2019
“One more fucking time! Let the the shit fall away and the metal rule the day.” Es scheint, als gäbe es Bands ohne Fälligkeitsdatum. Seit über dreieinhalb Jahrzehnten gehören Overkill zu den bekanntesten und populärsten Thrash-Metal-Bands der Welt und haben offensichtlich noch lange nicht genug. Während sich andere auf ihrem Ikonen-Status ausruhen würden, veröffentlichten Overkill diesen Februar ihr 19. (!!) Studioalbum “The Wings of War”. So melodisch wie schon lange nicht mehr, jedoch in unverkennbarer Härte.
Was für eine Band! Sumac bilden sozusagen die Justice League des Post Metals. Aaron Turner (ehemals Shouter der Post-Metal-Ikonen Isis), Nick Yacyshyn (Drummer der Hardcore-Götter Baptists) und Brian Cook (Bassist von Russian Circles, einer der wohl besten Post-Rock/Metal-Bands auf Erden) haben sich 2014 zusammengetan; nicht um für Gerechtigkeit zu sorgen (soweit uns bekannt), sondern um die Grenzen zwischen Chaos und Kontrolle ins Unermessliche auszureizen. Zweifellos eine Front, gegen die es sich nicht anzukämpfen lohnt.
Und wieder einmal ein absoluter SAVE THE DATE-Termin für alle Heavy Stoner-Freunde und Mähnenschwinger aus Winti und der ganzen Schweiz: DUEL kommen uns im Gasi besuchen und bringen gleich auch ihre neueste Platte mit dem vielversprechend düsteren Namen «Valley Of Shadows» mit. 2015 in Austin, Texas gegründet brummten und walzten sich die vier Jungs in Kürze in die Herzen ihrer Anhänger weltweit. Und dies nicht nur, weil sich zwei der Bandmitglieder davor schon bei Scorpion Child Ruhm und Ehre in der Rockszene erspielt und ersungen hatten. Ihr Sound, der sich vor allem an der obskureren Seite des 70s Proto-Metal bedient und jeden Keller und Konzertsaal in ein dröhnendes und schwankendes Orpheum verwandelt, lässt keinen Fuss und kein Haar an seinem Platz. Tom Franks dunkelschwere Stimme aus purem Granit dringt direkt in die Knochen und lässt die Körper – wie hypnotisiert – im Takt vibrieren. Die Gitarren scheppern und schrammeln lautstark in Old School Heavy Metal-Manier und die Texte kreisen um düstere Stimmungsbilder, erinnern an Filmszenen und Horrorgeschichten, die direkt aus einem Fiebertraum entsprungen sein müssen. „Tough and loud! Hard Rock as it should be!“ – um es in den simplen, aber ach so wahren Worten der Band selbst – auf den Punkt zu bringen. Wer DUEL bisher noch nicht live gesehen hat, sollte dies unbedingt nachholen. Denn ganz egal wie gut die neue Platte auch ist, die magische Quintessenz lässt sich nur donnernd laut in einem möglichst abgedunkelten Kellerraum, mit Gleichgesinnten und im besten Fall mit einem frisch gezapften Bier von der Gasi-Bar erleben; und ganz sicher nicht zu Hause in Zimmerlautstärke im weichen Sessel sitzend bei einem netten Glas Wein. Also hopp hopp, hoch mit den faulen Ärschen!
Die kanadischen Big|Brave lassen sich in keine Schublade schieben. Das Trio aus Montreal bewegt sich in Post-Gefilden irgendwo zwischen Doom, Drone und Sludge. Mit zwei Gitarren, einem Schlagzeug und ohne Bass erzeugen Big|Brave ungewohnte Klangwelten epischer Art. Die klare, durchdringende Stimme der Frontfrau Robin Wattie trifft direkt ins Herz. Natürlich werden uns Big|Brave auch ihr frischgepresstes Album «A Gaze Among Them» live vorstellen. Es wurde an anderer Stelle als erfrischend neu, explosiv schwer und wunderschön minimalistisch bezeichnet. Wir sind gespannt! My Disco aus Melbourne passen genau so wenig in eine Kategorie. Post Punk? Industrial? Noise? Wir wollen uns nicht festlegen. Auf jeden Fall wunderbar düster, minimalistisch und fesselnd. Ein Abend für jene mit einem breiten Musikhorizont.
The Jackets sind der explosive Garage-Punk-Psych-Rock der Sonderklasse. Vielfältig, laut, dynamisch, mit leichtem Hang zum Wahnsinn. Das extravagante Berner Musikertrio mit Frontfrau Jack Torera an der Gitarre und mit stets hypnotisch düsterem Augen-Make-up, Chris Rosales an den Drums und Samuel Schmidiger aka. 'Schmidi' am Bass sorgt bereits seit 2008 für allerhand Gepolter und Chaos in der Rock’n’Roll-Schublade. Kaleidoskopisch mischen sie ihre Lieblingseinflüsse immer wieder neu, so wie’s ihnen grad passt, und zeigen altklugen Musiknörglern und ewigstänkernden Stil-Faschisten den Mittelfinger. Wenn man nun mal für den wilden 60er Garage Rock von nebenan schwärmt, aber dennoch hochgradig verknallt ist in den unzähmbaren 70er Gitarrenschrammel-Punk; und es sich aber trotzdem nicht nehmen lassen will, sich immer mal wieder in den Wirren des Psychedelic Rock zu verlieren, ist man wohl einfach nicht für musikalische Monogamie geschaffen. Zu unserem Glück. The Jackets erfinden aber keineswegs den Rock’n’Roll neu – das ist auch gar nicht nötig –, sondern erschaffen etwas Eigenes: ungekünstelt, gutgelaunt und ehrlich. Ob mit ihrem Mitte Juni erschienenen 4. Album "Queen Of The Pill", das übrigens von keinen Geringeren als King Khan produziert und Jim Diamond (The White Stripes) gemischt wurde, oder auf der Bühne: The Jackets überrollen alles und jeden mit ihrer beeindruckenden Energie und ihrem süchtig-machenden Fanatismus für laute gute Musik jenseits aller Regeln und Normen. Aber es ist ja noch gar nicht so lange her, da durften wir bereits zwei andere Mitglieder der schillernden Voodoo Rhythm Records-Familie im Gaswerkkeller feiern. Einer verrückter als der andere – da scheint doch was mit dem Wasser in der Aare nicht zu stimmen – und dennoch: Man kriegt bewiesenermassen einfach nicht genug von ihnen.
Tief in den Gefilden der musikalischen No-Gos: Die Soul-Punks der Schweiz vereinen seit über 25 Jahren charmant Folk-Punk mit Satire, Whisky-Rhythm mit Absurditäten und Pop mit tiefsinnigen Texten. Die Verbindung mit Jolly & the Flytrap am 25. Mai finden wir aber einstimmig die schönste!
Das Festival für junge Musikerinnen und Musiker. Weitere Infos: https://www.band-it.ch/
Jugendliebe, Rebellion und durchzechte Nächte – seit der Veröffentlichung ihres bahnbrechenden Debüts «Die for the Government» aus dem Jahr 1996 haben Anti-Flag die Zuhörerinnen und Zuhörer zweier von Krieg, Rassenumbruch und Finanzkrise heimgesuchten Generationen ermutigt und geprägt. Dank höchst explosiven, politischen Songs gehörten die vier Jungs aus Pittsburgh bereits in Kürze zur Elite des politischen Punk-Hardcores. Der charakteristische Sound entwickelte sich über die Jahre hinweg auf natürliche Weise aus langsameren Grooves, engerem Songwriting, dickeren Gitarren und einprägsamen Melodien der perfekte musikalische Kontrapunkt zu den aufrührerischen Texten. Denn auch nach mehreren veröffentlichten Alben halten Anti-Flag an ihrer politischen Rebellion «aus offensichtlichen Gründen» fest und verbreiten ihre Meinung rund um Welt. Mitunter auch im Gaswerk – wo wir uns ein weiteres Mal von den Rebellen anstecken und zu einer durchzechten, in Liebe getränkten Nacht verleiten lassen. Die Züri-Punks von Überyou haben in den vergangenen Jahren die ganze Welt abgegrast, sei dies Havanna, Sao Paulo, Rom, Texas; sogar bis nach Winterthur (Saisonschlusskonzert 2017!) und die heimische Hafenkneipe in Zürich sind sie gekommen. Mit dem brüderlichen Spirit der Gainesville-Punk-Bands à la AgainstMe! oder Hot Water Music im Herzen und der Essenz der Schweizer Punk-Szene im Blut, treffen Überyou den Nerv der Zeit, stellen alles auf den Kopf und machen darüber hinaus saugute Musik. Und weil es letztes Mal so schön war und wir uns beim besten Willen keinen ehrwürdigeren Support für Anti-Flag hätten vorstellen können, kehren die Punkrock-Lieblinge mit neuem Material («Night Shift») zurück nach Winterthur.
Psychedelisch und verträumt wird hier musikalisch durch den Kosmos gedonnert. Mal im Eiltempo, mal in Zeitlupe - eine hypnotische Erfahrung mit schweren Riffs und malerischen Melodien. Monkey3 ist eine Psychedelic-/Stoner-Rock-Band aus Lausanne, die nun bereits seit über 18 Jahren beweisen, dass es keinen Gesang braucht, um erfolgreich die europaweit besten Festivals zu bespielen. Einzig John Garcia (Kyuss, Hermano, Unida, Slo Burn, Vista Chino) und Tony Jelencovich (Massive Audio Nerve, Transport League) liehen bislang Ihre Stimme an die Instrumental-Band. “SPHERE” heisst das neue Album von MONKEY3, welches diesen April via Napalm Records erschienen ist. Die neuen Klänge aus der Romandie sind episch & vielversprechend – am 11. Mai wird das Album Nummer sechs dann gebührend gefeiert. Ein abgespaceter Wellenritt ist unsererseits garantiert! Für Fans von: Marant, My sleeping Karma, Earthless, Samavayo & Colour Haze
Endlich ist es soweit! Schon ganze vier Jahre ist’s her seit wir das letzte Mal mit den Backyard Babies das Gaswerk in eine Rock’n’Roll-Hüpfburg für Erwachsene verwandelt haben. Das kühle Gold floss in Strömen, der Schweiss in Fluten – und so manch einer von euch hat sich sicher mit Wehmut an diesen glorreichen Abend zurückerinnert. Doch fertig jetzt mit dieser bierseligen Nostalgie! Klappt die alten Fotoalben zu, wischt die Tränchen weg und macht euch auf den Weg ins Gasi! Nicke, Dregen, Peder mit seinen tollen Zöpfen – hach – und Johan sind zurück und dieses Jahr gibt’s so richtig was zu feiern. Der 30. Geburtstag ist schliesslich was ganz Besonderes, das wissen wir alle – gefürchtet, verhasst, gefeiert – und muss zwangsläufig feuchtfröhlich und unter Freunden begossen werden. Da helfen wir doch gerne mit!
 
Am 1. März erschien dann auch ihre Jubiläumsplatte, ihr achtes Studioalbum Sliver and Gold über Century Media Music. Anders als ihr letzter Streich Four by Four versuchen die neuen Songs jedoch nicht altem Ruhm nachzueifern, was vielleicht einige Verehrer des American Hard Rocks verunsichern und jene Punker, die noch immer Total 13 nachtrauern, enttäuschen wird. Stattdessen greifen die vier Schweden frisch, ungezwungen und lässig in die Saiten, vermischen ihre bekannte und von Anhängern vielgepriesene Bissigkeit mit einem Hauch von Glam und scheinen auch nach all den Jahren verdammt viel Spass zusammen zu haben. Und genauso sollte man seinen 30. auch feiern, nicht als künstlichen Höhepunkt, nicht als Ende der Jugend und auf keinen Fall als Tagesschaurückblick zu Silvester. Noch nie hat sich das Rock’n’Roll-Quartett darum gekümmert, was gerade von ihnen erwartet wird – „sie machen sich die Welt, widewide wie sie ihnen gefällt“ – und liefern uns ein Jubiläumsalbum, das sowohl zurück, aber auch nach vorne blickt, dass überlegt, manchmal sogar philosophisch daherkommt, jedoch mit der richtigen Portion Rotz und Geschrei. Ein Stück Vinyl, das Lust auf mehr macht: mehr Konzert, mehr Bier, mehr Spass, mehr Rock’n‘Roll, mehr Backyard Babies.
 
Und wie es sich für ein richtiges Jubiläum gehört, haben die vier Geburtstagskinder natürlich ihre feierfreudigen Freunde aus dem hohen Norden mitgebracht. Die berühmt berüchtigten norwegischen Hardrocker von Audrey Horne, die drei Stockholmer von Satan Takes A Holiday mit ihrem punkigen Garage Rock und die schwedische Hard Rock-Heroinen von Thundermother aus Växjö – nicht zu verwechseln mit ihren psychedelischen Namensvettern – lassen es so richtig krachen und heizen das Gasi-Backofen schon mal auf die richtige Temperatur vor. Wer bei diesen Namen noch die Beine beziehungsweise den Haarschopf stillhalten kann, na … da verschlägts sogar mir die Sprache.
Birds In Row sind eine melodisch/abrasive Band aus Laval, Frankreich. Sie verwischen gekonnt die Grenzen zwischen Hardcore und Punk und bieten so ihren Hörern etwas von erheblichem Gewicht. Gemeinsam tragen sie ihre düsteren Herzen und bewegten Seelen und navigieren durch melancholische Meere, um wunderschöne, eindringliche Songs zu formen, die anders klingen als alles andere, was draussen herumirrt. Orso; was auf Italienisch Bär bedeutet, gilt in Lausanne als Versprechen für intensiven Rock-Metal. Der Bär Orso - geboren aus der Asche von Bands wie Krüger oder June DeVille - kennt keinen Dompteur oder Meister. Weshalb die Band auf einen Sänger verzichtet. Die langsame, dicke und massive Musik von Orso - drei Gitarren, ein Bass und ein Schlagzeug - ist von dunkler Melancholie geprägt. Orso wird dich nach einem Konzert verfolgen. Hüte dich.
Reverend Beat-Man ist wieder im gesegneten Namen des Rock’n’Roll unterwegs. Und zwar nicht alleine: An seiner Seite greift Sister Izobel Garcia in die Orgeltasten. Ihre Wege kreuzten sich in L.A. Der Beat-Man fragte, ob sie Orgel und Schlagzeug spiele, Izobel bejahte. Die schweizer-mexikanische Mission war besiegelt. Der Beat-Man und Izobel machten sich gleich ans heilige Werk. Nur ein paar Tage später bekehrten sie die ersten Ungläubigen mit einer Erscheinung in Long Beach. Und ein paar Monate später überquerten sie den grossen Ozean und verkündeten das Wort der Trash-Bibel auf dem europäischen Kontinenten. Seit Beginn des Jahres 2019 sind ihre Predigten auch ab Platte zu hören. Auf «Baile Bruja Muerto» wechseln sich eigene Songs mit einer Handvoll Covers ab: von trashigem Blues, über Garage bis hin zu Folk Noir unterlegt mit der kratzigen Stimme des Beat-Man und dem hypnotischen Gesang von Izobel. Holy Molly. Verlorene Schafe, die sich live bekehren lassen möchten, bietet sich die einmalige Gelegenheit in der Rock’n’Roll-Kirche zu Gaswerk. Nach diesem Abend werdet ihr den Trash-Göttern frönen. Seit vielen Jahren verkünden The Royal Hangmen unermüdlich den Gospel des Sixties Garage Rock. Kurze, knackige Songs und prägnante Hooklines kombiniert mit eingängigen Melodien machen gehörig Druck. Zwei Singles und zwei Alben bezeugen bisher, dass diese Qualitäten auch abseits des Rampenlichts ihre Gültigkeit beibehalten. Von Garage-Punk über Rhythm`n`Blues bis Mersey-Beat kann hier getanzt werden bis die Chelsea-Boots brennen. Die eine oder andere, klug dosierte psychedelische Abwechslung hilft dabei, schlimmere Schäden zu vermeiden und vorübergehend auch in andere Sphären driften zu können.
Verschiedene Bands und DJs // Tombola // weitere Überraschungen Am Winterthur für Respekt wird für das «House of Rescue» in Serbien gesammelt. Das «House of Rescue» ist ein neues Projekt der Border-Free Association, das unbegleiteten Minderjährigen auf der Flucht einen Ort der Geborgenheit bietet. Es findet eine Tombola statt, deren Erlös vollumfänglich dem «House of Rescue» zugute kommt. Die Preise stammen von verschiedensten Winterthurer Einrichtungen und reichen vom Hako, über das Freibeuter Tattoostudio bis zum Kino Cameo. Und natürlich kommen auch eure Gehörmuskeln auf ihre Kosten. Die Winterthurer und Embracher Combo Frontslam fabriziert astreinen Hardcore und zwar auf Schweizerdeutsch. Das Metier von Tongue Tied Twin, unserer stadteigenen One-Man-Band, ist der Blues und der wilde Garagen-Rock’n’Roll. Für die richtigen Beats und Ansagen sorgt der Rapper Wiitundbreit, natürlich auch aus der Eulachstadt. Linx & Lechz geben an diesem Abend ihr Debüt, musikalisch liegen sie nach eigenen Angaben zwischen Minimal-Rock und elektrifiziertem Chanson. Und eines der Winterthurer Rock-Urgesteine darf natürlich nicht fehlen: Ear. Ausserdem haben wir noch einige Überraschungen für euch parat, aber wir wollen uns nicht verplappern. www.border-free.ch LESS HATE, MORE JOY
Was passiert, wenn drei Stoner aus Chicago zusammen Musik machen? Rotzig-rockiger Sludge mit Thrash Metal Einflüssen, der es in sich hat. Auf ihrem aktuellen Album "High Anxiety" besingen die drei den nahenden Weltuntergang - und spucken lachend drauf. Mit stampfenden Riffwänden, prügelndem Schlagzeug oder erdrückenden Breaks ballern uns Oozing Wound ihre süffisant nihilistischen Songs entgegen. Das Ende wird wohl kommen – und es ist ihnen egal. Ghold zu kategorisieren wäre mühsam; wer will schon eine ewige Auflistung von nahezu nichtsaussagenden Genrebezeichnungen lesen? Ghold sind - in einem Wort - schwer. Doch dank dem erhabenen, klagenden Gesang, der über den zermürbend schweren Gitarren und den Tempowechseln schwebt, erreichen Ghold schon beinahe etwas Sakrales. Oder psychotisches. Auf jeden Fall lohnenswert. Frauenfeld produziert seit längerem - quasi unbemerkt – grossartige Metal Bands. So auch Haile Selacid, die irgendwas zwischen britisch angehauchtem Heavy Metal und angepisstem Black Metal spielen. Wir stimmen dem Namen ihres Labels zu: “AuGeil”.
***ACHTUNG: DIE TÜRÖFFNUNG WURDE AUF 20H VORVERLEGT*** Running Order: 20h Türöffnung 21h Infinitas 22h Eluveitie ***DIE SHOW IST AUSVERKAUFT*** Eigentlich bräuchten Eluveitie keine Vorstellung, schliesslich hat die Band in ihrer 16-jährigen Bestehensgeschichte ordentlich für Aufmerksamkeit gesorgt. Mit Welttourneen, Headliner-Auftritten und Charteinträgen auf der ganzen Welt (das Album «Origins» schaffte es 2014 auf Platz 1 der Schweizer Hitparade) haben Eluveitie ihren Status als eine der erfolgreichsten Metalbands der Schweiz zementiert. Eine Erfolgsgeschichte in der auch das Gaswerk seinen Platz einnimmt. Rund eine Dekade ist es her, das Eluveitie ihr zweites Album (Slania) im Gaswerk tauften. Das Album, welches für die Winterthurer Band den Durchbruch bedeut und sie auf die grossen Bühnen der Welt befördert hat. Mit ihrer Mischung aus Melodic-Death Metal und Folklore-Instrumenten wie Leier und Dudelsack eroberte die 9-Köpfige Band die Metalwelt im Sturm. Thematisch bewegen sich Eluveitie (vom keltischen Wort: «Helvetios» oder der Helvetier abgeleitet) in der Zeit der Kelten, weshalb auch ein Teil der Texte in keltisch gesungen werden. Über harte, schnelle, Death Metal Riffs beschreit Frontman Chrigel Glanzmann - unterstützt von Fabienne Erni - in wilder Raserei die epischen Schlachten längst vergangener Zeiten, während die Instrumentalfraktion das Ganze mit folkigen Melodien auflockert und für eine ordentliche Portion Mystik sorgt. Mühelos entführen Eluveitie so ihr Publikum in eine Zeit bevor sich die Römer in Europa breit gemacht haben. Wir freuen uns, die Schweizer Metalstars endlich wieder zu beherbergen!
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