Do 19.11.09
Konzert
Emily Jane White
Andrea Wellard
Es ist einfach, in die Musik von der amerikanischen Singer-/Songwirterin Emily Jane White einzutauchen. Ihre Stimme ähnelt der von Chan Marshall, musikalisch fühlt sie sich jedoch eher mit dem Folk verbunden. Ihre Texte sind eine Art Poesie und erzählen von Geliebten, die weg fahren, und liefern Bilder von einer sehr amerikanischen Landschaft.
«Ich mag Musik, die ein tiefes Gefühl auslöst. Ein guter Song muss eine gefühlsmässige, ehrliche Qualität haben, die dich auf mehr als eine Art berührt. Sei es bewusst oder unbewusst, aber der Song muss eine klangliche und emotionale Qualität haben, die dich anspricht», sagt Emily Jane White über ihre Musik.
Wer also auf Musik mit traditionellem, akustisch orientierten Background steht, und wer metaphernreiches Songwriting mit angenehmen, folkigen Melodiebögen steht, der sollte Emily Jane White auf jeden Fall die Ehre erweisen.
Mo 16.11.09
Konzert
The Saint Alvia Cartel
The Hitchcocks
Johnie3
Fünf Freunde aus Burlington, Ontario, gründen 2005 Saint Alvia Cartel. Nachdem jahrelang Erfahrungen als Gitarristen oder Sänger in Hardcore-Punk Bands wie Grade, Jersey, Boys Night Out oder the Video Dead gesammelt wurden, beschlossen sie etwas Neues auszuprobieren. So entstand ein Sound, beeinflusst von Reggae, Roots, Hip Hop, Blues, Electro und Soul, der sich immer weiter von den ursprünglichen Punk und Hardcore Wurzeln entfernte. Als so ne Art "Kanadische Supergroup" fiel es ihnen ziemlich leicht, sofort in der heimischen Musikszene Fuss zu fassen. Ihre erste Tour führte The Saint Alvia Cartel als Support von Billy Talent durch diverse Eishockey-Stadien. Tourneen mit Gaslight Anthems, Against Me, Bouncing Souls oder Bedouin Soundclash, folgten rasch, ebenso Nominationen für den Juno-Award (kanadischer Grammy). Mittlerweile nennt sich die Band nur noch Saint Alvia und kommt mit ihrer zweiten Platte "Between the Lines" erstmals auch nach Europa.
Sa 14.11.09
Dawn of Doom III
Count Raven ist leider abgesagt. Ersatz: Obelyskhh
Voodooshock
Rise and Shine
Enojado
Petrified
Excruciation
Holy Hydra
Doom Division
+ DJ Doomvolki
2 Bühnen, 8 Bands, eine Party für jeden der langsame harte Musik mag.
Neben den beiden Headliner Count Raven (swe), von denen nicht nur alle Black Sabbath Fans begeistert sein werden, und Voodooschock (de), die eher mit langsamem Stonerrock die Menge berieseln, kommt Rise and Shine (swe) mit klassischem Hippie Metal der 80er-Jahre daher. Dazu gesellen sich Enojado (de) - für jeden Down-Fan ein muss. Nicht zu vergessen Excruciation, langsamer Black Metal aus Zürich, die ihre frisch gepresste neue Scheibe «horns» (ab dem 30. Oktober 2009 im Handel) mitbringen sowie Holy Hydra (de) und Doom Divison (de).
Der Abend glänzt mit der Vielschichtigkeit des Doom-Metals und bringt für jeden eine Band, die ihm Gefällt.
Medienpartner: www.stadtfilter.ch
Mi 11.11.09
Konzert
The Soundtrack of our Lives
Daniel Benjamin
Mit The Soundtrack of Our Lives kommt eine Truppe ins Gaswerk, die schon mit Oasis durch die USA tourte. Das muss zwar nichts heissen, im Fall der sieben Schweden tut es aber. Sie verstehen es düsteren Psychodelic Rock mit dem Gestampfe von 60’s Rock zu kombinieren, ohne dass ein Hippie angehauchter Bastard dabei entsteht. Im Gegenteil. Ihr drittes Album „Behind the Music“ bescherte ihnen den Grammy Award 2003 für das beste Alternative Album. Nach einem Konzert am Gurtenfestival vor einigen Jahren sind The Soundtrack Of Our Lives nun endlich wieder zurück in der Schweiz. Da dürft ihr die Band um den charismatischen Frontmann Ebbot Lundberg im Gaswerk nicht verpassen.
Jung, talentiert, über 500 gespielte Konzerte in 15 Ländern und über 150 aufgenommene Songs und doch noch kein Weltstar - Daniel Benjamin. Immerhin hat er‘s jetzt auf Platz 4 der Deutschen Campuscharts geschafft. Der Deutsche Indie-Pop Künstler, setzt ganz aufs Selbermachen: komponieren, arrangieren, aufnehmen. Daniel Benjamin setzt voll auf Eigenregie. Sein neustes Selbstgemachtes heisst „There's A Monster Under Your Deathbed“. Vom lärmigen Rock über leichtfüssigen Pop bis zur herzzerreissenden Ballade ist auf dem Album alles zu finden.
Daniel Benjamin – kein Weltstar, aber ein Geheimtipp - auch nicht verpassen!
Mi 04.11.09
Konzert
Dÿse
Andre und Jari. Treibendes Schlagzeug und winselnde Gitarre. Rock und Roll. Rhythmus und Lärm. Noise und Punk. Das sind Dÿse aus Deutschland. Die beiden Musiker Andre und Jari lernten sich 2003 in Amsterdam vor dem Motel "Dysecatmotel" kennen und beschlossen an diesem Abend, eine Band zu gründen.
Wer Dÿse einmal live gesehen hat, ist begeistert von den beiden Energiebündeln, beschreiben lässt sich das aber nicht. Nur so viel: Es bleibt kein Stein auf dem anderen. Die muss man erlebt haben. Also, nicht verpassen.
So 25.10.09
Kino
Snijeg – Snow
Alles wirkt so friedlich, idyllisch und stimmig. Erst mit der Zeit fallen kleinen Dinge im Alltag auf, die eben anders sind als in irgendeinem anderen entlegenen Bergdorf in Europa. Der Krieg hat ihnen die Geliebten genommen.
Vordergründig geht es um die Frage, ob die Frauen an dem verlorenen Ort das Geld der Spekulanten annehmen und in die Stadt ziehen sollen, weil sie dort eine bessere Zukunft erwarten können. Aber wollen sie wirklich weg? Und warum?
Sa 24.10.09
Konzert
Mudhoney
Hearts and Knives
Medienpartner: www.stadtfilter.ch
Fr 23.10.09
Konzert
Rainer von Vielen
Dabu Fantastic
1998 führt der musikalische Weg vom heimischen Rechner über die Einladung vom Lable in den lokalen Club. Nur, der gute Mann hat gar kein Live-Programm. Höchste Zeit also, eins zusammenzustellen. Scheinbar hatte er aber überzeugt. Denn noch im selben Jahr erscheint seine erste EP, 2001 das erste richtige Album "0160-98236130". Er gründet die Live-Band Kauz, denn gemeinsam musizieren mach ja bekanntlich mehr Spass. Mit dabei: Niko Lai am Schlagzeug, der bereits den Live-Drummer für Anne Clark gab, sowie Rainers Sandkastenfreund Mitsch Oko und der der Bassist Dan le Tard.
Neben Support-Shows für Fettes Brot und die Mediengruppe Telekommander, ergibt sich die Zusammenarbeit mit Andi Ypsilon von „Die Fantastischen Vier“, mit welchem der Song Plan X entsteht.
Rainer von Vielen mit Kauz bewegen sich irgenwo zwischen Hip Hop, Elektro, Pop und Reggae. Die vier Jungs haben aber keine Angst anständige Stromgitrarre, volkstümliche Einflüsse oder Beatbox ihn ihre Songs einzubauen.
Plan A: hingehen, Plan B: hingehen, Plan C: hingehen, Plan D: hingehen.
Mi 21.10.09
Konzert
Oldseed
Ad Hoc
Oldseed
Weil die Band ‚Smog’ in Oldseed’s Heimatstadt Winnipeg spielte und er unbedingt vor ihnen auf der Bühne stehen wollte, nahm er seine ersten fünf Songs auf. Gute Entscheidung kann man sagen. Sein erstes Album wird 2004 veröffentlicht und 2005 folgt bereits die nächste Scheibe. Nach etlichen Touren in Europa und Kanada übersiedelt er 2006 nach Deutschland, wo er als Sozialarbeiter einen Job findet. 2008 folgt die nächste EP «Simple Tales of Morality» wird veröffentlicht und er tourt weiter.
Die Musik – perfekt für regnerische, kalte Tage wie diese – melancholisch, traurig, bittersüss und trotzdem hoffnungsvoll. Oldseed ist ein Singer-/Songwriter der besonderen Art.
Oldseed ist ungewöhnlich oft unterwegs, seine Leidenschaft sind eindeutig die Live-Konzerte. Überzeugt euch selber davon!
Ad Hoc
André Hochuli in Begleitung von Linda Suter - das ist bei weitem kein Zweiergespann mehr welches man nicht kennt. Es ist nicht das erste Konzert in Winterthur und wird auch nicht das Letzte sein, aber es ist immer wieder ein Genuss, den beiden auf der Bühne zuschauen und – zuzuhören.
Die Lieder von Ad Hoc bewegen sich im Pop- und Akkustik-Folk-Beriech. Sehr abwechslungsreich mit Texten die zum Schmunzeln anregen.
So 18.10.09
Kino
Dunia
Nach Abschluss ihrer Literaturstudien im pulsierenden Kairo möchte Dunia Tänzerin werden, wie ihre Mutter es war. Gleichzeitig ist die attraktive junge Frau fasziniert vom Sufismus und seiner Poesie. Intime Träume und sinnliche Zitate aus der Literatur klingen in Jocelyne Saabs traumwandlerisch zartem Film an und erzählen von einem Ägypten, das auf halbem Weg nach den ersehnten Idealen steckt. Und von einer Frau, die behutsam zu sich selber finden will und eine Wunde der Kindheit zu überwinden sucht, die nicht nur eine Wunde des Körpers ist. Eine Entdeckung und ein in mancherlei Hinsicht hochaktueller Film
Fr 16.10.09
Konzert
Long Dong Silver
The Seniles
Wegen Bühnenunfall des Sängers mit Spitalaufenthalt als Folge fällt die Show von «Long Dong Silver» und somit auch der Support-Gig der «Seniles» ersatzlos aus. Das Konzert wird nach Möglichkeit zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Wir bitten um Verständnis...
Di 13.10.09
Konzert
The Drones
The Haddocks
Auf Europatounee von Helsinki nach Rom und von Bristol nach Prag bringen The Drones auch ein bisschen australischen Wüstenstaub ins Gaswerk. Beeinflusst duch The Velvet Underground und Tom Waits aber auch mit einem Touch Van Morrison, Bob Dylan und Neil Young tragen die vier bodenständig ihre verspielten Songs mit viel Herzblut vor.
The Haddocks sind ein experimentierfreudiges Zürcher Trio, die sich nicht so einfach in die Indie-Rock-Ecke drängen lassen. Songs die mit sanfter Melodie beginnen steigern sich zum rhythmischen mitstampf-Song enden dann plötzlich im Punk. Beeinflusst durch Sixties, Seventies, Chanson, Canzoni, Psychedelic Rock, Punk, New Wave, Industrial, Pop- und Filmmusik birgt jeder Song eine neue Überraschung.
Sa 10.10.09
Plattentaufe
Kings Crossing
Dirty Venus
Alles begann mit Punk - mindesten musikalisch betrachtet. Den mit Ihrer Punk-Rock-Band LMD starteten Fabrizio Di Maggio und die Brüder Lukas und Otmar Scherrer ihre musikalische Karriere. Doch die drei Winterthurer Musiker, kennen sich eigentlich schon aus dem Sandkasten. Doch im Dezember 2005 wars dann vorbei mit Punk, eine neue Band wurde Gegründet: Kings Crossing. Seit 2007 wird die Band zudem durch Sebastian Eugster an der Gitarre verstärkt.
Im Frühling verbrachten Kings Crossing einige Tage im Studio, um ihre erstes Album „Star Club“ aufzunehmen. Das fertige Album präsentiert Kings Crossing nun erstmals im Gaswerk.
Lange blonde Haare dazu dünne Beinchen in Röhrlijeans. Nein, die Rede ist nicht von den Supermodels, sondern von Dirty Venus. Dazu kommen Lederjacken, Fliegerbrillen und viel Schweiss. Dirty Venus sehen nicht nur aus als wären sie direkt den 80er-Jahren entsprungen – sie tönen auch so. Bewaffnet mit Gitarren, Bass und Schlagzeug bringen sie mit ihrem Rock jedes Publikum zum Rollen.
Do 08.10.09
Konzert
Zita Swoon
Zita Swoon steht am 8. Oktober im Mittelpunk des Gaswerks in Winterthur. Die Indie Band wurde Anfang der 90er-Jahre vom damaligen dEUS Bassisten Stef Kamil Carlsen gegründet. Als er 1996 bei dEUS ausstieg, stand dem Erfolg Zita Swoon’s nichts mehr im Weg.
Die siebenköpfige Band nimmt sein Publikum mit auf eine Erlebnisreise. Mit beschwingter Stimme singt Carlsen in Französisch und Englisch unterstützt von seinen Background-Sängerinnen. Ihre melodiösen Songs pendeln zwischen Folk und Blues, zwischen Swing und Indie, zwischen Disco und Chanson.
Zita Swoon stehen am 8. Oktober im Mittelpunkt des Gaswerks. Und das ist wortwörtlich zu nehmen, denn sie präsentieren sich in ihrem Live-Konzept «A Band In A Box». Das heisst: die Band in der Mitte des Saals und das Publikum rund herum – ein ganz neues Konzert-Erlebnis.