2018

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Das wird wild, das wird schön! Hellroom Projectors kommen im Gaswerk vorbei und wir sind schon ganz aufgeregt. Mit klassischem Stoner auf maximaler Heaviness werden die fünf Winterthurer das Gaswerk auf mindestens 250 Grad aufheizen. Hier bleibt garantiert niemand trocken - Ob Schweiss, Bier oder Glückstränen – es wird ein feuchtfröhlicher Abend! Es wird gemunkelt, dass uns ein Abend bevorsteht, über den die nachfolgenden Generationen in Geschichtsbüchern lesen werden. Hereinspaziert, hereinspaziert für eine tüchtige Portion Winterthurer Stoner der Superlative!

 

 

Verstärkung erhalten Hellroom Projectors an diesem Abend aus der Westschweiz. Bereits seit 2004 treiben die drei Genfer ihr Unwesen, von Österreich bis Griechenland, nichts mag sie aufhalten. Ihr Geheimrezept:  schleppender Sludge gemischt mit einer ordentlichen Portion Stoner und einer Prise Doom, roh und brachial serviert. Eine solch vorzügliche Vorspeise bekommt man selten aufgetischt, deshalb rechtzeitig auftauchen und die Ohren füllen!

 

Die Dritten im Bunde an diesem Abend kommen ebenfalls aus Genf und hauen uns instrumentalen Heavy Rock Stoner um die Ohren. Und wie! 2015 haben Six Months of Sun bereits gezeigt, dass sie das Gaswerk ganz mühelos tüchtig zum Kochen bringen können. Nun haben sie gerade ihr zweites Album «Below The Eternal Sky» veröffentlicht und kehren endlich zurück. Wie wunderbar düster sechs Monate Sonne unter endlosem Himmel klingt, kann man exklusiv an diesem Abend erfahren. Also unbedingt hinkommen und reinhören!

Gemeinsam mit Frauen* aus aller Welt wird gekocht, diskutiert und sich ausgetauscht. Wir freuen uns auf gemütliche Stunden und leckeres Essen in guter Gesellschaft.

Wann:

- Helfen 14:45 Uhr

- Essen 18:00 Uhr

 

Wo:

Gaswerk Kulturzentrum

Untere Schöntalstrasse 19

8406 Winterthur

 

Kosten:

- CHF 5.- Helferinnen*, inkl. Znacht und Getränke

- CHF 20.- Znacht inkl. Getränke

 

Diese Beträge machen den Frauen*znacht erst möglich. Frauen* mit keinem oder wenig Geld essen bei uns gratis. So wird allen Frauen* Teilnahme und Integration, unabhängig von deren Einkommen, ermöglicht.

 

Anmeldung:

frauenznacht@gaswerk.ch mit Angabe Fleisch, vegi oder vegan

(Aufgrund beschränkter Platzanzahl werden die Anmeldungen nach Eingang berücksichtigt)

 

Willkommen ist jede Frau*, ob zum Kochen oder gemeinsamen Essen.

Die heitere Welt der Hedi Schneider gerät aus den Fugen, nachdem sie im Lift stecken blieb und nun von Panikattacken heimgesucht wird. Gutgemeinte aber völlig unnütze Ratschläge ihres Umfeldes bringen sie auch nicht weiter. Was also tun, um „wenigstens wieder 24 Stunden glücklich zu sein“?

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Langsam. Schwer. Brachial. Lento klingen wie eine Hetzjagd in Zeitlupe. Durch die repetitiven Riffs entsteht eine Atmospäre, welche das Publikum in einer eigenen Welt fesselt und durch ein Spiegellabyrinth im Dunkeln führt. Brutal und erdrückend, zugleich aber auch fragil und stimmig; die Italiener präsentieren experimentellen Post-Metal von seiner schönsten Seite.

 

 

Doch vor der Hetzjagd wird geködert: Bait schreit und kreischt direkt aus der Seele. Sämtliche Emotionen und Erinnerungen werden in den groovigen Parts ihres Post-Hardcores niedergetrampelt.

Früher oder später werden alle gefressen.

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Vor knapp sieben Jahren feierten sie ihre Premiere bei uns im Gasi und wurden damals – in grauer Vorzeit – unter anderem als die neuen Hardrock-Götter Winterthurs betitelt. Auferstanden aus der noch glühenden Asche viel geehrter und viel gefluchter Rockbands unserer Stadt. Diese beängstigende Prophezeiung hat sich augenscheinlich und ohrenbetäubend bestätigt und nur zwei Jahre später feierten Gloria Volt die bierselige Taufe ihrer ersten eigenen LP, natürlich ebenfalls auf der Gaswerk-Bühne. Unzählige verschwitzte Shirts, durstige Nächte und unvergessliche Darbietungen ihres verdorbenen Geschmacks später laden die berühmt-berüchtigten Altherren-Rocker erneut zum Volt Fest ins Gaswerk. Ehrlich, rau, laut und breitbeinig – nicht nur ihrem Motto «Drink Like a Camel, Roar Like a Lion» ist das konzert- und schnapserprobte Quintett treu geblieben, sondern auch ihrem Stil: Straighter, rifflastiger Hardrock à la Judas Priest, The Cult oder AC/DC ohne unnötigen Firlefanz, der nach eigenen Angaben eben auch nicht die Welt verbessern soll, sondern den  Abend – und zum Mitgrölen, Haare-Schwingen und Bier trinken einlädt. Doch nicht nur die fünf jung gebliebenen (ob auch in physischer Sicht bleibt abzuwarten …) Legenden mit den einzigartig hübschen Namen Fredi Volvo, Pim Peter, Marino Maronni, Pascal Goodknight und Lord Latex beglücken euch mit ihrem brandneuen Werk All The Way Down, auch einige ihrer Mitstreiter haben einen Frischling im Gepäck. 

 

 

Wen wunderts, dass auch beim zweiten Volt Fest die üblichen Verdächtigen der heimeligen Hardrock City-Familie erneut zusammenspannen. Selbstverständlich dürfen auch diesmal unsere stadteigenen Vorzeige-Schmalzlocken auf keinen Fall fehlen: International gefeiert, Winterthur stets treu geblieben und mit einer gehörigen Portion sympathischer Scheiss-egal-Punkrock-Attitüde, die jedem Rock’n’Roller der 50er die Schamesröte ins Gesicht steigen liesse. Und auch nach beinahe drei Jahrzehnten Bandgeschichte machen die Peacocks eben das, was sie schon immer gemacht haben: Guten, hausgemachten, mitreissenden und charismatischen Rockabilly, dazu ein grosser Gutsch lärmenden Punk, schrammelnden Garage Rock und die eine oder andere Prise poppige Tanzmusik – farbenfroh wie ihr Gefieder. Nachdem sie 2017 endlich ihr lang ersehntes elftes Album feierlich unter Freunden getauft und begossen haben, bringen sie nun pünktlich diesjährigen Volt Fest ihre neuste und übrigens auf 500 Pressungen limitierte(!) EP Monkey Tennis mit – Elvis würde sich im Grab umdrehen … auferstehen, ein grosses Bier bestellen und sich in den Pogo schmeissen! 

 

Um den Altersdurchschnitt dieses explosiven Abends wieder etwas zu senkend – und da nun auch bereits alle Seniorenparkplätze vor dem Gaswerk vergeben sind – entschied man sich, den ersten Teil des Abends mit etwas knackigeren Bands zu bestücken. 

Die fünfköpfige Heavy Band Bronco aus Schaffhausen und unsere stadtinternen Hardrock-Recken XII Gallon Overdose spielen aber natürlich nicht nur wegen ihrer jugendlichen Schönheit und Agilität am Volt Fest, sondern in erster Linie weil sie bereits vielfach bewiesen haben, dass sie nicht nur das Zeug dazu haben, in die Fussstapfen ihrer noch lange nicht müden Wegbereiter zu treten, sondern vor allem auch ihre eigenen Spuren in der kleinen, aber feinen Schweizer Rockszene hinterlassen haben. Sei es nun erdrückend riffiger Stoner und Heavy Blues Rock aus dem Nordosten der Schweiz oder «eine volle Ladung Rock’n’Roll mitten in die Fresse» aus Winterthur – hier könnte sich so manch hochgejubeltes Rock-Urgestein gerne mal eine gehörige Portion abschneiden! 

 

Band-it ist der Wettbewerb für junge Bands & MusikerInnen im Kanton Zürich. An der Vorausscheidung im Gaswerk treten folgende Bands auf:

Holomatics
Kupus
On The Edge
Specific Ocean
Bottoms Up
No Breeks Music
Syndicate Zone

Eintritt: gratis
Türöffnung: 19:30
Weitere Infos auf: www.band-it.ch

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Abysmal Grief sind mit einem neuen Album in den Krallen einmal mehr ihrem staubigen Sarg entstiegen.

Das fünfte Album der genuesischen Doom Metaler versetzt den Hörer unmittelbar in die neblige Leere eines Friedhofs. Geigenklänge bilden den sinisteren Auftakt für das bevorstehende Grausen. Schwefelige Gitarrenriffs und bedrohlicher Gesang mit blasphemischen Texten verweben sich mit finsteren Keyboardakkorden zu schwärzestem Doom Metal.

Abysmal Grief klingen düsterer als je zuvor. Ihre Europatour bestreiten die italienischen Gotteslästerer beinahe in Originalbesetzung (zu viert statt zu fünft). Sie machen auch einen Abstecher in die Schweiz und zwar ins Gaswerk. Ihr könnt also zum 20-jährigen Bandbestehen gehörig den Messewein fliessen und die Köpfe kreisen lassen.

Achtung, (bis jetzt) einzige CH-Show!

 

 

Die heimischen Antiversum sind seit 2010 unterwegs und haben bereits zwei Alben veröffentlicht. Die fünf Zürcher erzeugen eine aufwühlende und stürmische Verbindung aus Black, Doom und Death Metal. Die düsteren, schleppenden Klänge beschwören das Ende des Universums und den Beginn des Nichts. Jeder Ton trägt gekonnt zu einem grossen Ganzen bei. Antiversum überlassen nichts dem Zufall.

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Bärtige Power, geflochten aus Gewalt und Verzweiflung inmitten karger Hörlandschaften, in denen Gitarren-Steine über flüchtigen Momenten voller Schönheit und Finesse emporragen – das ist Abraham. Emporgestiegen aus der Schweizer Musikszene der letzten Dekade, zählen die fünf Jungs aus Lausanne heute zu den führenden Post Metal Bands Europas. Und das zurecht! Mit Brutalität reiben sie dich mit ihrer Musik auf, dass du dich fühlst wie ein Felsen in einem Wüstensturm. Ihr aggressiver und dennoch intensiver Stil ist schon auf ihrem Erstling zu hören – daran hat sich auch auf ihrem fünften Album «Look, here comes the dark!» nichts geändert. Aufgebaut als Epos, erzählt Abraham die Geschichte vom Zerfall der Menschheit und der Rückeroberung der Natur des gesamten Planeten bis hin zur absoluten Verwahrlosung der Erde. Bis sie nur noch als kalter, karger Stein im Weltall schwebt – eine langsame Abreibung alles Lebens. Mit diesem Meisterwerk im Gepäck (Release am 11. Mai 2018!) machen sie nun schon bereits zum dritten Mal im Gaswerk Halt, um dich wegzufegen. Oder wie Metal Hammer passend schrieb: «This is so intense that it is almost physically painful.»

 

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Jeder Club hat wohl eine mehr oder weniger geheime Bucket list mit Bands, die man gerne auf die eigene Bühne holen will. Eine davon dürfen wir am 09. Mai endlich abhäckeln.

Die US-Band lässt sich mit einem auf Youtube hinterlassenem Kommentar am treffendsten beschreiben: «I expected some 5-piece band out of old-ass bearded fatasses and got skinny jesus and his followers. great band anyway!» Inzwischen sind Elder zu viert unterwegs. Mike Risberg begleitet Jesus Nick DiSalvo, und seine Jünger Jack Donovan, Matt Couto an Keyboard oder Gitarre. In der monumentalen Musik Elders hört man die Einflüsse der Genregrössen wie Electric Wizard, Red Fang oder Mastodon raus. Dabei wirken sie aber um einiges frischer, facettenreicher und vor allem jünger. Die Gebete der Stonerrock-Gemeinde und der Psychedelic-Anhänger (und die vom Gaswerkbooker) wurden erhört. Elder: Check.

 

 

Auf der Gaswerk-Band-Bucket-List hat es bei Church of Misery bereits einen Haken aus dem Jahr 2010. Deshalb sagen wir herzlich willkommen zurück! Church of Misery aus Japan hat sich mit dem Konzept Texte über Serienkiller zu verfassen und diese in gekonnter Sabbath-Manier düster zu untermalen, international einen Namen gemacht. Heute steht allerdings eine fast komplett neue Band auf der Bühne. Von den Gründern spielt nur noch Tatsu Mikami am Bass. Wir dürfen gespannt sein, was die Doom-Metal-Prediger noch alles draufhaben.  Church of Misery: Check. Check.

 

Mit King Buffalo zieht das Gaswerk eine Band aus der Geheimtipp-Schublade. 2013 in Rochester (NY) gegründet, spielten sich Sean McVay, Scott Donaldson, Dan Reynolds mit ihrer Liveshow quer durch Nordamerika und mitten in die Herzen der Rockanbeter. Ihre erste LP «Orion» nahmen sie 2016 im Bandraum auf. 2017 folgte die erste Europatour mit Elder, allerdings ohne Schweizer Show. Und im Januar 2018 veröffentlichte die Band ihr zweites Album „Repeater“. Im Frühling sind die mit Elder zurück in Europa. So feiert das US-Trio also Schweizer Premiere im Gaswerk. Und das Publikum darf sich auf ein mächtig brodelndes Gebräu aus Heavy Psych, Blues und Stonerrock freuen. King Buffalo: Check

Gemeinsam mit Frauen* aus aller Welt wird gekocht, diskutiert und sich ausgetauscht. Wir freuen uns auf gemütliche Stunden und leckeres Essen in guter Gesellschaft.

Wann:

  • Helfen 14:45 Uhr
  • Essen 18:00 Uhr
 

Wo:

Gaswerk Kulturzentrum Untere Schöntalstrasse 19 8406 Winterthur

Kosten:

  • CHF 5.- Helferinnen*, inkl. Znacht und Getränke
  • CHF 20.- Znacht inkl. Getränke
  Diese Beträge machen den Frauen*znacht erst möglich. Frauen* mit keinem oder wenig Geld essen bei uns gratis. So wird allen Frauen* Teilnahme und Integration, unabhängig von deren Einkommen, ermöglicht.

Anmeldung:

frauenznacht@gaswerk.ch mit Angabe Fleisch, vegi oder vegan (Aufgrund beschränkter Platzanzahl werden die Anmeldungen nach Eingang berücksichtigt)   Willkommen ist jede Frau*, ob zum Kochen oder gemeinsamen Essen.

Gemeinsam mit Frauen* aus aller Welt wird gekocht, diskutiert und sich ausgetauscht. Wir freuen uns auf gemütliche Stunden und leckeres Essen in guter Gesellschaft.

Wann:

- Helfen 14:45 Uhr

- Essen 18:00 Uhr

 

Wo:

Gaswerk Kulturzentrum

Untere Schöntalstrasse 19

8406 Winterthur

 

Kosten:

- CHF 5.- Helferinnen*, inkl. Znacht und Getränke

- CHF 20.- Znacht inkl. Getränke

 

Diese Beträge machen den Frauen*znacht erst möglich. Frauen* mit keinem oder wenig Geld essen bei uns gratis. So wird allen Frauen* Teilnahme und Integration, unabhängig von deren Einkommen, ermöglicht.

 

Anmeldung:

frauenznacht@gaswerk.ch mit Angabe Fleisch, vegi oder vegan

(Aufgrund beschränkter Platzanzahl werden die Anmeldungen nach Eingang berücksichtigt)

 

Willkommen ist jede Frau*, ob zum Kochen oder gemeinsamen Essen.

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Das Robocobra Quartet aus Belfast (UK) ist keineswegs eine Band wie jede andere – und auch die Bezeichnung Quartet ist an dieser Stelle nur semi-korrekt – schrammeln, tröten und brüllen doch abwechslungsweise immer wieder andere, der momentan vierzehn On-Off-Bandmitglieder mit. Doch anders als bei zu vielen Köchen wird hier keine Suppe versalzen, sondern dem Ganzen eben erst recht die richtige Würze verliehen: Die Anzahl seiner Musiker ist nämlich nur einer von vielen Schritten Richtung Vielfalt, Unkonventionalität und gekonntem Stilbruch, die das nordirische HC-Punk’n’Jazz-Orchester derart kunterbunt und unverwechselbar machen. Denn woran viele andere Bands scheitern, ist diese erst gewachsen: Während andere nur schon bei drei oder vier Mitgliedern Mühe haben, sich auf einen gemeinsamen Stil zu einigen, beschloss das Robocobra Quartet bereits bei seiner Gründung 2014 auf derartig einschränkende Grenzen zu verzichten. Rund um den Frontmann Chris Ryan, der sowohl als Drummer als auch Sänger der Belfaster Art Rocker fungiert, formte sich aus ehemaligen Studenten des Sonic Arts Research Centre und anderen motivierten Musikwahnsinnigen ein farbenfroher Patch Work-Teppich aus den unterschiedlichsten Stilwelten: Jazz, allerlei experimentelle Klänge und pure Improvisation mischt sich mit aggressivem Hardcore Punk, Agitprop, philosophischen Spoken Word-Einlagen und vielem mehr. So staunt man auch nicht schlecht, wenn man die bisherigen Live-Auftritte des Kollektivs genauer unter die Lupe nimmt: Bekannte Jazz Festivals reihen sich unauffällig neben Auftritten in kleinen Underground HC-Punk Läden ein. 

Am 25. Mai erscheint nun endlich ihr lang herbei gesehntes neues Album – bereits das zweite nach ihrem Debüt mit dem allesumschreibenden Titel Music For All Occasions – und wenn man den bisher veröffentlichten Song-Schmankerl glauben kann, dürfen wir uns auf ein erneutes grenzüberschreitendes Abtauchen in die intensive Welt des jazzig-hitzigen HC-Punks freuen. 

      Die Treue im Herz zur Musik mit einer Gewalt und Inspiration des Grunge trifft auf geballte Energie und verschmelzt mit harten Rockelementen. Die rauen Gitarrenriffs, inspiriert durch dröhnende Verstärker, bringen dem Ganzen den nötigen Blues ein. Mit Ehrlichkeit nicht zu übertreffen beweisen Catalyst wütend und harmonisch zugleich, wie gnadenlos ein Duo sein kann.  

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Willkommen auf der dunklen Seite. Wir haben das Düsterfest.

Ein Tag. Sechs Bands. Die erste Ausgabe des Düsterfests wird nicht nur im Saal, nein auch im Foyer mit experimentellen – und eben düsteren – Klängen auf eine emotionale Reise entführen. 

Das Düsterfest lässt es sich auch nicht nehmen, bereits bei der ersten Ausgabe etwas zu protzen. Denn mit der okkulten Band Esben and the Witch übernimmt eine Band den Abend, die mit ihren Ritualen bereits seit geraumer Zeit international für Begeisterung sorgt. Irgendwo zwischen düster-okkultem Gothic Rock, verträumt-schwebendem Post Rock und einer Prise Elektronika, reissen die Briten den Zuhörer in eine fremde, furchteinflössende aber dennoch auf eine eigene Art und Weise schöne Welt. Während das Trio mal ruhig, mal mit einer dichten, lauten Wall of Sound ihre Klangwelten errichten, bringt die klagende Stimme von Sängerin Rachel Davies etwas Gespenstiges und unheimlich trauriges dazu. Trotz allem, oder vielleicht gerade deswegen, verstehen es Esben and the Witch den Hörer an der Hand zu nehmen und für eine Zeit in eine andere Welt zu bringen.

 

Ein weiteres Highlight sind die experimentellen Wrekmeister Harmonies. Auch das Musikkollektiv um das Duo JR Robinson und Esther Shaw lässt sich eigentlich kaum einordnen. Zu gross ist der Fundus aus dem die Band ihre Inspirationen zieht. Ohne sich auch nur einen Moment um Genregrenzen zu kümmern, verarbeiten die kreativen Köpfe der Band ihre Erfahrungen mit dem Tod und Isolation. Ein düsteres, emotionales Konstrukt, welches sich nie wirklich vorhersehen lässt. Langgezogene, reduzierte Akustikstücke mit emotionalen Melodien werden plötzlich von Doom Metal Walzen zerschlagen, nur um sich mit den dröhnenden Gitarren neu zu formieren. 

 

Am 28. April feiert nicht nur das Düsterfest seine Premiere. Mit Soldat Hans lädt eine dem Gaswerk nicht unbekannte Band zur Plattentaufe. «es taut»; das neue Werk der Winterthurer ist passend zum Ende des Winters betitelt. Zeitweise erinnern sie an Bohren & der Club of Gore und Neurosis, ohne dabei an Einzigartigkeit und Aussergewöhnlichem einzubüssen. Wir sind auf alle Fälle gespannt, wie uns die «downtempo folk doom band» auf ihrem neuen Werk überraschen wird.

 

Die Italiener O bringen derweil Tempo ins Programm. O, damit ist nicht etwa der Buchstabe gemeint, sondern ein Kreis (so wird die Band auch „Circular Sign“ genannt), spielen eine fiese, intensive Mischung aus Post-Hardcore, Black Metal und Grindcore. 

 

Mit Rue des Cascades spielt am Düsterfest eine weitere Band, die im Gaswerk alles andere als fremd ist. Schliesslich feierten die Winterthurer vor zwei Jahren die Plattentaufe ihres Albums «Odes To Love, Flames To Paris». Auch Rue des Cascades lassen es nicht zu, sich von Genrefesseln einengen zu lassen und spielen gekonnt mit Elementen aus Ambient, Drone, Doom Metal und Shoegaze (und mehr).

 

Abgerundet wir das Line Up von Last Minute To Jaffna. Ebenfalls aus Italien, wird das Quartett aus Turin die Wände des Gaswerks mit atmosphärischem und dennoch tonnenschwerem Sludge zum Erzittern bringen.

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Black Sabbath trifft auf Morricone und Cosa Nostra. Oder Heavymetal trifft auf Filmmusik mit Mafiacharme. Das Fuzz Orchestra baut mit Schlagzeug und Gitarre ein Heavymetal-Fundament und bildet darauf mit Samples aus alten Filmen oder fast verstaubten Vinylplatten Songs, die nach Revolution und italienischen Gangsterfilmen riechen. Mit dem Noisepiano streut Fabio Ferrario wahlweise Streicher, Sax-Soli, Soundtracks oder Filmdialoge zwischen die Riffs von Luca Ciffo und den Beat von Paolo Mongardi. Die drei liefern damit einen musikalischen Kommentar zum Zustand Italiens, der gleichzeitig den Drang nach Veränderung beschwört.

 

 

Lärm, aber brillant. Wut, aber inspirierend. Das ist Noiserock Schrägstrich Postpunk von It It Anita aus Belgien. IIAA hat sich in den vergangenen Jahren einen hervorragenden Ruf als Liveband erspielt. Und mit hervorragenden Ruf meinen wir keine durchdachte Bühnenshow. Mike, Damien, Elliot und Bryan haben das Talent jede Bühne mit ihrem Set zu zerschlagen. Sie bringen manchen Tontechniker ins Schwitzen, weil sie liebend gern während des Gigs das Schlagzeug von der Bühne ins Publikum zügeln. Dafür fesseln sie ihr Publikum so, dass es kaum jemand wagt, seinen Platz vor der Bühne aufzugeben. Weder für Bier noch für Zigaretten.

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