2019
Weil sie ihren grossen Vorbildern Ramones nacheiferten, zogen die drei Freunde Jack, Max und Max nach ihrem High School-Abschluss direkt von Boston nach New York. Dort trafen sie auf den dritten Max (aller guten Dinge sind drei und so …) und gründeten 2009 in Brooklyn eine Band, von deren Art es heute nicht mehr viele gibt. Echte Freunde, die echte Musiker sind, die auf echten Instrumenten gute Musik spielen. Wenn sie nicht gerade auf Tour sind, proben sie täglich mehrere Stunden zusammen, schreiben Songs, diskutieren neue Ideen – richtige Workaholics eben. Auf halbe Sachen scheinen die Dirty Fences nämlich so gar nicht zu stehen: Eine mitreissend rasante Mischung aus den frühen Stooges, MC5, Johnny Thunders und natürlich den Ramones, die jedes Punkerherz höherschlagen lässt, krönen sie mit ein bisschen Glam hier und ein wenig Glitter da, schnappen sich, was ihnen gefällt, aus der Metal-Schublade und zeigen jedem Stilfaschisten ihren gut trainierten Mittelfinger. Sowieso setzen sich die vier Jungs für verschupfte diskriminierte Stilrichtungen ein, Grenzen sind schliesslich was für Langweiler und gute Musik ist und bleibt eben einfach gute Musik. Manchmal kann’s so einfach sein.  Um ihre neueste Scheibe „Hand Pickled Melodies“, die in einer Kollaboration von Greenway Records und OBEY Records entstanden ist, unters Volk zu bringen, beehren sie diesen Spätsommer/Herbst auch Europa. Ja, sogar die Schweiz. Und spielen dort gaaanz exklusiv im Gaswerk in Winti – imfall! Und wer einmal live erleben möchte, wie ihm die vier kreativen Weirdos mit ihrer energiegeladenen Geschwindigkeit nicht nur den Atem rauben, sondern auch noch jedes noch so kleine Schweisströpfchen aus den Poren pressen, sollte sich das Datum schon mal mit einem dicken Marker einkreisen. Rot wäre schön. Mit bitzli Glitzer.  
Wir sind höchst erfreut, als Geburtshaus für das neue Album von THE SHATTERED MIND MACHINE zu dienen. Das Trio dröhnt seit ein paar Jahren irgendwo zwischen Frauenfeld und Kloten mit wummernden Klängen herum. Gourrama, so der Name des Neugeborenen, ist inspiriert vom gleich betitelten Roman von Friedrich Glauser. Die Geschichte des Schweizer Autors erzählt vom Leben in einer französischen Fremdenlegion in Marokko um 1930. Die jungen Männer haben bereits Alben, EPs & Liveaufnahmen in Eigenregie oder mit dem Label AU GEIL RECORDS veröffentlicht. Die Stimmung in der Musik variiert von Song zu Song. Einzig die “Schwere” und der “erdige Sound” sind stets vorhanden. Alles andere ist jeweils eine unglaublich gelungene Überraschung. Wir freuen uns sehr auf neue Musik von THE SHATTERED MIND MACHINE. RAUSCH ist ein bedrohliches Post-Punk & Noise-Rock-Trio aus Basel. Gegründet 2017, klingt es mal hypnotisch schleppend, mal ängstlich nervös und quasi immer laut. Die Musik droht ständig auszubrechen und ausser Kontrolle zu geraten. Guter Lärm, der weh tun soll. APE RITES: Drei Mann Garage Punk Band aus Zürich. "Aint no artists, aint no musicians. We are Ape Rites and still play music."
Während sich Black Metal weiter aus seinem kalten Zentrum ausdehnt, werden die Grenzen des Genres immer fliessender. Die letzten Jahre brachten einige unglaubliche Beispiele dafür hervor, wie formbar Black Metal ist. Gegenpol dazu sind Spectral Wound. Obwohl sie der fruchtbaren Québécois Metal-Szene entspringen, mutet ihre Musik schnörkellos skandinavisch an: anspruchsvollen Black Metal in seiner pursten Form, Riffs und Rhythmus statt Esoterik und Mystizismus. Hinter dem ein-Mann-Projekt Afsky steht Ole Luk, der auch in der dänischen Black-Metal-Band SOLBRUD aktiv ist. Übersetzt bedeutet AFSKY so viel wie Ekel oder Abscheu. Afsky spielt Black Metal der depressiven Sorte: melancholischer Schreigesang umhüllt von rohem und kühlem Sound, jedoch versetzt mit einem Schuss Doom Metal und Folk.
Warnhinweis: Der Konsum vom präsentierten Musikprogramm könnte verstörende Wirkung haben und zu gesteigertem Alkoholkonsum führen. Trotzdem können wir er von Herzen empfehlen: Ein amerikanischer Gelegenheitsdieb mit Gitarrentalent trifft in Köln auf zwei Asylsuchende aus Russland und der Türkei mit Abschlüssen in klassischer Musik. Was machen sie? Sie gründen eine der explosivsten Rock’n’Roll-Bands unserer Zeit. Das Jancee Pornick Casino mixt einen unwiderstehlichen Molotowcocktail aus Surfmusik, Rockabilly und 60's Garage Punk, der stets mit einer guten Portion wodkagetränkter russischer Seele sowie Adrenalin und Selbstironie angereichert wird. Jancee Warnicks teuflische Bühnenpräsenz wird angetrieben von Vladimirs Bassbalalaika und Stanislavs Drumfeuerwerk mit der Stärke eines sibirischen Orkans.
Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt das Mutterschiff in Galaxien vor, die an psychedelische Träume der 60er und 70er Jahre erinnern. Die drei Mann starke Besatzung der Mother Engine verwandelt instrumentelle Rockmusik in ein Abenteuer ausserhalb von Raum und Zeit, stark inspiriert von Post und Stoner Rock. Unaufhaltsam mit DIY-Attitüde, kompromissloser Ausdauer und starkem Willen hat sich Mother Engine der Mission verschrieben, erst dann zu landen, sobald jede einzelne Bühne eingenommen wurde. Scotty?
Better prepare for a rough night! WIEGEDOOD playing the entire 'DDHHG' trilogy back to back! Wiegedood – De doden hebben het goed, zu Deutsch: Totgeburt – Den Toten geht es gut. Seit 2014 donnern uns Wiegedood ihre heavy Message um die Ohren und es gefällt uns. So sehr, dass wir Wiegedood nach dem umwerfenden Auftritt mit Wolves in the Throne Room (2017) erneut ins Gaswerk holen! Die drei Belgier haben in den letzten Jahren aber nicht nur uns, sondern weltweit die Black-Metal-Szene im Sturm erobert und beweisen nun mit einer Headlinertour durch ganz Europa, dass sie nicht vorhaben auf halber Strecke aufzugeben.
Wer sich nun auf eine Mischung aus Songs der Trilogie «De doden hebben het goed» I, II und II, erwartet der liegt falsch. Naja nicht ganz. Die ganze Trilogie soll es sein. Alle Alben in chronologischer Reihenfolge. Knapp zwei Stunden unbarmherzig donnernde Blastbeats und rasenden Gitarrenriffs, die trotz des ballernden Tempos ordentlich Atmosphäre liefern. Nicht nur den Toten, auch uns geht es gut.
Für die, die’s noch nicht mitgeschnitten haben: Winti hat eine neue Punk-Combo. Und zwar haben sich fünf Nimmermüde diverser hiesigen Bands - namentlich den Cheekbones, Slartybartfast, den Hero Brothers und The Droogs - zusammengetan. Herausgekommen sind The Roffs. Die Songs sind äusserst tanzbar und bleiben meistens unter der obligaten 3-Minuten-Grenze. Wie es sich für Punkrock gehört. Eine erste EP haben die Roffs auch schon rausgehauen. Kommen, Bier holen und das Tanzbein schwingen!
“Five old guys trying hard to play mediocre punkrock “ - was wollen wir da noch hinzufügen? Don’t Kill The Postman machen seit 2014 melodiösen Punkrock und gehen live ab wie ein Guzzi. Ein Vögeli hat gezwitschert, dass die Veröffentlichung der neuen EP auf September (Timing!) geplant ist. Wir sind vorfreudig gespannt mit was uns die fünf Sympathieträger dieses Mal überraschen!
Das Gaswerk Kulturzentrum öffnet seinen Camping Schöntal in diesem Sommer wieder und verbreitet Ferienfeeling für Daheimgebliebene. Ausspannen in der echtesten Sommerbar Winterthurs. Ab 18:00 Uhr Bar und Grill, Fleisch selbst mitbringen oder Wurst kaufen.
Das Gaswerk Kulturzentrum öffnet seinen Camping Schöntal in diesem Sommer wieder und verbreitet Ferienfeeling für Daheimgebliebene. Ausspannen in der echtesten Sommerbar Winterthurs. Ab 18:00 Uhr Bar und Grill, Fleisch selbst mitbringen oder Wurst kaufen.
“One more fucking time! Let the the shit fall away and the metal rule the day.” Es scheint, als gäbe es Bands ohne Fälligkeitsdatum. Seit über dreieinhalb Jahrzehnten gehören Overkill zu den bekanntesten und populärsten Thrash-Metal-Bands der Welt und haben offensichtlich noch lange nicht genug. Während sich andere auf ihrem Ikonen-Status ausruhen würden, veröffentlichten Overkill diesen Februar ihr 19. (!!) Studioalbum “The Wings of War”. So melodisch wie schon lange nicht mehr, jedoch in unverkennbarer Härte.
Was für eine Band! Sumac bilden sozusagen die Justice League des Post Metals. Aaron Turner (ehemals Shouter der Post-Metal-Ikonen Isis), Nick Yacyshyn (Drummer der Hardcore-Götter Baptists) und Brian Cook (Bassist von Russian Circles, einer der wohl besten Post-Rock/Metal-Bands auf Erden) haben sich 2014 zusammengetan; nicht um für Gerechtigkeit zu sorgen (soweit uns bekannt), sondern um die Grenzen zwischen Chaos und Kontrolle ins Unermessliche auszureizen. Zweifellos eine Front, gegen die es sich nicht anzukämpfen lohnt.
Und wieder einmal ein absoluter SAVE THE DATE-Termin für alle Heavy Stoner-Freunde und Mähnenschwinger aus Winti und der ganzen Schweiz: DUEL kommen uns im Gasi besuchen und bringen gleich auch ihre neueste Platte mit dem vielversprechend düsteren Namen «Valley Of Shadows» mit. 2015 in Austin, Texas gegründet brummten und walzten sich die vier Jungs in Kürze in die Herzen ihrer Anhänger weltweit. Und dies nicht nur, weil sich zwei der Bandmitglieder davor schon bei Scorpion Child Ruhm und Ehre in der Rockszene erspielt und ersungen hatten. Ihr Sound, der sich vor allem an der obskureren Seite des 70s Proto-Metal bedient und jeden Keller und Konzertsaal in ein dröhnendes und schwankendes Orpheum verwandelt, lässt keinen Fuss und kein Haar an seinem Platz. Tom Franks dunkelschwere Stimme aus purem Granit dringt direkt in die Knochen und lässt die Körper – wie hypnotisiert – im Takt vibrieren. Die Gitarren scheppern und schrammeln lautstark in Old School Heavy Metal-Manier und die Texte kreisen um düstere Stimmungsbilder, erinnern an Filmszenen und Horrorgeschichten, die direkt aus einem Fiebertraum entsprungen sein müssen. „Tough and loud! Hard Rock as it should be!“ – um es in den simplen, aber ach so wahren Worten der Band selbst – auf den Punkt zu bringen. Wer DUEL bisher noch nicht live gesehen hat, sollte dies unbedingt nachholen. Denn ganz egal wie gut die neue Platte auch ist, die magische Quintessenz lässt sich nur donnernd laut in einem möglichst abgedunkelten Kellerraum, mit Gleichgesinnten und im besten Fall mit einem frisch gezapften Bier von der Gasi-Bar erleben; und ganz sicher nicht zu Hause in Zimmerlautstärke im weichen Sessel sitzend bei einem netten Glas Wein. Also hopp hopp, hoch mit den faulen Ärschen!
Die kanadischen Big|Brave lassen sich in keine Schublade schieben. Das Trio aus Montreal bewegt sich in Post-Gefilden irgendwo zwischen Doom, Drone und Sludge. Mit zwei Gitarren, einem Schlagzeug und ohne Bass erzeugen Big|Brave ungewohnte Klangwelten epischer Art. Die klare, durchdringende Stimme der Frontfrau Robin Wattie trifft direkt ins Herz. Natürlich werden uns Big|Brave auch ihr frischgepresstes Album «A Gaze Among Them» live vorstellen. Es wurde an anderer Stelle als erfrischend neu, explosiv schwer und wunderschön minimalistisch bezeichnet. Wir sind gespannt! My Disco aus Melbourne passen genau so wenig in eine Kategorie. Post Punk? Industrial? Noise? Wir wollen uns nicht festlegen. Auf jeden Fall wunderbar düster, minimalistisch und fesselnd. Ein Abend für jene mit einem breiten Musikhorizont.
The Jackets sind der explosive Garage-Punk-Psych-Rock der Sonderklasse. Vielfältig, laut, dynamisch, mit leichtem Hang zum Wahnsinn. Das extravagante Berner Musikertrio mit Frontfrau Jack Torera an der Gitarre und mit stets hypnotisch düsterem Augen-Make-up, Chris Rosales an den Drums und Samuel Schmidiger aka. 'Schmidi' am Bass sorgt bereits seit 2008 für allerhand Gepolter und Chaos in der Rock’n’Roll-Schublade. Kaleidoskopisch mischen sie ihre Lieblingseinflüsse immer wieder neu, so wie’s ihnen grad passt, und zeigen altklugen Musiknörglern und ewigstänkernden Stil-Faschisten den Mittelfinger. Wenn man nun mal für den wilden 60er Garage Rock von nebenan schwärmt, aber dennoch hochgradig verknallt ist in den unzähmbaren 70er Gitarrenschrammel-Punk; und es sich aber trotzdem nicht nehmen lassen will, sich immer mal wieder in den Wirren des Psychedelic Rock zu verlieren, ist man wohl einfach nicht für musikalische Monogamie geschaffen. Zu unserem Glück. The Jackets erfinden aber keineswegs den Rock’n’Roll neu – das ist auch gar nicht nötig –, sondern erschaffen etwas Eigenes: ungekünstelt, gutgelaunt und ehrlich. Ob mit ihrem Mitte Juni erschienenen 4. Album "Queen Of The Pill", das übrigens von keinen Geringeren als King Khan produziert und Jim Diamond (The White Stripes) gemischt wurde, oder auf der Bühne: The Jackets überrollen alles und jeden mit ihrer beeindruckenden Energie und ihrem süchtig-machenden Fanatismus für laute gute Musik jenseits aller Regeln und Normen. Aber es ist ja noch gar nicht so lange her, da durften wir bereits zwei andere Mitglieder der schillernden Voodoo Rhythm Records-Familie im Gaswerkkeller feiern. Einer verrückter als der andere – da scheint doch was mit dem Wasser in der Aare nicht zu stimmen – und dennoch: Man kriegt bewiesenermassen einfach nicht genug von ihnen.
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