Di 23.12.08
Night of the Living Dead
Hukedicht
C'Mon
The Redneck Zombies
Tanzmörder
12 Jahre Punk-Hardrock in der obersten Schweizer Liga waren einem mordlustigen Neider scheinbar genug: Vor zwei Jahren mussten Hukedicht im besten Alter – alles andere als alterschwach – sterben. Die Löffel abgeben. Den Dienst quittieren. In die Gruft steigen... Ein Friedhofswärter hat nun angstzitternd berichtet, dass sich seit geraumer Zeit nächtlich die fünf Grabplatten mehr und mehr verschieben und es langsam beginne, unangenehm zu riechen. Er rechnet damit, dass die 5 Hukezombies am Dienstag, 23. Dezember für einen einmaligen Spätschoppen das Totenreich verlassen und allerdeftigst die Sau rauslassen werden... Seid bereit für eine "Night of the Hukedead"!
C'Mon aus Kanada werden an diesem Abend dafür sorgen, dass dem Zuschauer schon vor dem modrigen Abschluss die Nackenhaare aufstehen – aus Freude! Die Heavykralle darf wieder einmal geschwungen werden. Das Trio – bestehend aus der Ex-Bassistin von Nashville Pussy, dem Bartrocker von Bionic und irgend einem geilen Haudegen hinter der Schiessbude – weiss, wie man rockt. Da wackeln sogar dem härtest gesottenen Rocker die Ohren!!!
Die Redneck Zombies aus Schafhoden sind in der Winterthurer Friedhof-Szene kein unbeschriebenes Blatt. Sie werden mit Ihrem Turbonegro-MacGyver-Godzilla-Rock auch den hinterletzten Dienstagabend-Konzert-Muffel davon überzeugen, dass es sich lohnt, am 24. Dezember frei zu nehmen. Die sind soooo geil... Prosit!
Die Winterthurer Band Transmartha ist bekannt für unterhaltsame Konzerte auf hohem Niveau. Um ihre dadaistische Seite ebenfalls ausleben zu können, treten sie von Zeit zu Zeit unter dem Namen Tanzmörder auf. Als solche haben sie bereits Dummdreistigkeiten wie ein komplettes EAV-Set oder die Top Ten der schweizer Hitparade vom 31. März 1976 zum Besten gegeben. Man darf gespannt sein, was sie sich Tanzmörder für die Nacht der Hukezombies ausgedacht haben.
Fr 19.12.08
30 Years of Punk!
Peter & The Test Tube Babies
V8 Wankers
Moped Lads
durch die Punkrock-Bewegung und haben dabei eine ganze Menge an unsterblichen Hits kreiert. Von Beginn an prägten die Engländer die Szene mit. Die Haudegen aus dem Strandbad Brighton kennen keine Müdigkeit und zelebrieren ihr raues Handwerk immer noch wie keimende Sprösslinge.
Ihre Liebe zu amerikanischen Muscle Cars und dreckigem Rock’n’Roll brachte die fünf Offenbacher „Auto-Assos“ innerhalb kürzester Zeit zweimal ins Vorprogramm von Rose Tattoo, zu denen auf Anhieb ein freundschaftliches Verhältnis entstand. Auch als Opener für Motörhead, Gluecifer oder Nashville Pussy konnten die erst im Jahre 2000 gegründeten V8 Wankers mühelos bestehen und rockten auf der Hauptbühne des Bizarre-Festivals mit Turbonegro zu deren Comeback. Letztes Jahr gabs neuen Stoff für den Plattenspieler, jetzt sind sie wieder bei uns auf der Bühne. Stärker und schneller als je zuvor!
In den Geschichtsbüchern des Schweizer Untergrunds haben die Alt-Punker um Moped Lads einen festen Platz. Als dienstälteste Punk-Combo dieses Landes geniessen sie Kultstatus. Anfang Neunziger bildeten die fünf Luzerner die musikalische Gegenbewegung zum überproduzierten Grunge dieser Tage und manifestierten ihren erdigen Punk-Rock in der hiesigen Musiklandschaft.
Do 11.12.08
Konzert
Peter Pan Speedrock
Knuckelbone Oscar
Knucklebone Oscar ist Skandinaviens bestgehütetes Geheimnis. Halb Mensch, halb Affe aus den unendlichen Landschaften Finnlands. Oscar's Musik kann wohl am besten als "Add-Blues" beschrieben werden, gewürzt mit einer ungesunden Mischung aus Garagenrock Geschmacksverstärker und Punkrock Aufputschmittel.
Auf der Bühne hat es den Anschein als würde der Urmensch höchstpersönlich in Knucklebone Oscar weiterleben. Könnt ihr Euch Chuck Berry auf Speed vorstellen? Oder Little Richard's kleinen Bruder in Gestalt eines Affens der James Brown imitiert? Egal was ihr Euch vorstellt, Oscar und seine Mitmusiker setzen noch eines oben drauf. Wilde Gesten? Ja! Hyperaktive Bewegungen? Ja! Trash Vodoo Mystik? Sehr wohl! Jungleakrobatik? Aber sicher doch! Sägen und Buschmesser?
Knucklebone Oscar gehört zu der Riege finnischer Undergroundartisten wie The Flaming Sideburns und Sweatmaster, mit unermüdlichen Touren durch ganz Skandinavien und kürzlich auch Europa. Das neue Album "Back From The Jungle" bringt die Jungs ein weiteres Mal in deutsche Gefilde
1996 kündigte ein lokales Erdbeben die Geburt einer der wohl besten Bands Hollands an: Peter Pan Speedrock war geboren. Kurze Zeit später war die Band schon bis über die niederländischen Grenzen hinaus bekannt für ihre großartigen over-the-top-kick-ass-live-shows. Ohne Zweifel sind die drei Speedrocker die umtriebigste Band Hollands; Punks, Rockabilly's, Rocker, Metaller, Skater, Biker und gezwungene Anzugträger geben sich auf ihren Konzerten das Bier in die Hände - mit einer gegenseitige Loyalität bestimmt durch Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und der Liebe für straighten puren Rock'n'Roll. Während ihrer zahllosen Tourneen teilten sich die Speedrocker die Bühne mit Bands wie Motörhead, Nashville Pussy, Zeke, Anthrax, Rose Tattoo, Danko Jones, Gluecifer, Mad Sin und den Flaming Sideburns, brachen jegliche Rekorde im Bier Konsum und hinterließen jede Menge neuer Fans und eine begeisterte internationale Presse.
Sa 06.12.08
Konzert
Des Ark
Evelinn Trouble
Being James Eton
Die Musik der Amerikaner Des Ark ist eine Mischform verschiedener Stil-Elementen. So wechseln sich laute exzessive Noise-Songs mit leisen Singer-Songwriter-Kompositionen ab. Ob laut oder leise, uns erwarten emotionsgeladene Sounds mit brillanten Wendungen, bereichert durch eine anmutige Stimme der Extraklasse. Die Band um Frontfrau Aimee Argotes bewegt sich irgendwo zwischen alter PJ Harvey, als sie noch gegen ihre Dämonen kämpfte, alter Cat Power, bevor diese „The Greatest“ wurde oder einer Whiskey geschwängerten Feist, als ob sie mit Ihren Freunden von den Broken Social Scene ihre beiden Alben nochmals einspielen würde. Anfang Jahr war Des Ark schon in hiesigen Gefilden. Zur Freude der Nation geben sie bereits ihr Comeback.
Die Schweiz erlebt einen viel versprechenden Boom der Singer-Songwriter-Szene. Vor allem auf der weiblichen Seite sind ein paar Namen gross im Kommen. Neben Sophie Hunger und Heidi Happy gehört unbestritten auch Evelinn Trouble dazu. Die bezaubernde Stimme aus der mädchenhaften Hülle der blonden Ausnahmekünstlerin lässt niemanden kalt. Vergleiche mit Björk oder Coco Rosie haben durchaus ihre Berechtigung. Die junge Zürcherin präsentiert uns eine Auswahl ihrer Perlen. Intensive Musik mit Gänsehautfaktor!
Mi 03.12.08
Konzert
Deadbolt
Die vier Jungs aus dem sonnigen San Diego bezeichnen sich selbst als "The Scariest Band in the World" und sind für ihre schrägen, düsteren Live-Shows berüchtigt. Ihren Sound nennen sie Voodoobilly, eine explosive Mischung aus abgefahrenen Texten und trashigem, schleppendem Surf vom Feinsten. Zwei Bassspieler erzeugen mit ihren Instrumenten die charakteristische "Wall of Thunder". Beeinflusst durch Musiker wie Link Wray, The Cramps, The Damned und Johnny Cash sind Deadbolt ihrem Stil trotz vieler Besetzungswechsel seit 1987 treu geblieben. Mit CB-Funk und Haarspray im Pistolenholster, dreckigen Witzen, lustigen Anekdoten und wüsten Fluchereien angereichert, sind Deadbolt ein Muss für Fans von trashigen alten Horrorfilmen, Hotrodfahrern und solchen, die es noch werden wollen. Nach vier Jahren sind die Kalifornier nun endlich wieder in Europa auf Tour und machen dabei auch einen Abstecher zu uns ins Gaswerk. Achtung: einzige CH-Show!
Fr 28.11.08
G-Plus
The Noodles
Nail'em
Dark Spirit
Die Nachwuchsbandreihe des Gaswerks geht in die nächste Runde.
Eröffnet wird der Abend von Dark Spirit. Das Alternativrock- Quartett aus Winterthur kennt und setzt sich keine Grenzen. Die harten Klänge und die donnernde Show vervollständigen das Geheimnis des Unbekannten. Metal à la System of a Down meets Iron Maiden.
Weiter geht’s mit Nail'em, drei begeisterten Musikern aus Zürich. Ihre Musik, die weit entfernt von reinen 3-Griff Gitarrensongs ist, bezeichnen sie schlicht und einfach als R’n’P – Rythm and Punk. Hinter der selbstdefinierten Musikrichtung verbirgt sich ein vielseitiger, melodiöser Sound, dessen Wurzeln irgendwo zwischen Alternativ-, Indie- und Punkrock liegen. Die Einflüsse reichen von Streetpunk über Punkabilly, Britrock bis hin zu Folkpunk.
Auf eine energiegeladene Performance darf man sich zum Schluss beim Wetziker Quintett The Noodles gefasst machen! Die Vorliebe des Sängers für Indie-Rock hört man sofort heraus. Dazu kommen elektrische Klänge des Synthesizers oder Keyboardmelodien vermischt mit dem kräftigen Spiel des Gitarristen Michael Vollenweider. Bass und Schlagzeug legen einen musikalischen Teppich, der das ganze komplettiert. Eine hervorragende Nachwuchsband, die sich in unser Gedächtnis (und unser Trommelfell) einprägen wird.
Sa 22.11.08
Reggae & Ska Night
The Aggrolites
The One Night Band
Guadalajara
DJ The Rocksteady Ruler
Dirty Reggae nennen die Aggrolites aus L.A ihren Stil selber. Will heissen: Originale Jamaica-Sounds, Ska und Reggae in Perfektion. Galten sie vor wenigen Jahren noch als "Overnight-Sensation", haben sie mittlerweile den Durchbruch geschafft und ebenso bewiesen, keine Eintagesfliege zu sein. Support-Slots für die legendären Madness durch diverse englische Arenen, BBC-Radio Live Sessions, Backing Band von Tim Armstrong (Rancid) auf dessen letztem Soloalbum und ein Plattenvertrag beim renomierten US-Label Epitaph/Hellcat sprechen da eine deutliche Sprache. Die Aggrolites sind schlicht und ergreiffend, die beste Band des Genres und als eben diese, gelingt es ihnen, sowohl die Traditional Skinheads, den Rastareggae-Fan oder die Ska-Kids zu begeistern.
Traditional-Ska, bieten uns die One Night Band aus Montreal, Kanada. Autentische Sounds fern jeglicher Bierzelt-Unterhaltung, zu der Ska ja in den letzten Jahren etwas zu werden drohte. Aber die One Night Band hat ihre Hausaufgaben gemacht und sie kennen die Roots. Ska im Stile der Slackers oder Hepcat gilt es also zu erwarten.
Für die Aftershowparty ist ebenfalls ein ausgewiesener Könner zuständig: DJ Rocksteady Ruler wird mit Jamaikanischer Tanzmusik den Saal in eine Schweisstreibende Party verwandeln.
Fr 21.11.08
2nd Sonic Stomp
Baby Woodrose
Men From S.P.E.C.T.R.E.
The Satelliters
DJ Lounge Lizard and Guests
Nachdem die erste Austragung des Sonic Stomps in diesem Frühjahr von Erfolg gekrönt war, geht er nun in die zweite Runde. Und auch diesmal ist es dem Gaswerk gelungen einige Hochkaräter aus dem weiteren Umfeld des Sixties-Sounds zu verpflichten. Allen voran wären da Baby Woodrose aus Dänemark zu nennen: Psychedelic-Garage-Rock at it's best! Das Trio um Mastermind Lorenzo Woodrose veröffentlicht nun schon seit einiger Zeit, grossartige Alben und gehört in ihrer Heimat mittlerweile zu den angesagtesten Live-Bands. Nun kommen sie mit ihrem neuen, auf Bad Afro Records erschienen, Album "chasing rainbows" in die Schweiz.
Längst gehören auch die Satelliters aus Deutschland zur Crème de la Crème der europäischen Sixties-Szene. US-Tourneen und diverse Veröffentlichungen auf den angesagtesten 60's Label, sprechen eine deutliche Sprache, und so gelten die Darmstädter Sixties-Punks, als die "Hohepriester des 60's-Garage-Acid-Psychedelics".
Nicht mehr gross Worte verlieren muss man hierzulande über die Men From S.P.E.C.T.R.E., die lokalen Aushängeschilder des 2nd Sonic Stomps. Orgelgetriebener Beat trifft auf coolen Agentenfilmsoundtrack.
Abgerundet wird der 2nd Sonic Stomp mit einer Aftershowparty und DJ Lounge Lizard and Guests
Mi 19.11.08
Konzert
Puppetmastaz
Die erste Toyband der Welt- zu Besuch im Gaswerk.
Anfang der Neunziger begibt sich ein mit gespaltener Zunge und übergroßer Nase ausgestatteter Maulwurf nach Berlin, um sein neues Glück zu finden. Er nennt sich Mr. Maloke und wird alsbald der Chef einer unglaublichen Sensation. Den Puppetmastaz - der ersten Toygroup der Welt. Nach und nach finden immer mehr Puppen aus aller Welt zur Hip Hop Crew und batteln um die Wette. "Niemand außer uns ist in der Lage, einen stabilen Hip Hop-Groove zu errichten!", pflegen die selbstbewussten Puppen von sich selbst zu behaupten. Mit Ihren fetten Beats und der phänomenalen Liveshow werden sie das Gaswerk in einen brodelnden Hexenkessel verwandeln.
Sa 15.11.08
Die Lange Nacht der Livemusik
C. Gibbs & Lucinda Black Bear
Coldeve
Junes
Die lange Nacht der Livemusik ist zurück. Am 15. November 2008 begeistern C. Gibbs & Lucinda Black Bear aus New York, welche auf Schweizer Jungkünstler treffen.
Ehrliche und eigenwillige Musik von jungen Künstlern aus der Schweiz sind das Markenzeichen der langen Nacht. Ziel ist es, genau diesen Personen Auftritte zu ermöglichen. Schweizer Bands treffen auf eine ausländische Band. Der Austausch von Musik, unter den Besuchern sowie auch unter den Musikern ist Ziel der langen Nacht der Livemusik. Nicht die Herkunft macht die Klasse der Musik aus, sondern die Liebe die hinein gegeben wird. Und diese Leidenschaft ist international.
Christian Gibbs gibt unvergessliche Konzerte. Einige kennen ihn wohl auch noch aus seinen wilden Rock'n'Roll-Zeiten als Tour-Gitarrist bei Foetus, The Dammned oder Modern English. Doch seit Jahren schon hat sich der New Yorker einer eindringlichen Country- und Folkmusik in der Pop-Tradition eines Neil Young oder Nick Cave verschrieben, u.a. mit Bands wie C. Gibbs Review oder Lucinda Black Bear. Begleitet von Kristin Miller (drums) und Frank Heer (bass, cello), schlägt die Band besinnliche Töne, welche doch ab und zu von der Punkrock-Vergangenheit abgelöst wird, und auch mal so richtig explodieren kann. Emotional, leidenschaftlich und packend.
Bepackt mit ihrer neuen CD "Super Himalaya" und neu gruppiert rocken sich Coldeve in die Herzen der Zuschauer. Ein Coldeve-Konzert, jedes Mal ein Teufelsritt. Quietschender Synthesizer, Bassläufe welche durch den Gitarrenverstärker jagen und ein Rhythmusteppich des Schlagzeugs. Über diese Klangwelt spannen sich Melodien und Harmonien einer feinen Stimme. Willkommen auf dem Boot der Ohrwürmer. Die Beine beginnen zu kribbeln, die Welt sich zu drehen! Ausserdem haben sie ihrem Alternative Rock eine flotte Prise Synthie Pop beigemischt. Auf Hochspannung geschalteter Elektro-Sound lässt die Fetzen fliegen!
Im Mai dieses Jahres erschien die neue Junes-CD „ consequences“. Mit neuer Frische und viel Liebe zur Musik präsentieren sich samtige Popsongs, welche die Zuschauer einlullen, und träumen lassen. Wäre ihre Musik ein Parfum, es hätte eine frische, herbe, beinahe holzige Note. Ein Spaziergang durch einen überwachsenen, grünen Park mit rankendem Efeu an uralten Bäumen, mit einem Teich mit Spiegelbild der strahlenden Herbstsonne.
Fr 07.11.08
Plattentaufe
Pornolé
El Thule
Benzo Boys
& very special Guests
DER ERSTE PORNOLÉ-LONGPLAYER IST DA! NACH DER 4 TRACK-EP «ASS JAZZ» (2005) IST DIE FULL-LENGHT-CD «MANHOLE MANIACS» BEI SUBVERSIV RECORDS ERSCHIENEN UND AB NOVEMBER 2008 IN GUTEN PLATTENLÄDEN ERHÄLTLICH.
DREI JAHRE NACH «ASS JAZZ» – DER DAMALS «VERSCHISSENSTEN PLATTE DES JAHRES» – BRINGEN PORNOLÉ ES FERTIG, DIESEN MEILENSTEIN NOCH ZU ÜBERTREFFEN. IM UNTERGRUND WINTERTHURS WURDE IN DEN TRÜBEN GEWÄSSERN DER KANALISATION NACH DER GANZ GROSSEN SCHEISSE GESCHÜRFT, UND DAS MIT ERFOLG!
NUR DIE DICKSTEN UND BESTEN BROCKEN WURDEN VON KENNERHAND BEARBEITET UND VEREDELT. NUN STEIGEN DIE FÜNF KANALRATTEN AUS UNTERWINTERTHUR AN DIE OBERFLÄCHE UND ZEIGEN WAS DER SWISS UNDERGROUND ZU BIETEN HAT: 45 MINUTEN SHIT DER KLÄRMEISTERKLASSE KONNTEN FÜR DIE NACHWELT KONSERVIERT WERDEN. DAS GROSSE GESCHÄFT IST ERLEDIGT, DIE KACKE AM DAMPFEN!
EL THULE:
TONNENSCHWERER, PSYCHEDELISCHER STONERDOOM AUS BERGAMO. DIE LIEBLINGE VON PORNOLÉ BEEHREN DAS GASWERK BEREITS ZUM DRITTEN MAL! LANGWEILIG WIRDS NIE! WER AUF KYUSS, ST. VITUS ABER AUCH NEUERE BANDS WIE DOZER ODER HIGH ON FIRE STEHT, SCHÜTTELT SEIN HAUPTHAAR GEFÄLLIGST IN DER ERSTEN REIHE. UND JA; MAN DARF GETROST RAUCHEN!
BENZO BOYS:
NOISE POP KÖMM ROCK – DAS SAGT DOCH ALLES. DIE ALTEN MÄNNER MIT HALBGLATZE KENNT MAN AUS ALLERHAND ILLUSTREN ZÜRCHER BANDS: MONA LISA OVERDRIVE, MOTORDYKES, KARAOKE FROM HELL... DIE ERFAHRUNG HÖRT MAN DEM SOUND AN. SIE SPIELEN MEHR FU MANCHU-LIKE, ALS FU MANCHU SELBER, RIFFEN DIE GLUECIFER-AKKORDE PRÄZISER, ALS DIES GLUECIFER JE GETAN HÄTTEN... I LIKE, KÖMM!
Sa 01.11.08
Konzert
Admiral James T. & The Bell Garden Four
The Gogo Ghouls
Nach fast einem Jahr beehrt der Admiral das Gaswerk endlich wieder mit einem Heim-Konzert. Erst im August 2008 ist sein letztes Album "I See The Pirates Yellin' At Their Foes" erschienen. Und schon ist ein neues in der Pipeline. Mit seiner langjährigen Live-Kapelle "the Bell Garden Four" hat er seine erste Bandplatte "Admiral James T. & The Bell Garden Four" aufgenommen. Mitte Oktober wird das Album bei Helsinki-Records erscheinen, von dem die fünf Musiker live sicher einige Stücke zum Besten geben werden. Laut dem Admiral ist auf der neuen CD Schluss mit selbstverliebten Mehrspurcollagen; rohe Ohrwürmer im Spannungsfeld zwischen Beatles, Stranglers, T. Rex, the Jam, Kinks und Devo wird es darauf zu hören geben. Wir sind gespannt!
Fr 31.10.08
Konzert
Texas Terri Bomb!
Maladroits
The Apers
The Guts
Escalator Haters DJ-Crew
Mit Texas Terri kommt eine veritable Underground Legende ins Gaswerk. Schon seit 30 Jahren ist sie in LA's Punkrock Szene aktiv und wird oft als weibliches Pendant zu Iggy Pop bezeichnet. Raw Power sozusagen. Desweiteren fallen Namen wie Mick Jagger, Steven Tyler, Wendy O. Williams oder Joan Jett, wenn es darum geht, die charismatische Terri zu erklären. In ihrer langen Karriere, hat sie nicht nur diverse Songs zu Hollywood Streifen beigesteuert, sondern ist bzw. war auch immer mal wieder in solchen zu sehen. In ihrer Band spielten schon diverse Underground Rock Grössen von Bands wie Dickies, MC5, Dwarves oder Alice Cooper mit. Gäbe es den Ausdruck "Street Credibility nicht schon, man hätte ihn spätestens für Texas Terri erfinden müssen. Mittlerweile hat Terri ihre Drogenkarriere an den Nagel gehängt und lebt teilweise in Berlin, weswegen sie jetzt auch häufiger auf europäischen Bühnen zu bewundern ist. Mit neuer Band, spielt sie einen gut abgehangenen Old-School Punk mit gehöriger Rock-Schlagseite.
Altermässig könnten die Maladroits aus dem Schwarzwald, Texas Terri's Söhne sein. Jung und ungestühm, mal auf Deutsch und mal in Englisch, spielen die Maladroits Punk im Stile von Briefs, Shocks, Buzzcocks oder Undertones. Mit ihrem frischen Sound und der zappeligen Bühnenpräsenz, haben sich die Teenpunks, innert kürzester Zeit schon einen Namen erspielt und soeben auch ihre erste Single veröffentlicht.
Schon mehrmals Gäste im Gaswerk waren die Apers aus Rotterdam. Die mittlerweile zum Trio geschrumpften "European Kings of Poppunkrock", um Kevin Aper, sind eine nimmermüde "Touring-Machine" und praktisch das ganze Jahr über auf Tour. Und egal ob 1000 oder 10 Zuschauer, immer bereit alles zu geben.
Sympathischerweise verhelfen die Apers immer wieder mal unbekannten Bands zu Auftrittsmöglichkeiten und nehmen gerne auch neue, junge Bands mit auf Tour. Dieses Mal kommen die Guts aus den USA zu dieser Ehre. Eine Band bestehend aus ehemaligen Queers Mitgliedern. Da verwundert es nicht, dass deren Sound in ebenso diese Kerbe haut. Surfpunk, Ramones treffen auf Beach Boys.
Abgerundet wird diese Punk und Pogo-Party mit dem Escalator Hater's DJ-Team. Wahre Kenner und geschmackssichere Plattenleger wenn's um Punk geht. Pogo à go-go quasi!
Di 28.10.08
Konzert
Earth Flight
Fall Of The Idols
aktiv und können bereits eine selbstveröffentlichte MCD (2005), ein Album (2007, Barbarian Wrath) sowie mehrere Sampler-Beiträge vorweisen. Aktuell gibt es rechtzeitig zur Tour neue Demoaufnahmen, welche in Kürze auf der Myspace-Seite der Band vorgestellt werden. Die Nürnberger werden also weiterhin in dunkle musikalische Abgründe hinabblicken um sich zugleich an berauschenden Harmonien zu beflügeln. Musik in die Ihr versinken könnt...
FALL OF THE IDOLS aus Tornio/Finnland können sich wohl als eine die nördlichsten Doom Metal-Bands der Welt bezeichnen. Sie blicken seit ihrer Gründung im Jahre 2000 bereits auf unzählige Demoveröffentlichungen zurück und haben über das schwedische Label I Hate Records zwei Alben veröffentlicht (jeweils mit exklusiven Artworks von Albert Witchfinder/Reverend Bizarre versehen). Aktuell sind Sie mit ihrem neuesten Album "The Séance" im Gepäck unterwegs, welches im Sommer diesen Jahres auf die nichtsahnende Öffentlichkeit losgelassen wurde. Wer bereits vom ersten Album "The Womb Of The Earth" (2006) verzaubert wurde, der wird auch diesmal nicht minder in den Bann gezogen... FALL OF THE IDOLS
verpacken darauf nordische Kälte, Einsamkeit und Isolation in monolithische und fesselnde Doom-Gewänder ohne jedoch das Stückchen wärmende Glut der schaurig-wohligen Melancholie aus dem Blick zu verlieren.
Sa 25.10.08
Hurra Tanzboden
Pitchtuner
Zentrale Randgruppe
DJ El Ramun
DJ Foxy In Space
Dieser Abend steht ganz im Zeichen elektronischer Musik. Zu Techno über Electro bis Minimal kannst Du hier das Tanzbein bis in die frühen Morgenstunden schwingen. Neben DJ Foxy In Space und DJ El Ramun aus Winterthur wird noch ein weiterer Schweizer Act die Tanzfläche zum Brodeln bringen: Zentrale Randgruppe ist ein Duo aus Luzern. Schon seit Anfang der 90er faszinieren sich die beiden Jungs für elektronische Musik. Sie werden uns mit ihren minimalistischen Housebeats gehörig einheizen. Abgerundet wird der Abend mit dem Auftritt des deutsch-japanischen Trios Pitchtuner, das sich zu 100% dem Dancefloor und Indie verschrieben hat. Die Combo macht seit 2002 gemeinsam Musik und ist schon mit Bands wie den Chemical Brothers oder The Kills aufgetreten. Ausserdem haben Pitchtuner ihre neue CD "Ridig the Fire" mit im Gepäck.