2020
Giöbia aus Mailand spielten sich in den letzten Jahren zu einer der einflussreichsten psychedelischen Bands Europas. Verführt von der liturgischen Seite der 1960er Jahre sowie exotischer Mantras und der suggestiven Kraft des Space-Rock ist Giöbia eine Band mit vielen Facetten. Mit den Jahren ist der Sound von Giöbia zwar immer schwerer und dunkler geworden, der einzigartigen und intimen Verbindung, die die Band mit dem italienischen Progressive der 70er Jahre hat, scheint dies aber keineswegs geschadet zu haben.
 
BTW: Der Name, der vierköpfigen Band - Giöbia - stammt von einem uralten, vorchristlichen Fest, bei dem eine grosse hexenartige Strohpuppe als besänftigendes Ritual gegenüber den Kräften der Natur verbrannt wurde.
 
Sons Of Morpheus: Das Psychedelic Blues Rock Trio erschafft eine rohe, treibende und abwechslungsreiche Hommage an die grossen Namen der Rockgeschichte. Irgendwie Retro, aber doch im Jetzt!
Das perfekte Gleichgewicht von modernem Speed Metal und Old-School-Battle-Riffs: Seit 2017 sind Haunt aus Fresno beinahe pausenlos auf Tour und dank ihrer Leidenschaft für durchdachten, puren Sound nicht mehr aus der Szene wegzudenken. Dabei unterscheiden sie sich mit ihrem ausgefeiltem Speed Metal klar von den typischen Throwback-Bands, deren Stil und Auftreten sich manchmal eher wie ein Kostüm als wie eine Leidenschaft anfühlt.

New Wave Of British Heavy Metal: 2013 haben sich die fünf Londoner entschlossen gemeinsam unter dem Decknamen Seven Sisters (benannt nach den sieben Töchtern des Atlas aus der griechischen Mythologie) Musik zu machen. Musikalisch hat das alles aber wenig mit griechischer Mythologie zu tun. Melodische Vocals, schnelle, aber simple Gitarrenriffs und treibend monotone Drumbeats prägen das Klangbild. Ab und an gesellen sich in der hintersten Ecke auch ein paar Synthesizer dazu, welche aber nicht zur offiziellen Besetzung der Band gehören.

LEIDER HABEN HEXVESSEL IHREN HEUTIGEN AUFTRITT ABGESAGT. Mehr Infos Heute Mittag haben Hexvessel den Abbruch ihrer Tour und somit die Absage des heutigen Konzerts verkündet. Die Show von Twin Temple findet dafür ein wenig länger und blutiger wie geplant sowie zu einem reduzierten Eintrittspreis statt (Abendkasse: neu CHF 18.- statt CHF 23.- bzw. werden beim Vorweisen des VVK-Tickets an der Abendkasse je CHF 5.- zurückerstattet). Wer lieber nicht kommen will, kann selbstverständlich sein Ticket bei Starticket zurückgeben. Wir entschuldigen uns für die Umstände und hoffen Hexvessel zu einem anderen Zeitpunkt im Gaswerk begrüssen zu dürfen! * TWIN TEMPLE sind in der Stadt der Engel (Los Angeles, USA) zuhause und zelebrieren auf zarte Weise satanistischen Doo-Wop. Der Sound bezieht sich grosszügig auf den Klang des 60er Jahre-Rock'n’Rolls, während er fröhlich die traditionellen gesellschaftlichen Normen, die ihn hervorgebracht haben, untergräbt. Doch auch optisch und lyrisch haben Twin Temple unglaublich viel zu bieten: Blut, Sex, Magie & satanistische Rituale werden in einem filmreifen Vergnügen dargestellt.
Nick Oliveri ist eine lebende Legende. Ein Vater des Stoner Rocks. Geprägt vom Punk, vom Rock’n’Roll und vom exzessiven Leben auf Tour. Auch nach tausenden von Shows auf dem Rücken konnte das Biest bislang nicht gezähmt werden. Unvorstellbare Höhenflüge und kleinere Bruchlandungen zeichnen den Bassisten und Sänger aus. Der wilde Freigeist ist bei DWARVES, SVETLANAS, BL'AST!, KYUSS &  QUEENS OF THE STONE AGE für einige catchy Basslines verantwortlich. Das Projekt, welches ihn nun aber ins Gaswerk führt, heisst MONDO GENERATOR und wurde 1997 gegründet. Die Band bespielt seit jeher grosse wie auch kleine Bühnen. Ihre Alben werden bei Greg Anderson’s Southern Lord, Mike Pattons Ipeac, Josh Hommes Rekords sowie auch kleineren Plattenfirmen veröffentlicht. Auch die Bandbesetzung hat etliche Wechsel hinter sich: Zurzeit wird Nick Oliveri von Mike Pygmie & Jeff Bowman begleitet. Zu hören gibt es eine schnelle, energievolle Ladung Stoner Rock. Musik zum Pogen, Feiern, Tanzen & Trinken halt. Nick, Here we come. So high, so low! Im Vorprogram gibt es bereits eine fette Ladung heftige Riffs um die Ohren. SWAN VALLEY HEIGHTS ist eine junge, aber produktive und sehr vielversprechende Band aus Berlin. In 3 Jahren hat das Trio bereits zwei Alben veröffentlicht und ist bei Fuzzorama unter Vertrag. Der monumentale Sound lässt die Zuhörerschaft abheben und trägt sie durch kosmische Sphären. Groovy as fuck. Psychedelic space fuzz. Die Band bringt genau die perfekte Trägheit, um anschliessend mit Mondo Generator in der Hölle zu erwachen.
«Black metal shrieks? Check. Catchy melodies? Check. Trippy keyboard work? Check. Bongos? Fuck it, why not?»   Dass sich die Black Metal Band LASTER als Erschaffer «obskurer Tanzmusik» versteht, weckt nicht nur brennende Neugier, sondern wirft auch einige Fragezeichen auf. Denn bei engelhaften Klangwänden, donnernden Trommelströmen und schamanischem Gesang ist «Ah geil, Tanzmusik!» nicht unbedingt unser erster Gedanke. Aber mit wem will man diskutieren, wenn die Band selbst darauf besteht, dass dies die treffendste Beschreibung für ihre seltsam bezaubernde Art von melodischem Black Metal ist.   Wir schreiben das Jahr 2019 und drei maskierte Niederländer werden für ihren düsteren shoegazing space prog hochgepriesen und gefeiert – what a time to be alive!    Zwischen Chanson und Black Metal: Përl aus Frankreich kreieren eine Melange aus den unterschiedlichsten Stilen und spielen dabei Avantgarde und Gradlinigkeit gekonnt gegeneinander aus, ohne dass eine Seite jemals Überhand gewinnt. Melancholie und Verzweiflung bilden den Nährboden für diese ungezügelt wütende Musik, welche durch Verwirrung, Gewalt, Kontemplation und Poesie immer weiter gefüttert wird. Das Trio verspricht ihrem Publikum nicht nur eine energiegeladene Show, sondern zusätzlich auch die Befreiung aller psychischer Konflikte. Eine seelische Reinigung zum Jahresstart? Très bien!   
2019
Um etwas für ihr Rock-Herz zu tun, haben sich die drei Freunde und Berufsmusiker Max Kämmerling (u.a. Faber, Laurent&Max), Jakob Zimmermann (u.a. Dagobert) und Mattia Spek (u.a. Mr. Ray) diesen Frühling zusammengeschlossen, um fortan auf den Namen R. Daneel Olivaw zu hören. Ihr Debüt "Deimos Phobos" erscheint Ende November. Die Begegnung im Dunkeln will Wendelbo sein. Nicht ganz genau wissen, aber so tun als ob. Mit einem offenen Ohr für was sein könnte und einem Herz für grosse Melodien. Lieder zum teilen oder für sich behalten. Lieder gespielt mit Wucht und Witz. Mal begegnen, dann weiter schauen.
Hereinspaziert! Hereinspaziert! Das Gaswerk verwandelt sich am Samstag den 7. Dezember wieder in einen Rummelplatz des guten Geschmacks. Hauptattraktion sind an diesem Abend keine wilden Tiere, Fahrtgeschäfte oder gar Damen mit Bart, sondern Winzer, Brauer und Schnapsbrenner, die uns ihre Produkte zeigen. Natürlich gibts auch diesmal neben Trank auch Speis und Musik sowie die eine oder andere Sensation! Bisher bestätigte Artisten (wird fortlaufend geupdated): Andreas Durst (D) Blanquette de Limoux, Alain Cavaillès (F) BFM - Bière des Franches-Montagnes (CH) Ciudad Condal GmbH (CH/E) Draft-Brothers (CH) Frisk Fisk(CH) Helgas Schilderei (CH) La Flor (CH) la grange de l'oncle Charles (F) Markus Ruch (CH) Michael Broger Weinbau (CH) Mosterei Oswald+Ruch (CH) STORM&ANCHOR (CH) The Common Oak (CH) Tom Litwan (CH) Weinbau Beat Thommen (CH) Simonetta Piselli (CH)
Es gibt nur eine Handvoll Bands, die von sich behaupten können, dass sie vor Metallica einen Speed Metal Album veröffentlicht haben. Exciter ist eine davon. Thrash, Speed, Burn. Exciter aus Kanada dürfen sich nicht unverdient zu den Speed Metal-Legenden überhaupt zählen. Bereits seit Ende der 70er dreht sich bei diesem erz-enthusiastischen Hochgeschwindigkeits-Notenkommando restlos alles um Härte, Tempo und vor allem Spielfreude. Trotz unzähliger personeller Veränderungen – auf welche wir aus Zeit- und Platzgründen nicht genauer eingehen werden – und Original-Besetzungs-Reunion im 2015 ist es Exciter gelungen, seit jeher eine engagierte und hingebungsvolle Anhängerschaft zu halten. Wer diese Pioniere nach ganzen 40 Jahren musikalischer Existenz also immer noch nicht kennt, muss verdammt tief geschlafen haben. Musik-Trends kommen und gehen, aufrechte Idealisten wie Exciter aber kennen keinerlei Kompromisse. Long live the loud!   "The best heavy metal has plenty of dirt under its fingernails: this lot must never be allowed to work in a food preparation area." - Dom Lawson, The Guardian Mit auf Europatour ist “die dreckigste Band der Welt“. Asomvel wurde 1993 in England gegründet. Seit jeher liefert das Trio den perfekten Soundtrack für Saufgelage und Kneipenschlägereien und erinnert dank schnörkelloser Songs, Eiltempo, Reibeisenstimme und wummerndem Bass stark an die Frühwerke von Motörhead. Mit dabei ist ausserdem ihr diesen Frühling veröffentlichtes Album “World Shaker“.
Auch das Gaswerk kann mal anders. Für einmal wird nicht in die Saiten gegriffen, sondern auf die Tasten gehauen. So beehrt der elektronische (ja ihr habt euch nicht verlesen) Teil der Stadtfilter Tastenwoche das Gaswerk und beschallt uns mit Sounds und Samples, Bits und Beats. Aber keine Angst, es bleibt gewohnt krachig und heavy! Tim & Puma Mimi, das sind Tim aus Zürich und Mimi aus Tokyo. Doch selbst über die grössten Distanzen vereint sie ihre Liebe zu herrlich süssseltsamer Musik. Mal 80er Synthiepop, mal schräger J-Pop mit jeder Menge Einflüssen aus aller Welt. Tim sorgt für die quirlig tanzbaren Beats und Melodien und Mimi für die Japanischen Vocals. Der geografischen Distanz und beruflichen Verpflichtungen geschuldet, gaben die beiden zeitweise sogenannte Skype-Konzerte. Tim hat gespielt und Mimi Gesang wurde per Anruffunktion auf die Bühnen Europas übertragen. Unterdessen hat Mimi ihren Job gekündigt und kann so endlich selbst auf der Bühne stehen. Mit Gitarre, Synthesizer, einer gewaltigen Stimme und jede Menge Effekte erschaffen Tout Bleu verträumte Sphären und entführen in andere Dimensionen. Waberndes Dröhnen untermalt entrückte Melodien, über welchen sich ein klagender, erhoben verzerrter Gesang thornt.
Auch das Gaswerk kann mal anders. Für einmal wird nicht in die Saiten gegriffen, sondern auf die Tasten gehauen. So beehrt der elektronische (ja ihr habt euch nicht verlesen) Teil der Stadtfilter Tastenwoche das Gaswerk und beschallt uns mit Sounds und Samples, Bits und Beats. Aber keine Angst, es bleibt gewohnt krachig und heavy! Taucht ein in eine Welt in der nahen Zukunft. Eine Stadt mit in Neonlicht gefluteten Strassen und nervös schwirrenden Drohnen. Der Soundtrack der Zukunft. Der italienische Musiker Mana hat sich ganz den futuristischen Klangwelten der elektronischen Musik verschrieben. Doch viel mehr als um Clubmusik dreht es sich hier um akustisches, beinahe beatloses Weltenbauen. Aus Samples, Synthesizer-Experimenten und fast schon Neo-Klassischem baut Mana die Cyberpunk Städte von morgen. Und keine Sorge: Treibend ist es trotzdem! Ein dröhnender Soundteppich, seltsame Bleeps und laute rauschende Lärmattacken. Das Ganze nennt sich No-Input Mixing: ein Setup aus verschiedenen Effektgeräten, Oszillatoren und einem Mixer, alles in sich selber rückgekoppelt. Klingt kompliziert? Simon Grab kreiert ohne äusseren Input dystopische Geräusche. Einen pulsierender Mix aus Drone und Noise. Beklemmend düster, aber unheimlich packend! Molekühl wird derweil zeigen das in Neo-Winterthur auch noch getanzt werden kann und bringt stampfende, technoide Beats ins Gaswerk.
Einziges CH-Konzert
Listener sind anders. Mit geballter Wucht schleudert Poet und Sänger Dan Smith den Zuhörerinnen und -hörern seine Texte voller Verzweiflung, Wut und Schmerz um die Ohren. Aus den Verstärkern dröhnt die Gitarre von Christian Nelson, Kris Rochelle bearbeitet derweilen mit rhythmischer Spielerei das Schlagzeug. Zusammen ergibt sich ein herrlich verschrobener Mix aus Spoken Word und schroffem Post Rock. Dabei geht es der US-Band nicht um irgendwelche erfundenen Geschichten, sondern um das wahre Leben. Ohne Umschweife, direkt ins Gesicht.
Talk Music. Listener aus Missouri sind bekannt für ihren eigenwilligen Sound. Eine faszinierende Mischung aus Indie-Rock, Americana, Post-Hardcore und unter die Haut gehende Dichtkunst. Ein nahezu perfektes Gleichgewicht dessen, was Worte und Musik sein sollten.
Archaisch und schwarz präsentiert die vierköpfige Band aus Berlin ihren ganz eigenen Stil aus Indie, Post-Rock, Noise und Ambient/Electronic. Die Emotionen wollen raus – Hope hilft dabei.
100-prozentig gebündelte Ladung Rock, die sich nur live noch gewaltiger entlädt als auf Platte. Mit bislang drei Alben und einigen Wechsel in der Band sind die in Winterthur verwurzelten HATHORS mittlerweile beim Berliner Label Noisolution zuhause angekommen. Die Band hat bereits tonnenweise Gigs hinter sich und weiss, welche Wucht es braucht, um einen Fan zu überzeugen. Das vierte Album ist in der Mache, mit etwas Glück gibt es nebst der bereits veröffentlichten Single Sleepwalker weitere neue Songs zu hören. Am 22. November kann das Stadtwerk seinen Betrieb einstellen, denn nebenan strahlen die Lokalhelden Hathors mit geballter Ladung Energie durch die ganze Stadt. 24/7 DIVA HEAVEN ist eine junge und freche Combo aus Berlin. Inspiriert von Punk, Hard Rock und Grunge versetzt ihre Musik einen erstmal in die Neunziger. Mit modernen Einflüssen aus der Stoner-Ecke gemischt liefern 24/7 DIVA HEAVEN eine einzigartige Attitüde mit unglaublich viel roher Kraft. Für Fans von L7, Hole, Bikini Kill, 7 Year Bitch. THE LEAST EVIL sind nicht einfach nur das geringste Übel, sondern eine unheimlich authentische, explosive Zwei-Mann-Grunge-Formation. Die Musik ist kantig und emotional, mit Höhen und Tiefen, ausufernd und ausartend! Die beiden Winterthurer produzieren auf eine unglaublich schöne spielerische Weise ein X-Faches an Lebensfreude.
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