Mi 26.05.10
Konzert
Electric Eel Shock
Peelander-Z
Aus dem Land der aufgehenden Sonne reisen sie an, um ihre Europatour zu starten. Electric Eel Shock (EES) spielen Rock’n’Roll der gröberen Sorte und immer an der Grenze zu Metal und Punk. Das Trio veröffentlichte 1997 ihr erstes Album «Maybe, I Think We Can Beat Nirvana». Damals posierten die Mütter der drei Japaner auf dem Albumcover.
EES sind bekannt dafür, dass sie ihr eigenes Ding drehen. Bevor sie jemals einen Plattenvertrag hatten, konnten sie schon eine beeindruckende Konzertbilanz mit Gigs in über 30 verschiedenen Ländern vorweisen. 2007 entschied sich die Band wieder ohne Label auszukommen. Doch um sich aus dem Deal freizukaufen, musste Geld her. So versteigerten sie sich kurzerhand bei sellaband.com und nahmen 50'000 Dollar ein.
Nun sind sie ein weiteres Mal auf Europatournee und zum Auftakt im Gaswerk. Wem Queens Of The Stoneage, AC/DC and Black Sabbath gefallen, der muss sich auch Electric Eel Shock anschauen und den Jungs einen fulminanten Tourstart in Winterthur bereiten.
Wer sich überlegt, den Abend doch lieber zu Hause vor der Playstation zu verbringen, der kommt besser in Gaswerk. Bei Peelander-Z, der japanischen Action-Comic-Punk-Band, gibt’s kein Game Over, mitmachen statt zusehen ist angesagt. Peelander-Yellow, Peelander-Red und Peelander-Green (ja, so nennen sich die drei Jungs) in ihren farbenfrohen Kostümen erwarten vom Publikum eine neue Highscore in Sachen Begeisterung. «Do human bowling with us. Do limbo dancing with us. Do karaoke competition with us. Hit our cowbell with us.» Actionmodus hochfahren und ins nächste Level starten.
Fr 21.05.10
Kaltstart
Chocolococolo
Kaltehand & Natasha Waters
Kaltstart – eine Zusammenarbeit zwischen Radio Stadtfilter und dem Gaswerk Kulturzentrum – bringt frischen Wind ins Radio und auf die Bühne. Seit gut drei Monaten hören sich Madam Jail Rest und DJ Archibald in der Sendung «Kaltstart» auf Radio Stadtfilter Demotapes an. Diese werden beurteilt, gelobt, kritisiert, vergöttert oder zerrissen – und das live am Radio. Die beiden Juroren hören sich dabei viel Mist an – doch manchmal stossen sie auf eine echte Perlen: Chocolococolo (Hip Hop) und Kaltehand & Natasha Waters (Electronica).
Am 21. Mai bestreiten diese Bands die erste Kaltstart-Runde im Gaswerk. Chocolococolo, der Berner Mundartkünstler, und Kaltehand & Natasha Waters, das St. Galler Electro-Duo. Wir sind gespannt auf die zwei besten von rund 200 Bands, die sich dem Urteil der Kaltstart-Juroren gestellt haben.
Chocolococolo ist einer der MCs von Mundartisten, der nun an seiner Solokarierre bastelt. Der Berner Mundartkünstler ist bekannt für seine Songs mit sozialkritischen Texten, die nicht einfach nur als Hip-Hop abgestempfelt werden können. Die Stücke bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Rhythmus und abgrundtiefer Melancholie. Luftschlösser werden aufgebaut, Leben zerstört, Kreisläufe durchbrochen. «Das Album widerspiegelt meine Persönlichkeit. Erfahrungen aus meinem Leben werden mit Eindrücken von aussen frei kombiniert», sagt der Rapper, der im richtigen Leben Hans-Jakob Mühlethaler heisst. Chocolococolo sozialkritisch, reflektiert und lustig.
Kaltehand & Natasha Waters ein St. Galler Electro-Duo, das mit seinen extravaganten Klängen besticht. Mit Natasha Waters und Davide Rizzitelli vereinen sich zwei Künstler die ihre Begeisterung für Musik und ihre Leidenschaft in den gefühlvollen Songs weiterleben. Irgendwo zwischen den Sphären von düsteren, kühlen elektronischen Klängen und dem stimmungsgeladenen Sound von Waters Stimme experimentiert das Electro-Duo. Kaltehand & Natasha Waters frisch, facettenreich und experimentell.
Sa 15.05.10
Konzert
The Caravans
The Booze Bombs
The Caravans segeln seit 1983 durch die Weltmeere der Musikgeschichte. Seit 27 Jahren entwickelt die Band ihren Musikstil kontinuierlich weiter – heute sind sie fest im Hafen des Rockabilly und Psychobilly verankert, immer wieder schiffen sie aber auch in den Wellen des typisch britischen old-school Punk.
Die Crew an Board sind Sänger und Gitarrist Mark Penington – einst tatsächlich Matrose – Lee Barnett und Paul Lambourne. Das Trio spielt melodischen aber knochenharten und geradlinigen Psychobilly mit cooler Stimme und Slapbass.
Also nehmt Kurs aufs Gaswerk, kommt an Board, löst die Leinen und geniesst den Abend an Deck mit den Caravans. Schiff ahoi!
Fr 14.05.10
Plattentaufe
My Name Is George
The Homestories
Sheila She Loves You
DJ Ghost
My Name Is George begeben sich auf Wege, die bis jetzt noch keine bekannte Schweizer Band beschritten hat. Ihr neustes Album «The Bad Old Days Are Over» steht als Download auf der Website der Band zur Verfügung. Was das kostet? Das kann jeder selbst bestimmen - «Pay What You Want» heisst das Konzept – jeder kann bezahlen was er will.
Auch wenn das Quintett aus Winterthur in Sachen Album Neues ausprobiert, so führt sie ihre Tournee doch ins wohlbekannte und heimische Gaswerk zurück. Hier laden MNIG zur Taufe von «The Bad Old Days Are Over».
Musikalisch verlassen My Name Is George die popige Schiene und fahren nun mit voller Kraft Richtung Rock’n’Roll. Sie tönen frisch und unbekümmert, manchmal sogar etwas punkig. Also hingehen und live überzeugen lassen.
Albumdownload: www.mynameisgeorge.ch
Und wo es was zu feiern gibt, da dürfen Ernst David und Gabriela von The Homestories auf keinen Fall fehlen. Seit der Veröffentlichung ihres Albums «click-click clack-clack» ist das Duo gefragt wie nie. Sie bespielen zurzeit fast jede Bühne zwischen Romanshorn und Genf. So kommts auch, dass dies ihren dritter Gig innerhalb von drei Monaten im Gaswerk spielen. Doch dieses Mal erhalten Ernst David und Gabriela Verstärkung vom Schlagzeuger Tino und Posaunist Phil.
Zum ersten Mal treten Sheila She Loves You im Gaswerk auf. Die vier Basler tummeln sich mit viel Charme und Ehrlichkeit im musikalischen Fahrwasser von Bands wie The Cure, David Bowie oder The Kooks. Für Sheila She Loves You endete einst ein turbulenter Ungarn-Trip in Esztergom. Doch die Stadt war nicht nur Urlaubsziel – Esztergom nennt sich auch das Debut-Album der Band und ist somit wiederum Start einer hoffnungsvollen Reise durch das Pop-Universum.
Fr 30.04.10
Konzert
Modena City Ramblers
DJ Dani.B.
Weltoffener Folk, wilder Rock und tanzbarer Ska. Der Sound der Modena City Ramblers ist eingängig und einzigartig zugleich. Die italienische Truppe kombiniert kritische Texte mit ausgelassenen Melodien.
Seit 1991 hat die italienische Band elf Alben veröffentlicht. Das Neuste erschien 2009 und heisst «Onda Libera». Seit bald 10 Jahren stehen die Modena City Ramblers unentwegt auf der Bühne und haben wohl schon tausende von Konzerte gespielt. Doch überzeugen sie noch immer mit ihrer beeindruckenden Wandlungsfähigkeit und ihrer unverblassten Spielfreude. In diesen Jahren haben die sie den traditionellen irischen Folk nicht nur mit Punk- und Ska-Elementen erweitert sondern das musikalische Spektrum noch weiter aufgefächert und Elemente aus dem traditionell italienischen, dem südamerikanischem und dem Balkan-Folk einfliessen lassen.
Die Modena City Ramblers leben den Traum von der Freiheit. Die Musik sei ein Weg in die Utopie. Dass diese dabei so farbenfroh und lebensfreudig klingt, tut ihrer Vision keinen Abbruch. Man höre, tanze und schwelge.
Sa 24.04.10
Abschiedskonzert
Cartilage
The Seniles
Partyarsch
DJ Mastli
Cartilage gehören zu den alten Hasen der Winterthurer Punkerei. Schnell und dreckig mit deutschen Texten, so wie richtiger Hardcore-Punk tönen soll! Fussball, Punk und Chaos heisst das Motto. Nach rund sieben Jahren Bandgeschichte geben die vier Jungs nun im Gaswerk zum letzten Mal Vollgas. Das wird eine Fete!
Einheizen werden uns stilgerecht die Zürcher Ur-Punk-Gesteine von The Seniles. Sie spielten schon in Bands wie Vendetta, Mirto Massaker, Tiger Tiger, Los Buffos oder the Pukes und haben den Punk im Blut.
Do 22.04.10
Konzert
Mintzkov
Stevans
Mit ihrem brand neuen Album «Rising Sun, Setting Sun» (Februar 2010) im Gepäck reisen Mintzkov aus Belgien ins Gaswerk. Das Quintett aus Antwerpen wollte mit dem dritten Album ihr musikalisches Spektrum erweitern und einen Sound kreieren, der sich mehr am Dancefloor orientiert. Dabei unterstützte sie der Produzent Jagz Kooner, der schon Primal Scream, Kasabian und New Order zum Erfolg führte.
Live präsentiert sich Mintzkov jedoch weitaus rauer als auf dem Album. Auf der Bühne dominiert der kantige, trockene Gitarrenrock mit dem kraftvollen Synthesizer-Sound. Dies konnten sie auch am diesjährigen Eurosonic Festival – dem grösste Showcase-Festival für neue Talente – in Groningen unter Beweis stellen. Bands wie Bloc Party oder Maximo Park konnten diese Plattform bereits als Sprungbrett nach Oben nutzen! Freunde von dEUS oder werden auch von Mintzkov begeistert sein.
Als Support treten die Genfer Stevans auf die Bühne. Auch sie haben ihr neues, im Januar erschienenes Album «Fake» dabei. Für ihr Zweitwerk konnten die Stevans den renommierten Produzenten Will Jackson (Coldplay, Kaiser Chiefs) verpflichten. Unter dessen Leitung klingt die Band nun poppiger und eingängiger.
Doch auch live haben Stevans einiges vorzuweisen. So spielten sie schon als Support von The Servants, Editors, Kaiser Chiefs, Snow Patrol, Natalie Imbruglia und Deep Purple. Und am 22. April stehen sie nun zum ersten Mal im Gaswerk auf der Bühne, um dem Publikum mächtig einzuheizen.
Sa 17.04.10
Band-It
The Pancakes
The Aces
Godspell
Your Life Story
Summum Silentium
Dolohruz
The Stifflers
21. Nachwuchsband-Festival des Kantons Zürich sucht die beste Nachwuchsband 2010. 100 Bands nehmen am Band-it teil und spielen um den Einzug ins Finale, 21. August 2010. The Pancakes, The Aces, Godspell, Your Live Story, Summum Silentium, Dolohruz und The Stifflers sind die sieben Bands,, die in ihre Show im Gaswerk zeigen und vielleicht schon im August im Finale an den Musikfestwochen mitmischen.
Do 15.04.10
Konzert
Death Row
Church of Misery
Die turbulente Geschichte von Death Row reicht zurück bis in die 70er-Jahren. Unter dem Namen Pentagram prägten die Amerikaner den Doom-Metal maßgeblich. Vor ihnen gab es nur Black Sabbath und Blue Cheer. Die Besatzung der Kult-Band wechselte rekordverdächtig viel. Zwischendurch wurde die Combo auch mal begraben. Über die Jahre tauchte die Band aber immer wieder auf - mal als Death Row, dann wieder unter dem Namen Pentagram.
Zu dritt touren Griffin, Hasselvander und Sweany jetzt als Death Row einmal quer durch Europa. Für Stoner und Doom Fans eine Pflichtveranstaltung!
Church of Misery ist die führende Doom/Stoner-Walze aus dem Kimono-Land. Mit dem Konzept, Texte über Serienkiller zu verfassen und diese in gekonnter Sabbath-Manier düster zu untermalen, hat sich die Band international einen Namen gemacht. Seit geraumer Zeit steht Yoshiaki Negishi wieder hinter dem Mikro. Dieser ist bekannt für seine wilde Live-Performance. Und somit ist die japanische Kirchen-Kappelle wieder in der ursprünglichen Formation unterwegs.
Sa 03.04.10
Konzert
Fall Apart
Animal Instinct
Seed Of Pain
Hardcore, Hardcore, Hardcore – lautet das Motto am 3. April im Gaswerk Winterthur. An dem Abend präsentieren sich drei Bands, mehr oder weniger Bekannt, aus der Schweizer Hardcore Szene.
Fall Apart spielen modern oldschool Hardcore. Die fünf Jungs aus Winterthur und Schaffhausen präsentierten 2009 ihr Album „Through your eyes“. Und dieses wird auch schon das letzte von Fall Apart sein. Denn das Konzert im Gaswerk wird ihr Abschiedskonzert werden. Wer Fall Apart also noch nicht live erlebt hat – dies ist die letzte Gelegenheit.
Das Motto von Animal Instinct scheint ganz einfach: harder than you! Die Band auferstand aus der Asche von Solid Ground und präsentierte im September 2009 ihr Debut-EP „Stick Like Glue“. Vielleicht sollte die Band ihr Motte zu „harder and faster than you“ ändern. Denn die 5 Songs auf „Stick Like Glue“ dauern weniger als 9 Minuten. In den nicht ganz 9 Minuten präsentierten Animal Instinct schnellen, aber auch rhythmischen traditionellen Hardcore.
Seed of Pain vertonen die dunklen Seiten des Lebens – die Wut, die Angst, die Auseinandersetzung mit der eigenen Existenz. Die Jungs aus Luzern sind bekannt für ihre Experimentierfreuden in Sachen Musik. Ihre Heimat ist Hardcore, doch wagen sie immer wieder Expeditionen in andere Klangwelten. So wird ihr Sound plötzlich von einem Spritzer New-Wave erobert und wird dann wieder schleppenden, schwer und aggressiv.
Fr 02.04.10
Plattentaufe
Cheekbones
Slartybartfast
Voller stolz taufen die Cheekbones ihr neustes Baby im Gaswerk. Die CHEEKBONES aus Winterthur präsentieren sich auf ihrem neusten Werk «It’s Wrong But We Are Right» so frisch und abwechslungsreich, dass man meinen könnte, the Clash, Oasis und Buddy Holly hätten sich zu einem gemeinsamen Jam getroffen. Die Songs sind süffig (London Town), dramatisch (Oh Girl) und sprühen nur so vor Energie (Alright). Knackige Melodien treffen auf kraftvolle Gitarren. Fernab der Epigonen in der heutigen Musiklandschaft sind die CHEEKBONES eine Band, welche ihren eigenen Stil pflegt und diesen zelebriert.
Mi 31.03.10
Konzert
The Sonics
The Royal Hangmen
DJ Hasu
Vor 50 Jahren waren sie die Bad Boys der Musikszene in den USA. Aus Angst die öffentliche Ruhe zu gefährden, weigerten sich einzelne Radiostationen ihre Singles zu spielen, denn sie waren die wildeste Band weit und breit. Heute werden sie als Garage-Legende verehrt und manchmal sogar als erste Punkband gehandelt – The Sonics.
The Sonics verschrieben sich erst dem instrumentalen Rock’n’Roll. Als dieser dann aus der Mode kam, griff der Pianist Gerry Roslie zum Mirkofon und schrie hinein, somit war der Rock’n’Roll um eine seiner markantesten Stimmen reicher. 1964 veröffentlichten The Sonics ihre erste von insgesamt 45 Singles «The Witch», 1965 ihren ersten Longplayer.
The Sonics waren bekannt für ihre harte, raue, trashige Musik. «We always played real hard. Larry played guitar as hard as he could. Bob Bennett played drums as hard as he could. Jerry screamed and banged on the piano. I tried to play sax the way Larry played guitar», sagte Saxophonist Rob Lind im Interview mit L.A.records. Und so ist das auch heute noch: Rosalies Stimme ist noch stets ein Naturereignis. Der Fender-Bass ist noch der alte, auch der Sound klingt beinahe wie vom Vinyl.
Sie waren einst die Vorgruppe von The Beach Boys oder The Kinks. Heute werden sie von Eagles of Death Metal und The Withe Stripes als musikalische Vorbilder genannt. Und obwohl sie sich eigentlich 1968 aufgelöst haben, sind sie nun zurück auf den Bühnen der Welt und nach Konzerten in New York und London zum ersten Mal in der Schweiz am 31. März im Gaswerk in Winterthur.
Medienpartner: www.stadtfilter.ch
Fr 26.03.10
Konzert
-16-
El Thule
The Orange Man Theory
Dass die südkalifornische Sludge-Metal-Band «-16-» dieser Tage noch immer existent ist, darf wohl dem Spartenlabel Relapse zuzuschreiben sein, denn ohne die Motivation, mit "Bridges To Burn" ein weiteres Full Length Album aufnehmen zu können, das schließlich auch noch weltweit veröffentlicht werden wird, hätten sich die Wege der vier hier vertretenen Musiker schon längst getrennt. In der Vergangenheit wurden deren Platten nämlich überwiegend in Japan verkauft, und Bobby Ferry, Jason Corley und schließlich Cris Jerue führten hier in Europa über weite Strecken lediglich ein musikalisches Schattendasein. Durch Bassist Tony Baumeister komplettiert, veröffentlichten «-16-» 2009 ihr Relapse-Debüt «Bridges To Burn», das ebenso dem Metal wie auch dem Sludge zugeordnet werden könnte. Hier treffen dreckige, grundgeerdete Gitarren auf eine gesunde Stoner-Philosophie und den Mut, Gitarrenmusik auch mal den Staub des kleinen Mannes von der Strasse atmen zu lassen. Der leicht angezerrte Gesang bestätigt den Hörer dabei in seinem Eindruck, es hier mit einer Band zu tun zu bekommen, die ihre Kunst sowohl kontrolliert zum Besten gibt und doch gleichsam ungezügelt wirkt. Die Songs klingen dabei wütend, authentisch und in jeder Hinsicht handgemacht.
Das wirklich Schöne an «-16-» ist deren authentische Ader: sieverschleiern und verschönern tatsächlich gar nichts. Sie bieten schlicht und ergreifend deftige Songs feil, die das Leben in all seinen Facetten repräsentiert. Nicht mehr, aber auch keinesfalls weniger.
Als Support wird uns an diesem Abend ein Italienischer Act beglücken. Die hierzulande noch unbekannten «The Orange Man Theory» werden den Abend eröffnen. Die Southern Death Römer haben gerade Ihr neues Album «Satan Told Me I'm Right» im Gepäck, welches knallt, als würde ein schwerst beladener Güterzug durchs Gaswerk donnern. Heissa!
El Thule mussten Ihr diesjähriges Gastspiel im Gaswerk leider kurzfristig absagen. Deren Drummer hat sich letzte woche den Arm gebrochen...