26 Jahre Gitarrenmusik in Winterthur. 2001 wurde vom Stimmvolk bestätigt: Das Gaswerk soll bleiben wo es ist und wie es ist. Und so sind wir immer noch da. Laut, etwas aussergewöhnlich, aber mit offenen Türen und Toren für alle, die ein Teil unserer Vielfalt sein möchten. So ist es nun endlich Zeit, einen ordentlich Geburtstagskuchen zu verspeisen, die Wände zum Beben zu bringen und so richtig das Tanzbein zu Schwingen. Herzliche Einladung zum Gaswerk-Jubiläumsfest.
Foodtrucks, Nantathren und Freibier von 17:00 - 20:00, danach Konzerte im Saal.
Die Devils wurden 2015 in Neapel gegründet. Seit 2016 sind sie mit bisher über 400 gespielten Shows eigentlich dauernd auf Tour. Und jetzt endlich gibt es zum Geburtstagsfest ein Zwischenstopp im Gaswerk. Ihr Sound verkörpert Chaos: Sex, Sin, Rock’n’Roll. Sie sind wild, wilder, laut, lauter, sexy, Sex in itself.
S.G.A.T.V. klingt wie die Ramones aus einer anderen Dimension, in der die Fibonacci-Folge herausgerissen wurde. Aber dort waren die Ramones nie berühmt und statt berühmt zu sein, waren die Ramones videospielsüchtig und fingen dann an, Amphetamine zu nehmen. Aber dann war ihnen langweilig, aber sie waren schon deprimiert, weil sie zu viel Pulver genommen hatten, und dann hörten sie auf, nur hyperschnellen Rock'n'Roll auf ihren Gitarren zu spielen, und sie fingen an, Synthesizer zu benutzen, und dann klangen sie wie ein Ufo-Raumschiff aus Star Wars, aber auf eine niedliche Art. Dann verliebten sich die Ramones und es wurde ihnen das Herz gebrochen und dann sangen sie über diese schmerzhafte, aber notwendige Erfahrung und dann fingen sie an, diese traurigen Lieder auf einem billigen Computer aufzunehmen und eines Tages starben sie allein, aber glücklich. Und vielleicht geht es bei all dem, was du gerade gelesen hast, nicht um die Ramones, sondern um S.G.A.T.V. und es ist genau so, wie S.G.A.T.V. klingt.
Nantathren spielen traditionelle und moderne Folksongs aus Schottland und Irland von 'The Irish Rover' über 'Fields of Athenry' bis 'Whiskey in the Jar', aber auch unbekanntere Songs und instrumentale Stücke, sogenannte Jigs und Reels sind dabei.
Martins Stimme, die Gitarre und das Banjo erinnern an die Dubliners, Jan verleiht der Musik mit seinem elektrischen Bass etwas der Pogues. Ivo steuert mit seinem irischen und bluegrassigen Gefiddel den passenden Groove bei, und Rebecca sorgt mit ihren Blas- und Saiteninstrumenten für melodiöse Abwechslung. Mit ihrem warmen Gesang komplettiert sie wunderbar Martins rauchige, tiefe Stimme. Die vielen verschiedenen Instrumente bringen eine nie da gewesene Abwechslung und Wandelbarkeit in die Band.
DJ Coolia spielt, was sie am besten kann: Hits, aber arschgeil.