2010

Als Kind spielte sie Luftpiano auf ihrem Schulpult und machte ihren Klavierlehrer mit ihren Interpretationen von Chopin wahnsinnig. Heute tüftelt die Kanadierin am liebsten um 2 Uhr morgens an ihrem Piano an einem neuen Song, was ihre Nachbarn in den Wahnsinn treibt. Doch dann gibts da noch Personen, die nicht wahnsinnig werden, wenn sie Caroline Keating zuhören, sondern einfach nur begeistert sind: die Konzertbesucher.

 

Im Saal wird es jeweils andächtig still, wenn die 21-Jährige aus Montreal mit ihren Songs hinreissende Geschichten erzählt. Dazu brauch sie nur ihr Piano, dem sie manchmal rohes Stakkato-Klavierspiel und dann wieder fliessende Läufe entlockt, und ihre fantastische Stimme.

Wenn ichs mir genau überlege, laufen Konzertbesucher vielleicht doch Gefahr wahnsinnig zu werden - wahnsinnig vor Begeisterung.

Obwohl sich Triggerfinger an Legenden wie Masters of Reality oder Motörhead orientieren, sind ihre Songs nicht nur von klassischem Rock oder Stoner Rock geprägt. Ihr geradliniger, temporeicher Gitarrenrock ist angereichert mit einer Prise Psychedelic. Ihre Medodien sind eingängig, ihre Arrangements poppig. Triggerfinger klingen rau und gleichzeitig tight, weich und sexy, laut aber doch groovy.
 
«Triggerfinger shouldn’t be allowed to do any more live gigs, just to give all other hardworking rock bands a chance» sagte ein Niederländischer VPRO Radio Journalist nach einem ihrer Konzerte. Damit spricht er genau die treibende Rockshow Triggerfingers an, die das Publikum verblüfft und überwältigt zurücklässt. Sie geniessen den Ruf eine der besten Live-Bands zu sein. So kommet und lasset euch überwältigen von der energiegeladenen Show der Herren von Triggerfinger.

14. LICHTSPIELTAGE WINTERTHUR

25. – 27. Februar 2010
Kulturzentrum Gaswerk!, Winterthur

Das etwas andere & unabhängige Filmfestival
Low-Budget-, Independent- und Undergroundfilme
Filme vom Newcomer, Filmstudenten, Autodidakten bis Professional
aus der Schweiz

 

Die LichtSpielTage erforschen zum 14. Mal mit einer wilden Achterbahnfahrt den Mikrokosmos der unabhängigen, helvetischen Filmszene. Was vor dreizehn Jahren mit einem Projektor in einer Velowerkstatt ganz klein begann, hat sich zu einem beliebten und vielseitigen nationalen Filmfestival entwickelt.
Die LichtSpielTage sind ein Kaleidoskop, eine vitale Plattform für das aktuelle und ambitionierte Filmschaffen der Schweiz. Es ist ein facettenreicher Barometer und spürt den heimischen Film am Puls. Es ist ein Treibhaus für latente Talente und ein Sprungbrett für die Zukunft. Zahlreiche Hoffnungsträger haben hier ihre exotischen Blüten zum ersten Mal auf einer echten Kinoleinwand einem vielzähligen Kinopublikum vorgeführt. Fern des Scheinwerferlichts und des Glamours vitalisieren die LichtSpielTage erfolgreich die Filmszene der nachkommenden Filmgeneration.

Der Trägerverein Lichtspieltage präsentiert bereits zum vierzehnten Mal eine Plattform für frische Filmproduktionen. Das Festival widerspiegelt die Vielfalt des Filmschaffens. Im Zentrum des bunten Programms steht die Bestandesaufnahme der Independent-, Low-Budget- und Undergroundfilm-Produktionen aus Winterthur und der Schweiz. Ein Anerkennungspreis, vergeben von einer Persönlichkeit, zeichnet dabei je einen Film der Filmwerksuchau Winterthur und Schweiz aus.

 

 

Am 19. Februar 1980 verstarb Bon Scott, der legendäre Sänger der australischen Gruppe  AC/DC, in London. Bon Scott wurde 1946 in Schottland geboren, wanderte mit seinen Eltern nach Australien aus, wo er mit 15 Jahren die Schule verliess und sich unter anderem als Postbote, Barkeeper und Lastwagenfahrer durchschlug.

Bon Scott spielte Dudelsack, Schlagzeug und sang in verschiedenen Bands bis er 1974 bei AC/DC als Sänger einstieg, mit denen er weltweit grosse Erfolge feierte.

Bon Scotts Leben fand ein jähes Ende, als er nach einer ausgedehnten Zechtour in Camden Town auf dem Rücksitz eines Autos verstarb.

Aus Anlass des 30. Todestags von Bon Scott geht im Winterthurer Gaswerk eine spezielle Feier über die Bühne. Der Aufruf an mehrere Grössen der einheimischen Rockszene, mindestens drei Songs von Bon Scott oder AC/DC zu spielen, fand regen Anklang. So treten am 19. Februar 2010 nicht weniger als elf Winterthurer Acts auf.

Hits wie «Dirty Deeds Done Dirt Cheap», «Let There Be Rock» oder «For Those About To Rock» sind nicht nur Hardrockfans ein Begriff. Diese und noch viele mehr werden an 19. Februar zu neuem Leben erweckt.

Der Abend ist ein Muss für alle AC/DC-Fans und bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich einen Überblick über das einheimische Musikschaffen zu machen.

 

Nebula – physikalisch gesehen eine Wolke aus Gas und Partikeln, die sich zu einem Stern verdichtet, musikalisch gesehen seit 1998 die neue Hoffnung am Stoner Rock-Himmel. Nebula aus Los Angeles macht ein unglaubliches Gebräu aus bluesiger Psychedelia und Stonerrock. Wie ein harter Tripp durch die dreckigen und staubeigen Weiten der Wild-West-Wüstenlandschaft, so klingt die wahre Nebula-Power! Schnelle fuzzige Rock-Gitarrenriffs, Ärsche tretende Soli und dank dem neuen Bassisten auch mal Reminiszenen an vergangene Punkrockstage oder straighte Garagesound. Haltet die Zügel fest, für einen Ritt in die wilden Siebziger!

 

Es war Sommer 2008. Die Überlegung für was Neues geisterte schon einige Zeit in den zwei Köpfen von Italian Connections Sergio (Guitar) und Weasel (Drums), herum. Als Jimmy (Gesang) und Sergio eines Tages übers Jammen philosophierten war der Grundstein gelegt. Als man noch am diskutieren war, ob man die Band noch erweitern sollte, traf Weasel seinen alten Kameraden Can ('Tschan', Bass) im Widder (Kultspunten von Winterthur und Hauptquartier der lokalen Idioten...). Es wurde über Musik und Bands diskutiert und eine halbe Stunde später stand Can im Bandraum - da waren es schon vier. Während Weasel, Sergio und Can damit bemüht waren Riffs aneinander zu reihen, traf Jimmy beim Abendessen mit Kollegen auf Michel (Guitar), den abtrünnigen Basler... . Nach einem kurzen Jam im Keller war Jimmy davon überzeugt: der hat uns noch gefehlt! Seither sind zahlreiche Songs und auch bereits ein paar Gigs zustande gekommen. Und wenn Sie nicht gestorben sind (oder taub), dann jammen Sie noch heute...

 

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Ihr Name muss – neben den anderen Säulenheiligen The Obsessed, Trouble und Pentagramm – fallen, wenn es um die Gründerväter des Genres Doom Metal geht: Saint Vitus aus Kalifornien. 1979 riefen die vier Black Sabbath- und Black Flag-Fans Scott Reagers (Gesang), Dave Chandler (Gitarre), Mark Adams (Bass) und Armando Acosta (Schlagzeug) die Band Tyrant ins Leben, welche jedoch rasch in Saint Vitus – nach dem Sabbath-Song St. Vitus’ Dance – umbenannt wurde. 1984 überzeugte Henry Rollins seinen Bandkollgen Greg Ginn, die betont schleppend und laut spielende, und gar nicht trendige Band für sein Label SST unter Vertrag zu nehmen. Von dem Zeitpunkt an agierte die Band als Vorreiter des Doom-Genres. 1986 musste Sänger Reagers wegen gesundheitlichen Problemen die Band verlassen, Ersatz kam in Form des ehemaligen Frontmannes der Marylander Doom-Legende The Obsessed Scott „Wino“ Weinrich. Mit Wino nahmen Saint Vitus drei weitere Studioalben auf, bis dieser beschloss seine alte Band zu reformieren und Christian Lindersson für ihn einsprang. Das Abschiedsalbum erschien in dieser Besetzung 1995 unter dem Titel „Die Healing“.
2003 kam es dann zu einer einmaligen Reunion für einen Auftritt in Chicago. Eine weitere Wiedervereinigung findet 2009 auf dem Roadburn Festival in den Niederlanden statt. Heuer begeben sich Wino Weinrich (vocals) Dave Chandler (guitar) Mark Adams (bass) und Henry Vasquez (drums - u.a. Blood of the Sun) auf die erste St. Vitus Tour seit 13 Jahren.


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Niemand geringerer als Jon Spencer (Blues Explosion) bildet zusammen mit seinem Partner Matt Verta-Ray (Speedball Baby) Heavy Trash und liefert einen rasanten Rockabilly gemixt mit Country und Soul. Wer schon bei den jüngeren Blues Explosion-Veröffentlichungen dachte, Jon Spencer sei nicht nur ein gnadenlos genialer Song-Rhetoriker mit stimmlich changierendem Jagger- oder Presley-Komplex, sondern auch heißblütiger Rock'n'Roll-Nostalgiker, der hat Heavy Trash noch nicht gehört. Mit Matt Verta-Ray, dem «gefürchtetsten Gitarristen der Welt», steht Spencer der perfekte Partner zur Seite. Klever, originell, spontan, rockig, roh, schweißtreibend, gefühlvoll und gutaussehend... man findet kaum ein Ende, wenn man Heavy Trash beschreiben will. Zu punkig für New York, zu mächtig für Skandinavien, zu heiß für London, genau richtig für Winterthur!

 

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«Wir werden förmlich eingehüllt in einen Schauer aus Gänsehaut. Die Melodien tropfen von den U-Bahnbögen über uns. Die Gesänge schweben nach draußen in die Nacht, auf die Strasse und bringen den Verkehr zum Erliegen. Die Gitarren und Keyboards verweben sich zu einem undurchdringlichen Netz von Melodien und lassen uns in diesem Raum aus der Zeit fallen. Alles hält an und es gilt nur noch was jetzt ist.»

Francis Interantional Airport

aus Wien ist mit ihrem Debütalbum «we are jealous. we are glass.» zu Gast im Gaswerk – astreiner Indiepop zum Träumen, Tanzen und Schwelgen!

 

Schnitzer

aus Zürich verfolgen den Leitspruch Popmusik soll kompliziert und ausgeklügelt sein, man sollte es ihr jedoch nicht anhören». Auf ihrem Debütalbum verbinden sie gekonnt Indie, Dance, Krautrock, Vogelgezwitscher, Streicherarrangements und bittersüsse Melodien zu einem Popjuwel von Album! Musik die den Sommer heraufbeschwören soll – genau das Richtige für kalte Wintertage!

 

 

Winterthurs Hellroom Projectors spielen klassischen, harten Stoner Rock, mit Einflüssen aus allen Ecken der Rock- und Metalwelt! Stoner Ass Core ist garantiert! Damit haben sie es auch zum Opener an einem der besten Stonerfestival in Europa «Tones from the Unterground» gebracht. Nun stehen sie wieder im heimischen Gaswerk auf der Bühne. Husky, Plüss, Hernanjo,  Flurin und Marin packen ihre heulenden Gitarren aus und lassens mächtig krachen.

Am 3. Dezember ist ihr neues Album «Killer Eyes» der Zürcher Two Killers Theory erschienen. Die Band bewegt sich in einer Welt zwischen Grunge, Crossover und Stonerrock - sie selbst bezeichnen ihren Stil als Crack-Rock. Die drei Musiker aus Zürich begeistern mit krachender Gitarre, wummrigem Bass, knackigem Schlagzeug und dem kraftvollen Gesang von Sänger Dan Ammeter. Two Killers Theory werden das Gaswerk rocken, als gäbe es kein morgen.  

2009

Noch vor einem Jahr überraschte Grantig mit ihrem Debut-Album «So muss es sein». Doch 2009 avancierten sie mit ihrer neuen Scheibe «Medizin» zu den Hoffnungsträgern des deutschen Metals. Die schweren Riffs und die schonungslosen Texte, gesungen von der rauen und kraftvollen Stimme des Sängers Joni Schmid, sind ein musikgewordener Mittelfinger. Grantig stehen für kompromisslosen Metal ohne Konses, ohne Rücksichtnahme. Vier Münchner Jungs geben alles für die Fans des gepfelgten, dreckigen Schwermetalls.

 

 

Mit dem Drang, harte und schnörkellose Musik zu spielen ohne auf irgendwelche Modeerscheinungen einzugehen, wurde 2004 Electric Hellessence gegründet. Electric Hellessence scheren sich nicht um musikalische Trends und leben einzig ihre Vorliebe zu harter Musik und ihren dazugehörigen Auswüchsen aus. Die Songs behandeln die allgegenwärtigen physischen und psychischen Missstände auf dieser Welt und werden von Electric Fuck (Bass/Stimme), Electric Duck (Gitarre), Electric Lime (Gitarre) und Electric Hellhammer (Schlagzeug) zur elektrischen Höllenessenz zusammengebraut.

 

 

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1996 kündigte ein lokales Erdbeben die Geburt einer der wohl besten Bands Hollands an: Peter Pan Speedrock’'Roll. Während ihrer zahllosen Tourneen teilten sich die Speedrocker die Bühne mit Bands wie Motörhead, Nashville Pussy, Zeke, Anthrax, Rose Tattoo, Danko Jones, Gluecifer, Mad Sin und den Flaming Sideburns, brachen jegliche Rekorde im Bier Konsum und hinterließen jede Menge neuer Fans und eine begeisterte internationale Presse. war geboren. Kurze Zeit später war die Band schon bis über die niederländischen Grenzen hinaus bekannt für ihre großartigen over-the-top-kick-ass-live-shows. Ohne Zweifel sind die drei Speedrocker die umtriebigste Band Hollands; Punks, Rockabilly's, Rocker, Metaller, Skater, Biker und gezwungene Anzugträger geben sich auf ihren Konzerten das Bier in die Hände - mit einer gegenseitige Loyalität bestimmt durch Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und der Liebe für straighten puren Rock'n

Vor den Niederländern werden die drei Jungs der Westschweizer Band Les NRV dem Publikum mächtig einheizen. Witzige Texte, abgefahrene Riffs, energiegeladenes Schlagzeug für jeden Punkrock und Rock'n'Roll-Fan sind Les NRV aus Genf ein wahrer Genuss.

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