernal das übergreifende Verbindungselement zu allen Generationen und sprechen ein breites und vielseitiges Publikum an. Doch nicht nur auf dem von SRF 3 zum besten Schweizer Rock-Album des Jahres 2016 ernannten Tonträger können sich die Zürcher beweisen; auf der Bühne präsentiert das Quartett seine Songs als eine abgeklärte und dennoch verspielte Einheit in einem Bündel ungetrübter Energie. Diese Jungs wissen es, den musikalischen Spielraum uneingeschränkt zu nutzen und die Zuhörerschaft zu frappieren. Entdecke Pablo Infernal am 21. Januar selbst live. 

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Oh bella Italia, was bescherst du uns immer wieder für wunderbare Stoner Rock «Dolci»! Natürlich sprechen wir nicht von Spacecakes sondern von legalen, musikalischen Psychedelika. Diesmal hören sie auf den Namen Isaak. Isaak gehören sicherlich zum Besseren, was die Szene zu bieten hat! Wie bereits andere Stoner-Highlights im vergangenen Jahr releasen sie auf dem Label Heavy Psych Sounds. Und Isaaks Sound liefert denn auch genau das: Schwerer, treibender Stoner Rock mit so viel Groove, dass man aufpassen muss, nicht auf den Tanzteppich zu fallen.



Das genannte Label erfuhr letztes Jahr erfreulichen Zuwachs in der Form von The Clamps. Das norditalienische Trio vereint Stoner, Speedrock, Punk und Rock'n'Roll in schnörkellosem Fat Fuzz Sound mit Wiedererkennungswert, der sowohl live wie auf Platte funktioniert. Apropos Platte: Eine solche neue soll diesen Februar erscheinen. Mit reichlich neuen fetten Sounds darf also gerechnet werden.

 

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Bei Jahresbeginn dauert es jeweils ja schon gerne mal ein paar Wochen, bis sich die nun neue Jahreszahl in das Gedächtnis gebrannt hat. Es gibt aber auch durchaus Übungen, damit sich das Gehirn und das motorische Gedächtnis schnell vom Vorjahr trennt – was bei 2016 bei vielen ein spezielles Bedürfnis zu sein scheint.


Wir empfehlen hierfür eine mathematische Extremübung und präsentieren euch dazu ZEUS!, auch bekannt als das «Loudest Math Metal Duo on Earth». Dies ist ein grosses Versprechen, doch wir garantieren, dass ZEUS! Sogar noch viel mehr bieten. Genremässig lassen sie auch Stile wie Hardcore, Punk und Grind in ihre Musik einfliessen. Vor allem aber sind sie nicht nur laut (darüber müssten sie letztlich sowieso auch mit unserem Tontechniker verhandeln), sondern auch extrem energiegeladen, schrill, erfrischend frech und unkonventionell. Ihre Stücke sind dennoch nicht bloss konstant furios und wild, sondern bieten berraschenderweise – und das macht das Duo noch interessanter – auch ruhige, ambientös-noisige Passagen. Trotz Dreisatz und Pythagoras: ZEUS! präsentieren sich durchgehend unkonventionell überraschend. Entsprechend entlocken sie dem interessierten Zuhörer auch weniger ein «Heureka!» als ein verblüfftes «Zapperlot!».

 

«Zaperlipopette» werden die Konzertbesucher hingegen kurz davor rufen. Sei es, weil sie nach einer Zugabe der Vorband lechzen, welche eben auf diesen Namen hört. Oder sei es, zeitlich dann etwas früher am Abend, weil sich die Zuhörerschaft gerade wieder mal kurz vom ekstatischen Sog ebendieser Band entreissen mochte. Eines ist sicher: Das Basler Trio bietet ein musikalisches und performatives Spektakel mit beinahe rituellem Charakter. Klingt genau danach, was wir für einen Reset für das neue Jahr gebrauchen.

2016

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Unhold ist seit 1992 ein urtümlicher Hybrid aus Metal und Noiserock der frühen Neunziger gepaart mit der unbeschönigenden Welt-Perspektive und entfesselten Wut des Hardcores. Als Paten und grösste gemeinsame Nenner kommen Bands wie Neurosis, -(16)-, Unsane, Barkmarket, Black Sabbath, Helmet, Clutch, Melvins und Kyuss in den Sinn. Sie selber nenne ihre Musik «Alpine Distortion».

 

Mit viel Hingabe, Herzblut, Freude und einem Quäntchen Berner Oberländer Hartnäckigkeit haben sie es zu einer Labelgründung, vier Alben und diversen Tourneen quer durch Europa gebracht. Derzeit sind Unhold mit der von ihnen einberufenen «Alpine Coalition» im Mittelland in einer Handvoll Clubs unterwegs und ziehen da die Besuchenden mit einem fantastischen, wechselndem Line-Up in ihren Bann. Nun kommt das Gaswerk dran! Zur Alpine Coalition gehören bei uns auch noch folgende zwei Bands:

 

Soldat Hans kommt immer dann aus seinem Versteck herausgekrochen, wenn es draussen dunkel und unwirtlich wird… Passend also, dass er uns wieder mal zu unserem letzten Konzert des Jahres einen Besuch abstattet. Wäre die Alpine Coalition eine Miliz, dann wäre Soldat Hans so etwas wie der psychopathische Meuchelmörder. Für seine Werke lässt er sich reichlich Zeit und zieht seine Opfer mit undurchsichtigen aber wirkungsvollen Taktiken in seinen Bann. Schlussendlich wird er dich kriegen.

 

Fern von solchen Märchen mit schwierig überprüfbarem Wahrheitsgehalt ist Soldat Hans eine sechsköpfige Formation aus Winterthur und deren stilistische Verortung als Downtempo Folk Doom benannt. In den Worten des Sängers und Gitarristen Omar Hetata: «Downtempo», weil es sehr langsame Musik ist. Mit «Folk» ist eine Mischung aus Blues, Country, Folk und Gospel gemeint, respektive das Feeling. «Doom», weil wir einige Sludge/Doom-Elemente in unserem Sound haben – er verfügt über ein Spektrum von ganz leise bis zu ganz hart. Unsere Musik ist eine Spielweise: Die Songs beginnen sehr «flashig» und ziehen einen als Musiker in eine Art Trance, bis es dann zu einem musikalischen Ausbruch kommt.

 

Als eine rein instrumentelle Band erschafft Khaldera eine einzigartige Atmosphäre durch das Zusammenspiel sorgfältig ausgearbeiteter Klangkonstrukte der Gitarren, instinktivem Schlagzeugspiel und solider Arbeit am Fretless Bass. Hypnotisierende, verhängnisvolle und transzendale Passagen schwellen an zu einer katharsischen Zerstörung, gleich eines sanften Baches welcher zu einem gewaltigen Strom anschwillt.

 

Beheimatet irgendwo zwischen den Hügeln des schweizerischen Mittellandes haben Khaldera ihre Debüt-EP «Relief» in Eigenregie 2013 publiziert, bevor sie ihre Nachfolger-EP «Alteration» 2016 beim Label Czar of Crickets veröffentlichten.

 

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Mit Inhumate wartet Grindcore vom Feinsten auf dich! Wie die vier Franzosen das hinkriegen? Mit absoluter Unabhängigkeit von Plattenfirmen. In ihrem von A bis Z selbst produzierten Alben gelingt es Inhumate sich seit 1990 stetig neu zu erfinden. Was als melodiöser Death Metal anfing, entwickelte sich rasch zum härteren und schnelleren Stil des Death Grindcore. Dieser Szene sind sie bis heute treu geblieben. Nach dem Motto «brutal as fuck» werden sie dich aus den (Kamin-)Socken pusten.

 

Wer denkt im Wallis ist nur Volksmusik zu finden, hat die Rechnung ohne Cremation gemacht. 1992 legten sie den ersten Stein für ein Musterbeispiel unabhängigen Death Metals. Ihre Songs sind brutal, technisch hochstehend und doch mit viel Liebe zum Detail. Diese Vielfalt des Death Metals beweisen die vier Jungs in ihren drei veröffentlichten Alben jedes Mal aufs Neue. Mit ihren nunmehr 24 Jahren Bühnenerfahrung liefern Cremation eine intensive, wuchtige und eindrückliche Live-Show ab, die du nicht verpassen darfst!

 

Doch was wäre ein vorweihnächtliches Geholze ohne Gangrenomity? Zu viert rütteln die Tessiner die Undergroundszene des Brutal Death Metal seit wenigen Jahren auf. Schnelle Riffs, technische Raffinesse, brutaler Gesang – dies beherrschen Gangrenomity bis hin zur Perfektion. Obschon erst seit 2013 aktiv, haben sich die Jungs einen festen Platz im Brutal Death Metal erarbeitet. Ganz nach dem Motto: Brutal? Brutaler? Gangrenomity!

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Hereinspaziert! Hereinspaziert! Das Gaswerk verwandelt sich am Samstag 10. Dezember zum dritten Mal in einen Rummelplatz des guten Geschmacks.

Hauptattraktion sind an diesem Abend keine wilden Tiere, Fahrtgeschäfte oder gar Damen mit Bart, sondern Winzer, Brauer und Schnapsbrenner, die uns ihre Produkte zeigen. Die Gelegenheit, um viele feine Sachen zu entdecken und flüssige Weihnachtsgeschenke zu besorgen.


Natürlich gibts auch diesmal neben Trank auch Speis und Musik sowie die eine oder andere Sensation! Wie es der Zufall so will, erscheint an diesem Abend das Gaswerk-Jubiläumsbuch "No Junkfood No Pizza No Mistery Meat" mit leckeren Rezepten aus dem Gaswerk-Backstage und Geschichten aus dem Haus. Um 19 Uhr findet die offizielle Taufe mit Lesung statt.

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Nach 2 Jahren meldet sich die norddeutsche Band Turbostaat mit ihrem 6. Album «Auf dem Weg nach Abalonia» zurück. Mit ihrem ersten Konzeptalbum liefern die fünf Jungs düster lackierten Punkrock, der einmal mehr das klassische Punk Genre sprengt. Sphärische, teilweise elektrische Klänge mischen sich spannend und ereignisreich zu einer gelungen Erzählung von der fiktiven Reise Frau Semonas nach dem imaginären Schicksalsort Abalonia. Die fiktive Geschichte ist ein Kommentar auf die derzeitigen politischen Verhältnisse, eine Antwort auf zunehmenden Fremdenhass und gesellschaftliche Fehlentwicklungen. Die Tour ihres Abalonia-Albums im Frühjahr brachte ihnen fünf ausverkaufte Shows. Jetzt machen sie endlich Halt in Winterthur und erzählen uns live von der Utopie Abalonia.

 

«Punk rock or something» benennen die vier Bayern von Opiliones ihre Musik. Stilistisch irgendwo zwischen Post-Hardcore und lärmigem Alternative beglücken uns Opiliones mit energetischem Sound, der auf ausgelatschte Songstrukturen verzichtet. Teils wagen sie lange, rein instrumentelle Passagen, die unheimlichen Druck erzeugen und dann verankern sie den Punk wieder mal ganz tief in der Rockmusik. Kurz zusammengefasst präsentieren Opiliones 1A-Punk Rock aus der San Diego-Ecke à la Hot Snakes. Mit der italienischen Hardcore-Band Frana veröffentlichten sie bereits eine sehr gelungene, energiegeladene Split-EP und stellen nun endlich ihr langerwartetes und eben erst erschienenes Album «Guilt» vor.

Viele Aktivitäten für Geflüchtete sprechen oftmals (unbeabsichtigt) vor allem Männer* an. Ein mangelndes Angebot an Kinderbetreuungsdiensten führt unter anderem dazu, dass die Teilnahme an Aktivitäten für Frauen* erschwert wird und sie häufig nicht teilnehmen können oder wollen. Unser Projekt soll Frauen* einen offenen Raum für Diskussionen, Austausch und Ideen bieten und Freundschaften entstehen lassen.

Im Dezember laden wir zum gemeinsamen, laotischen Schmaus ein.

Willkommen ist jede Frau*, ob zum Kochen oder gemeinsamen Essen!

  • Kochen ab 15:00 Uhr: 5.— inkl. Essen und Softgetränke
  • Essen um 18:00 Uhr: 20.– inkl. Softgetränke

Mit deinem Beitrag finanzieren wir ausserdem das Essen für die geflüchteten Frauen*, welche selbstverständlich kostenlos teilnehmen können.

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Plattentaufen sind ja allgemein etwas sehr Aufregendes für lokale Musikszenen. Solche Abende versprechen eine Entladung von monatelanger Vorfreude in einem vertrauten und feucht-fröhlichen Ambiente. Wenn The Peacocks aber jeweils wieder eine Platte veröffentlichen, wächst dieses vorfreudige Kribbeln zu einer wahren Nervosität heran. Wenn sie dann noch mit Gloria Volt zusammenspannen kann man eigentlich nur noch von Hysterie sprechen. Als wären die Auftritte dieser beiden Institutionen nicht genug, haben sie sich noch einige namhafte internationale Szenegrössen hinzugerufen und in einem zweitägigen Festival verpackt: Das Volt Fest.

 

Sie sind cool. Sie sehen gut aus. Und sie lieben, was sie machen. The Peacocks schauen auf eine imposante Bandbiografie zurück, sind aber noch lange nicht bereit diese Geschichte abzuschliessen. Hin und wieder kristallisiert sich ihr flüchtiges Werk aus Schall, Rauch, Schweiss und Bandtourabgaswolken zu einem soliden, physischen Tonträger.. Nach vier Jahren ist das nun wieder soweit! Exklusiv spielen The Peacocks von ihrem neuen Album «Flamingo». Rotziger Punkrock mit Surf-, Beat- und Billy-Einflüssen, präsentiert auf die gewohnt mitreissende, unverkennbar-melodiöse Art.

 

Als The Peacocks im Gründungsjahr des Gaswerks (1996) zum ersten Mal im Saal spielten, teilten sie die Bühne mit der New Yorker Skaband The Toasters. Der Sound an diesem Abend im noch blutjungen Gaswerk war gemäss The Peackocks’ Sänger Hasu «hundsmiserabel». Die schlechte Akustik konnte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier eine saugute Band auf der Bühne stand und so entstand zwischen den beiden Bands eine langjährige, enge Freundschaft. Über zwanzig Jahre nach ihrem ersten Konzert im Gaswerk, stehen The Toasters wieder auf der Gaswerk-Bühne. Dieses Mal mit guter Akustik!

 

So wie Gloria Volt Namensgeber des hiesigen Volt Fests sind, so sind es die Sewer Rats für das «Ratfest» in ihrer Heimatstadt Köln. An diesem verspricht die Punkabilly-Formation jeweils «Rat N Roll! Circle Pit! Party non stop! Maniac Action! Refrains-Mitgrölling! Dancing all night long!» Wir mögen das Konzept und wünschen uns einmal genau das, zum Hier-Geniessen.

 

Was wäre ein solcher Abend ohne Vorspeise! Der musikalische Apéro kommt an diesem Abend von den Bad Mojos. Ihre Herkunft ist nicht ganz nachvollziehbar deklariert aber muss irgendwo im Schweizer Mittelland liegen. Auf der Packung steht was von Lofi-Weirdo-Retardo-Punk und der Sound erinnert ein bisschen an Fastfood: Schmeckt etwas komisch, hinterlässt dem Geniesser ein trashiges Gefühl aber ist eben doch einfach sehr geil. Wir sagen laut «Ja!» zu dieser Sünde und beissen an!

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