2019
Auch wenn das Trio gerade erst seinen dritten Bandgeburtstag feiern durfte, ist ihr Name – zumindest innerhalb der Stoner-Gemeinde – bereits in aller Munde. Doch wer könnte es ihren Anhängern auch verdenken, schufen Fvzz Popvli doch eine hochexplosive Mischung aus dem treibenden, aggressiven Sound ihrer Jungendhelden wie den berühmt berüchtigten Stooges und dem Erbe ihrer Psychedelic-Vorreiter aus den wilden 70ern. Diesen schweisstreibenden Cocktail reichern sie noch mit einer gehörigen Portion Punkrock-Fickdich-Attitüde, spacigen Abdriftungen ins unendlich weite Universum und einem dröhnenden Gesang an, mit dem sie wohl auch den einen oder anderen Metaller an ihre Konzerte locken. Doch nicht umsonst stammen die drei aus der Stadt der Legionäre, haben sie nur ein Jahr nach ihrer ersten LP Fvzz Dei bereits nachgelegt und mit Magna Fvzz selbst ihren grössten Kritikern klargemacht, dass sie nicht aufgeben, bevor sie sich in der Stoner- und Doom-Gilde ihren ewigen Namen geschaffen haben. Und nun sind sie endlich auch auf dem Weg nach Vitudurum und – auch wenn ich hier jetzt etwas vorausgreife – wir werden uns nur allzu gern im Sturm erobern lassen. Auf ihrem grollenden Siegeszug bekommen sie Unterstützung aus schweizerischen Gefilden: Die drei Basler Recken von Echolot haben sich mit ganzem Herzen dem Psychedoom und Progresstoner verschrieben und sind sich für keine Schlacht auf oder auch vor der Bühne zu schade. Dass Stoner-Band nicht gleich Stoner-Band ist, beweisen dafür die wütenden Kurt RussHell aus Genua: schneller, härter, lauter – wie man es sonst eher von Punkbands kennt, werden sie euch keine Gnade schenken. Eine gutgeölte Vorbereitung wird das A und O an diesem Abend sein.
Mit tosenden Fanfarenstössen kommen Imperial Triumphant auf ihrem Siegeszug im Gaswerk vorbei und erobern Winterthur im Sturm. Dass sie dabei keinerlei Kompromisse eingehen werden, ist unbestritten. In einem imposanten Wirbel aus erdrückendem Black und Death Metal bringen sie den Dreck der unzähligen Seitengassen New Yorks in die Welt und greifen dabei auf jazzige Einlagen zurück. Der Sound der Stadt, die niemals schläft; ungeschönt und böse. Es bleibt uns also kaum etwas übrig, als uns der geballten Macht Imperial Triumphants zu ergeben und fortan ihren goldenen Masken Tribut zu zollen.
2016 in Philadelphia gegründet, erschien bereits knapp ein Jahr später das selbstbetitelte Debütalbum, welches in der Stoner-Rock-Szene weltweit auf gehörig Anklang traf. Obwohl die Platte durch die hämmernden Rhythmen, dicken Gitarren und hochfliegenden, quietschenden Vocals ganz klar im modernen Stoner Rock Genre einzuordnen ist, erinnert der Sound – ohne irgendwas zu kopieren - stellenweise an die Anfänge von Black Sabbath. Für die kurz darauf folgende zweite Platte wurde besonders an der Riff-Front nochmals eine kräftige Schippe (liegt’s am neuen Schlagzeuger?) draufgelegt. Nach einer erfolgreichen Europa-Tournee 2018, zu der auch das Desertfest Berlin gehörte, wird High Reeper diesen Herbst im Gaswerk einen tonnenschweren Besuch abstatten. Bereits 2013 gründete der Gitarrist und Sänger Ryan Lee gemeinsam mit Bassist Sam Bryant in Dallas eine Band, die sich voller Inbrunst dem schwer verdaulichen Psychedelic Rock verschrieben hatte. Als es die beiden dann nach kurzer Zeit direkt ins Herz von Texas, nach San Marcos zog, wo sie auch auf ihren Drummer Cameron Martin trafen, wurde unter dem Einfluss verstaubter Hard Rock-Scheiben vermischt mit dem Sound aus dem tiefsten Süden der USA Crypt Trip geboren. Ohne den guten alten Rock neu erfinden zu wollen, schöpft das Trio von Anfang an aus den Vollen: Von Protometal über Psychedelica, Blues, Country, Garage, Classic Rock bis hin zu Jazz entführen euch die Jungs auf eine wilde Achterbahnfahrt, die in einem wahren Trip zurück in die haarigen 70er ihren Höhepunkt findet. Diesen März – nur vierzehn Monate nach dem Vorgänger – bringen die drei Tausendsasas nun bereits ihr drittes Studioalbum „Haze County“ raus, übrigens stilecht komplett auf Vintage-Equiptment eingespielt, und überraschen damit nicht nur ihre Fans, sondern vor allem auch die Kritiker. Anders als erwartet wirkt ihr neuster Streich nämlich keineswegs wie ein unüberlegter Schnellschuss, sondern überzeugt mit seiner Komplexität, die ihren bisherigen Veröffentlichungen haushoch überlegen ist. Zwar bleiben sie grundsätzlich ihrem Psychedelic Rock treu, wenn auch eine Spur sanfter als zuvor, runden die neuen Songs aber mit stilistischen Umwegen ab – eine All-Inclusive-Rundreise durch die musikhistorischen Gefilde der USA sozusagen. Ein bisschen Südstaaten-Flair hier, ein wenig Wilder Westen dort, ein bewusstseinsverändernder Abstecher nach Woodstock, um dann mit Blumen in den Haaren weiter in die Vorstadtgaragen an der Ostküste zu ziehen und so richtig die Sau rauszulassen. Nachdem sie diesen April ihre neuen Songs bereits auf der Bühne des Roadburn Festivals zum Besten gaben – sozusagen als Generalprobe – sind sie nun bereit, dem Gasi-Publikum entgegenzutreten. Und da es den sonnenverwöhnten Texanern im schweizerischen November sicher schnell kalt wird: Lasst uns den Keller zum Kochen bringen!
Conan, das heisst John Davis und Chris Fielding, sind Meister der schweren Töne und finsteren Klänge. Die zwei Engländer hämmern ohne Gnade ihren kräftigen Caveman Battle Doom hin, als gäbe es kein Morgen. Zusammen mit UN und Sixes bilden sie sozusagen die “unholy trinity” und sorgen so gleich für dreifach bitterbösen Sound. Wer es an Halloween düster mag, weiss, wo aufzutauchen ist.
Weil sie ihren grossen Vorbildern Ramones nacheiferten, zogen die drei Freunde Jack, Max und Max nach ihrem High School-Abschluss direkt von Boston nach New York. Dort trafen sie auf den dritten Max (aller guten Dinge sind drei und so …) und gründeten 2009 in Brooklyn eine Band, von deren Art es heute nicht mehr viele gibt. Echte Freunde, die echte Musiker sind, die auf echten Instrumenten gute Musik spielen. Wenn sie nicht gerade auf Tour sind, proben sie täglich mehrere Stunden zusammen, schreiben Songs, diskutieren neue Ideen – richtige Workaholics eben. Auf halbe Sachen scheinen die Dirty Fences nämlich so gar nicht zu stehen: Eine mitreissend rasante Mischung aus den frühen Stooges, MC5, Johnny Thunders und natürlich den Ramones, die jedes Punkerherz höherschlagen lässt, krönen sie mit ein bisschen Glam hier und ein wenig Glitter da, schnappen sich, was ihnen gefällt, aus der Metal-Schublade und zeigen jedem Stilfaschisten ihren gut trainierten Mittelfinger. Sowieso setzen sich die vier Jungs für verschupfte diskriminierte Stilrichtungen ein, Grenzen sind schliesslich was für Langweiler und gute Musik ist und bleibt eben einfach gute Musik. Manchmal kann’s so einfach sein.  Um ihre neueste Scheibe „Hand Pickled Melodies“, die in einer Kollaboration von Greenway Records und OBEY Records entstanden ist, unters Volk zu bringen, beehren sie diesen Spätsommer/Herbst auch Europa. Ja, sogar die Schweiz. Und spielen dort gaaanz exklusiv im Gaswerk in Winti – imfall! Und wer einmal live erleben möchte, wie ihm die vier kreativen Weirdos mit ihrer energiegeladenen Geschwindigkeit nicht nur den Atem rauben, sondern auch noch jedes noch so kleine Schweisströpfchen aus den Poren pressen, sollte sich das Datum schon mal mit einem dicken Marker einkreisen. Rot wäre schön. Mit bitzli Glitzer.  
Wir sind höchst erfreut, als Geburtshaus für das neue Album von THE SHATTERED MIND MACHINE zu dienen. Das Trio dröhnt seit ein paar Jahren irgendwo zwischen Frauenfeld und Kloten mit wummernden Klängen herum. Gourrama, so der Name des Neugeborenen, ist inspiriert vom gleich betitelten Roman von Friedrich Glauser. Die Geschichte des Schweizer Autors erzählt vom Leben in einer französischen Fremdenlegion in Marokko um 1930. Die jungen Männer haben bereits Alben, EPs & Liveaufnahmen in Eigenregie oder mit dem Label AU GEIL RECORDS veröffentlicht. Die Stimmung in der Musik variiert von Song zu Song. Einzig die “Schwere” und der “erdige Sound” sind stets vorhanden. Alles andere ist jeweils eine unglaublich gelungene Überraschung. Wir freuen uns sehr auf neue Musik von THE SHATTERED MIND MACHINE. RAUSCH ist ein bedrohliches Post-Punk & Noise-Rock-Trio aus Basel. Gegründet 2017, klingt es mal hypnotisch schleppend, mal ängstlich nervös und quasi immer laut. Die Musik droht ständig auszubrechen und ausser Kontrolle zu geraten. Guter Lärm, der weh tun soll. APE RITES: Drei Mann Garage Punk Band aus Zürich. "Aint no artists, aint no musicians. We are Ape Rites and still play music."
Während sich Black Metal weiter aus seinem kalten Zentrum ausdehnt, werden die Grenzen des Genres immer fliessender. Die letzten Jahre brachten einige unglaubliche Beispiele dafür hervor, wie formbar Black Metal ist. Gegenpol dazu sind Spectral Wound. Obwohl sie der fruchtbaren Québécois Metal-Szene entspringen, mutet ihre Musik schnörkellos skandinavisch an: anspruchsvollen Black Metal in seiner pursten Form, Riffs und Rhythmus statt Esoterik und Mystizismus. Hinter dem ein-Mann-Projekt Afsky steht Ole Luk, der auch in der dänischen Black-Metal-Band SOLBRUD aktiv ist. Übersetzt bedeutet AFSKY so viel wie Ekel oder Abscheu. Afsky spielt Black Metal der depressiven Sorte: melancholischer Schreigesang umhüllt von rohem und kühlem Sound, jedoch versetzt mit einem Schuss Doom Metal und Folk.
Warnhinweis: Der Konsum vom präsentierten Musikprogramm könnte verstörende Wirkung haben und zu gesteigertem Alkoholkonsum führen. Trotzdem können wir er von Herzen empfehlen: Ein amerikanischer Gelegenheitsdieb mit Gitarrentalent trifft in Köln auf zwei Asylsuchende aus Russland und der Türkei mit Abschlüssen in klassischer Musik. Was machen sie? Sie gründen eine der explosivsten Rock’n’Roll-Bands unserer Zeit. Das Jancee Pornick Casino mixt einen unwiderstehlichen Molotowcocktail aus Surfmusik, Rockabilly und 60's Garage Punk, der stets mit einer guten Portion wodkagetränkter russischer Seele sowie Adrenalin und Selbstironie angereichert wird. Jancee Warnicks teuflische Bühnenpräsenz wird angetrieben von Vladimirs Bassbalalaika und Stanislavs Drumfeuerwerk mit der Stärke eines sibirischen Orkans.
Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt das Mutterschiff in Galaxien vor, die an psychedelische Träume der 60er und 70er Jahre erinnern. Die drei Mann starke Besatzung der Mother Engine verwandelt instrumentelle Rockmusik in ein Abenteuer ausserhalb von Raum und Zeit, stark inspiriert von Post und Stoner Rock. Unaufhaltsam mit DIY-Attitüde, kompromissloser Ausdauer und starkem Willen hat sich Mother Engine der Mission verschrieben, erst dann zu landen, sobald jede einzelne Bühne eingenommen wurde. Scotty?
Better prepare for a rough night! WIEGEDOOD playing the entire 'DDHHG' trilogy back to back! Wiegedood – De doden hebben het goed, zu Deutsch: Totgeburt – Den Toten geht es gut. Seit 2014 donnern uns Wiegedood ihre heavy Message um die Ohren und es gefällt uns. So sehr, dass wir Wiegedood nach dem umwerfenden Auftritt mit Wolves in the Throne Room (2017) erneut ins Gaswerk holen! Die drei Belgier haben in den letzten Jahren aber nicht nur uns, sondern weltweit die Black-Metal-Szene im Sturm erobert und beweisen nun mit einer Headlinertour durch ganz Europa, dass sie nicht vorhaben auf halber Strecke aufzugeben.
Wer sich nun auf eine Mischung aus Songs der Trilogie «De doden hebben het goed» I, II und II, erwartet der liegt falsch. Naja nicht ganz. Die ganze Trilogie soll es sein. Alle Alben in chronologischer Reihenfolge. Knapp zwei Stunden unbarmherzig donnernde Blastbeats und rasenden Gitarrenriffs, die trotz des ballernden Tempos ordentlich Atmosphäre liefern. Nicht nur den Toten, auch uns geht es gut.
Für die, die’s noch nicht mitgeschnitten haben: Winti hat eine neue Punk-Combo. Und zwar haben sich fünf Nimmermüde diverser hiesigen Bands - namentlich den Cheekbones, Slartybartfast, den Hero Brothers und The Droogs - zusammengetan. Herausgekommen sind The Roffs. Die Songs sind äusserst tanzbar und bleiben meistens unter der obligaten 3-Minuten-Grenze. Wie es sich für Punkrock gehört. Eine erste EP haben die Roffs auch schon rausgehauen. Kommen, Bier holen und das Tanzbein schwingen!
“Five old guys trying hard to play mediocre punkrock “ - was wollen wir da noch hinzufügen? Don’t Kill The Postman machen seit 2014 melodiösen Punkrock und gehen live ab wie ein Guzzi. Ein Vögeli hat gezwitschert, dass die Veröffentlichung der neuen EP auf September (Timing!) geplant ist. Wir sind vorfreudig gespannt mit was uns die fünf Sympathieträger dieses Mal überraschen!
Das Gaswerk Kulturzentrum öffnet seinen Camping Schöntal in diesem Sommer wieder und verbreitet Ferienfeeling für Daheimgebliebene. Ausspannen in der echtesten Sommerbar Winterthurs. Ab 18:00 Uhr Bar und Grill, Fleisch selbst mitbringen oder Wurst kaufen.
Das Gaswerk Kulturzentrum öffnet seinen Camping Schöntal in diesem Sommer wieder und verbreitet Ferienfeeling für Daheimgebliebene. Ausspannen in der echtesten Sommerbar Winterthurs. Ab 18:00 Uhr Bar und Grill, Fleisch selbst mitbringen oder Wurst kaufen.
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