2008

Keine Ahnung ob die Mansfields bei der Suche nach ihren Bandnamen auf die 50's B-Movie Queen Jane Mansfield gestossen sind, aber möglich wär's. Das Trio aus Colorado, klingt wie ein Bastard aus 70's Glamrock und Early Punk, dazu kommt eine nette Prise Rockabilly aus der Garage. Im Prinzip genügt ein Blick auf das Bandfoto und man weiss wo's langgeht. New York Dolls, Cramps, Backyard Babies, Ramones, Cramps und Stray Cats, an die 1000 Shows, eine neue Platte auf Gearhead Records mit im Gepäck, die Europatour steht unter dem Motto "Shake some Action". Mehr muss eigentlich nicht mehr gesagt werden, hingehen, Bier trinken, Spass haben und dann gleich noch ein weiteres Highlight mitnehmen: The Ripps aus Coventry! Wer sagt denn, dass "Vorbands" unbedingt stilistisch in die gleiche Kerbe hauen müssen wie der Headliner?  Auch the Ripps klingen wie ihr Look es vermuten lässt. Two Tone Ska und Dub Punk, einer von den legendären Specials hat soeben ihre zweite Platte produziert und die Britische Presse überschlägt sich mal wieder mit Lobhudeleien. Wohl zur Abwechslung mal zurecht, denn was die drei Ripps da an erfrischender Power bieten, lässt niemanden stillstehen. Also nochmals: Hingehen, Bier trinken, Spass haben.

Technoide Punkbeats, experimentelle Arrangements und rockige Gitarrentöne – Abwärts haben in ihrer knapp dreissigjährigen Bandgeschichte einiges ausprobiert. Die musikalische Vielfalt wird ergänzt durch die treffend intelligenten Texte von Bandmastermind Frank Z. Vor zwei Jahren hat er mit dem Ärzte-Bassist Rodrigo Gonzalez ein Comeback-Album veröffentlicht. Dieses Jahr wollen sie live nochmals zeigen, wo der Punkhammer hängt.

Treibender Punkrock a la Ramones und eine Stimme, inspiriert vom King himself, das sind Slartybartfast aus Winterthur. Seit 2001 sind fünf Jungs fleissig unterwegs und bringen die Hallen der Schweiz zum Kochen. Zusammen mit Snotty Cheekbones gehört die Band zum Winterthurer Exportschlager der Marke Funpunk.
Gelangweilte Teenager gründen Band und finden dankbare Ohren! Ein paar Jahre auf dem Buckel und unzählige Shows später ist das spielfreudige Band-Duo ein Garant für eine feuchtfröhliche Punkrock-Party und immer wieder gern gesehen in hiesigen Gefilden.   

Irgendwann musste es ja passieren. Jahrelang waren die Groovie Ghoulies praktisch ununterbrochen auf Tour und auch immer wieder gern gesehene Gäste im Gaswerk. Doch dann zerbrach die Band relativ plötzlich und Sänger, Songwriter und Frontman Kepi musste erst mal die Tour als Solokünstler, alleine zu Ende spielen. Wieder zurück in seiner Heimatstadt Sacramento, fackelte er dann allerdings nicht lange rum und flugs wurde eine neue Band zusammengestellt. Eigentlich hätte er sie ja gleich wieder Groovie Ghoulies nennen können, aber irgendwie hatte der sympathische Kepi wohl mehr Lust auf einen Neuanfang, als auf alten Wein in neuen Schläuchen. Und obschon er sich musikalisch nicht allzuweit von seiner alten Band entfernt hat, klingen Kepi the Band irgendwie frischer und munterer. Bubblegumtrash und Sixtiespop, Punk und Garage sind nach wie vor die Zutaten, und Kepi ist auch immer noch ein charmanter Zappelphilipp und Entertainer, der auf der Bühne alles für ein grandioses Konzert gibt.

Ja es gibt noch Punkbands, die zornig sind und singen was ihnen nicht passt. Die Cobra Skulls aus Reno, Nevada, benötigen dazu keine plakativen Slogans und verpacken ihre reflektierten Songtexte in folkige Punksongs, die gut auch auf ein Against Me Album passen würden.


POTHEAD

1991 trafen Brad und Jeff Dope auf einer Cam­pingreise durch den Süden der «alten Welt» eine deutsche Band, die mit ihrem alten Postbus durch Europa tourte und überall dort spielte, wo man sie liess. Eine Vorstellung, die den beiden Amis aus Seattle gefiel. Sie änderten ihre Reiseroute – sie wollten eigentlich nach Amsterdam – und machten sich auf nach Deutschland. Der erste Weg führte Brad und Jeff Dope auf das Münchner Oktoberfest, wie es sich für anständige Amerikaner gehört. Danach ging es mit dem Expresszug in die deutsche Hauptstadt. Sie landeten in Kreuzberg. Perfekt! Zwölf Monate im Jahr Oktoberfest – ohne Sperrstunde und mit viel Rock‘n‘Roll. Im Oktober desselben Jahres spielten POTHEAD ihre erste Live-Show in Berlin als Quartett. Sänger und Gittarist Brad und Bassist Jeff Dope spielten mit wechselnden Besetzungen. 1993 erschien ihr erstes Album «USA». Eine Zusammenstellung verschiedener Demos.

1994 arbeiteten POTHEAD mit Hilfe eines Drum-Computers an ihrem Album «Rumely Oil Pull». Keine gute Idee! Sie setzten eine Anzeige in die «Zweite Hand»: Rockband sucht Schlagzeuger! Sebastian Meyer meldete sich. Nach kurzer Befragung am Telefon: «Spielst du ein double kick-pedal?» – Er sagte nein –,
wurde er ins Studio eingeladen. Das Album wurde als vollständiges Trio eingespielt. 1995 erschien «Desiccated Soup», das in den Medien grössere Beachtung fand. Die Musik-Industrie wurde auf die Band aufmerksam. Ihr Rezept: Rockband mit Seattle-Background suchen, «Grunge» drauf schreiben, Geld verdienen. Ärger war vorprogrammiert.

In der Zeit ab 1994 übernahm EFA den Vertrieb. Am Tag der Listening Party (1996) für das geplante, aber nie erschienene Album «Flubber Soul», stellten die Verantwortlichen vor die Wahl: Sie wollten das bandeigene Label übernehmen oder nicht weiter machen. Das war’s! 1997 entstand unter  Edel (Label und Vertrieb) das Album «Learn To Hypnotize!». Doch man verstand sich nicht. Zusammenarbeit nach einer Veröffentlichung beendet. 1998 gründeten POTHEAD ihr Label «Janitor Records». Den Vertrieb für «Pot of Gold» und den Re-Release von «USA» übernahm Semaphore. Die gingen Pleite! Der letzte Versuch hiess 1999 BMG. Als Vertriebler und Mutterlabel kauften sie den gesamten Backkatalog und es erschien «Fairground». Die Bürokraten der Unterhaltungs-Industrie hielten sich nicht an den vereinbarten Deal. Es sollte bei einen Album bleiben.

Pünktlich zur Jahrtausendwende entschieden sich POTHEAD für einen neuen Weg: die völlige Unab­häng­ig­keit. Es erschien «Burning Bridges» unter dem eigenen Label «Janitor Records» – eine Zusam­men­stellung aus der nicht veröffentlichten «Flubber Soul» mit EFA. Der Vertrieb erfolgte über das Internet (www.pothead.de). Ein voller Erfolg!

Seit 2000 hat sich alles stetig weiter entwickelt. Seit acht Jahren geht die Band konsequent ihren Weg. Unter «Janitor Records» laufen die Fäden zusammen. Auch der Backkatalog ist wieder fast komplett (CD «Fairground» bekommen sie Ende 2008 wieder zurück) in die Hände der Band zurückgekehrt.

Es passt jetzt einfach: die Band, die Musik, das Geschäft und die Philosophie! Im Winter 2007 haben POTHEAD ihre erste DVD veröffentlicht. Die Aufnahmen dazu entstanden im Rahmen des Rockpalasts (März 2006). Zum Berlin Konzert am 22.12.07 im Huxleys haben POTHEAD alle mit einer neuen CD «Rocket Boy» überrascht. Dies ist nun schon das 11. Studioalbum der Band und überzeugt mal wieder mit dem Pothead typischen Sound. Aber hört selbst…

Der amerikanische Gitarrist und Sänger Jancee Warnick trifft im Kölner Exil auf zwei verrückte Russen und gründet mit ihnen eine der skurrilsten und explosivsten Rock'n Rollbands unserer Zeit.

Seit 1999 lebt das Trio im Tourbus und pflügt eine Schneise des Erfolgs durch Europa. Unzählige Konzerte in kleinen Spelunken und großen Hallen (u. a. mit DICK DALE, ROYAL CROWN REVUE, RESTLESS, THE KLINGONZ, LES WAMPAS) lassen ihre Fangemeinde stetig wachsen und festigen ihren Status als Kultband.

Das PORNICK CASINO mixt einen unwiderstehlichen (Molotow-)Cocktail aus Surfmusik, Rockabilly und 60's Garage Punk, der stets mit einer guten Portion wodkagetränkter russischer Seele sowie Adrenalin und Selbstironie angereichert wird. Jancee's springteufelartige Bühnenpräsenz versucht dabei, die Virtuosität eines BRIAN SETZER mit der Energie eines ANGUS YOUNG zu kreuzen und wird dabei angetrieben von Vladimirs Bassbalalaika und Stanislavs Drumfeuerwerk mit der Stärke eines sibirischen Orkans.

Schon seit über 25 Jahren sind die Toasters aus New York City aktiv. Sänger und Kopf der Band, Bucket, ein Engländer, emigrierte schon Anfang der Achtziger nach New York, und brachte seine Liebe zu Two Tone Ska mit. Mit Hilfe seines Kumpels Joe Jackson, stellte er schon bald ein Skaband zusammen, die fortan begann zu touren und zu touren und zu touren. Dabei machte die Band alle Höhen und Tiefen des Business mit, Majorlabeldeal, TV-Auftritte, Ska-Boom und Niedergang in den Neunzigern und Bandmitglieder die kamen und gingen. Aber die Toasters blieben und sind auch Heute noch ein Garant für schweisstreibende Konzerte und qualitativ hochstehenden Ska.

Unterstützt werden sie von der jungen Ostschweizer Ska-Band Drops, die in diesem Jahr auch am St.Galler Openair für ausgelassene Stimmung sorgen konnte.

Disco Doom aus Zürich sind in der Eulachstadt beileibe keine unbekannte Band. Wussten Sie bereits einige Male das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Letztmals als Vorgruppe von „Built To Spill“  im Salzhaus. Nachdem Sie 2007 ihr Konzert im Gaswerk absagen mussten, kommen sie zurück mit neuem Album, welches voraussichtlich am 9. November auf raketeMusik veröffentlicht wird. Und die neuen Lieder wissen zu gefallen. Wie gewohnt spielen sie Rockmusik, welche seinesgleichen sucht in unsrem Land. Auch Thurston Moore (Sonic Youth), J Mascis (Dinosaur Jr.) oder Stephen Malkmus (ex-Pavement) würden sicherlich Gefallen an ihren Stücken finden.

Velma aus Lausanne erfreuen sich auf unserer Seite des Röstigrabens vielleicht an weniger Bekanntheit, obschon sie seit einigen Jahren bestehen und den ein oder anderen (internationalen) Erfolg verbuchen können. Wer am letzten „Young Gods“ Konzert in der „RotenFabrik“ war, mag sich noch an die kauzigen Welschen, als Vorgruppe, erinnern. Ihre Musik beschreiben sie selbst als hypnotischen und atmosphärischen Electro-Pop. Oder wie es ein Journalist treffend schrieb:“Velmas music is dark, fake funny and nearly sick!“
Sie veröffentlichte bereits fünf Alben (Namskeio/Gentlemen), sowie eine Split 12“ mit Mike Pattons Lieblingship-hoppern „Dälek“, welche auch auf Velmas letztem Album, “La Pionte Farinet 2'949m.“ zu finden sind. Unter anderem teilten sich die vier „Sickheads“ die Bühne bereits mit Künstler und Bands wie Wilco, TV On The Radio, Make Up, Mugison, CocoRosie, Beck, Sage Francis, Kid 606, Orbital, oder wie bereits erwähnt Young Gods und Dälek.


Das G-Plus geht in die nächste Runde!

 

Den Abend eröffnen die Molotovrocktails, eine junge alternativ Rockband aus Winterthur, die für ihre jungen Jahre mit beeindruckendem Musikhandwerk überzeugen. Eine tragende Frauenstimme, kombiniert mit präzisem Rocksound – die Newcomer werden uns von Beginn an gewaltig die Leviten lesen. Das Feuer der Hölle – in Flaschen…   

 

Shaguar machte bereits Großstadtpop, bevor ihre Hometown Winterthur überhaupt eine Großstadt war. Nach der offiziellen Feier zur Überschreitung der 100‘000er Grenze wird die Stadt im Gaswerk am 26. September nun auch die musikalische Taufe erleben. Super Gesang, coole Rhythmen, schöne Melodien – Großstadtpop!

 

Auf eine energiegeladene Performance darf man sich zum Schluss beim Winterthurer Trio SageBuzz gefasst machen! Ihr besonderer Mix aus Grunge und Pop, vor allem aber die kraftvolle und überzeugende Stimme des Sängers wird sich in unser Gedächtnis (und unser Trommelfell) einprägen.

Zu Zeiten als Converse-Turnschuhe noch fast ausschliesslich Schwarz waren und Poppunk noch kein Schimpfwort, sondern eine gern gesehene Disziplin im Punk war, gründete Dan Schafer die Methadones. Damals noch Mitglied einer der Stilprägendsten Punkbands der Neunziger "Screeching Weasel", funtionierten die Methadones erst nur als Sideproject mit unregelmässigen Auftritten und kaum Veröffentlichungen. Erst knapp 10 Jahre nach Gründung, begannen Schafer und seine Mitstreiter, sich auf die Methadones zu konzentrieren, Platten aufzunehmen und auf Tour zu gehen. Stilistisch erweitert der Vierer aus Chicago, klassischen Ramones-Punk um Frühachtziger Powerpop und Amerikanisch geprägten Indie-Rock à la Replacements, Hüsker Dü oder Lemonheads. Klassisch gutes Songwriting, Melodien die haften bleiben und obwohl auch hier die Gitarren tief hängen, wird erfreulich Klischefrei gerockt was das Zeug hält.

Screeching Weasel, Chixdiggit, Riverdales oder Groovie Ghoulies kommen einem in den Sinn, wenn man die Mugwumps aus Östereich sieht und hört. Simpler Ramones Punk der sofort zündet, in die Beine geht und gute Laune garantiert.

Gelangweilt vom sterotypen Reproduzieren gängiger Fifties-Clichés, beschlossen Anfang der Achtzigerjahre ein paar junge Männer Rockabilly einer Frischzellenkur zu unterziehen. Noch unter dem Eindruck der gerade wieder abflauenden ersten Punkwelle, entstand so in London ein neue Subkultur: Psychobilly. Auf die wahrscheinlich erste Psychobilly-Band Meteors, folgten bald weitere, die genug hatten Pink Cadillacs, Südstaatenflagge und seichtem Charts-Rock'n'Roll à la Shakin'Stevens und Konsorten. Eine Horror-und Sciene-Fiction B-Movie Ästethik fand Einzug in eine viel rohere und punkigere Variante von Rockabilly. Bald entstanden Klubs, wie der legedäre Klub Foot in West-London, wo jedes Wochenende Heerscharen von Anhängern des neuen Kults hinströmten und Bands wie Guana Batz, King Kurt, Restless oder Frenzy, gehörten bald zu regelmässigen Gästen in den Indie-Charts. Zu den Bands der ersten Stunde, gehörten definitiv auch die Waliser Demented Are Go, Headliner der ersten "Psychobill-Night" im Gaswerk Winterthur. Ebenfalls Anfang der Achtziger gegründet, trieben sie Psychobilly noch ein wenig mehr auf die Spitze. Getragen von Sänger Sparky's extrem markanten Stimmorgan, peitschen sich Demented Are Go, durch nochmals eine Spur punkgere Trashsongs über Perversitäten, Sex und Drogen, als gäbe es weder Heute noch Morgen. Und trotz eines manchmal fast ein wenig zu stark gelebten Wahnsinns, der die Band vor allem in den Neunzigern, mehrmals an den Rand der Auflösung trieb, schaffen sie es immer wieder mit einem Augenzwinkern, kleine Hits zu produzieren und Heute ziemlich gefestigt zum Inventar einer, vor allem in den letzten Jahren, wieder erstärkten Psychobilly-Szene zu gehören.

Entgegen dem vor allem in den Neunzigerjahren aufkommenden Trend, Psychobilly immer mehr punkig zu interpretieren, haben sich die Tazmanian Devils aus dem Osten Deutschlands auf Old School Psychobilly eingeschworen. Die Rockabilly-Wurzeln sind immer noch stark vorhanden, den Verzerrer kennt man nicht und das Schlagzeug klingt angenehm reduziert und simpel. Das noch ziemlich junge Trio hat bisher zwei Platten veröffentlicht, die beide nur als Vinylversion erhältlich sind. Alte Schule auch hier.

Als beste holländische Live-Band nach Peter Pan Speedrock, wurden letzthin Milwaukee Wildmen gekürt. Sie mischen Psychobilly mit Rock und das ebenso in der klassischen Triobesetzung bestehend aus Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug.

Eröffnet wird die erste Psychobilly-Night von den jungen Schweizern Electric Sheep Company. Roher Punkabilly aus Solothurn,die ein weiteres Indiz für eine Widererstarkte Szene, darstellen.

Auf dem 2008 veröffentlichten Album „Caravan“ verbindet Madison Violet wunderbar zeitgenössischer Alternative Country mit Pop. Ein ausgewogenes Singer-Songwriter-Album, das dezent rockende mit schwärmerisch balladesken Songs vereint. Für die Erarbeitung ihres neuen, souveränen Werks haben sich Lisa Mac Isaac und Brenley MacEachern ins abgelegene Byron Bay an der Ostküste Australiens zurückgezogen. Vielleicht liegt das kreative Geheimnis beim täglichen Surfen und Biken oder wurde durch das Rauschen des Pazifiks beeinflusst. Auf ihrem zweiten Album wird die von Lisa gespielte Geige sowie die abwechselnden Leadgesänge mehr in den Vordergrund gerückt. Live überzeugt das Duo mit einer selbstbewussten, mitreissenden Show.

Seit dem Frühjahr 2006 ist My Hear Belongs To Cecilia Winter aus Zürich auf Erfolgskurs. Bereits einige Monate nach ihrer Gründung spielten Markus Gerber, Thom Luz und L.A. Fischer ihren ersten Gig im eigenen Bandkeller und nahmen auch gleich die ersten Demosongs auf. Ihre Musik bewegt sich im Bereich Alternative Pop zwischen The Jesus & Mary Chain und Bright Eyes. Gekonnt verbinden sie hymnische, mehrstimmige Gesänge, flirrende Xylophons, verhallte Gitarrenwände und ein angeschossenes Schlagzeug. Nach einer Threesome-Tour mit MyKungfu und Rita Hey im Frühjahr 2008 machen sie sich im Herbst zu einer ausgedehnten Schweiz- und Deutschlandtournee auf. Im Sommer 2009 erscheint ihr erster Longplayer.

 


Als sich die schwedische Band MUSTASCH im Jahre 1998 zusammen tat, kannten sich die Jungs zum grössten Teil schon aus der Punkrockband Grindstone. Jene wurde Mitte der 90er aufgelöst, weil die Göteborger mehr und mehr anderweitige musikalischen Interessen nachhingen. Mustasch konnte dies ein paar Jährchen später wunderbar kompensieren: feiner Metal mit ein wenig Punkrockbackground kombiniert. Bestärkt wurden sie in ihrem Tun von den Kollegen „Soundtrack Of Our Lives“, die so lange ihre Bandshirts trugen, bis auch der A&R-Manager von EMI auf Mustasch aufmerksam wurde.

Was folgte, waren Touren mit Gluecifer & Rose Tattoo in und außerhalb Skandinaviens, die ihnen dort einen Grammy und in Resteuropa viel Beachtung brachten. 2007 wechselte die Band dann vom Major zum Metallabel Regain Records und erreichen mit dem dort veröffentlichten Album „Latest Version Of The Truth“ Platz 3 der schwedischen Albumcharts. Ihr Erfolgsrezept: Mix aus Black Sabbath & The Cult mit einem gehörigen Kick Rock´n´Roll.

 

 

 

Nun haben die Schweden ihr im März erschienenes Best Of Album im Gepäck  und werden uns zeigen, dass sie Ihrer schwedischen "Grammy"-Auszeichung als bester Hardrock-Act würdig sind!

Über Dogs Bollocks gibt’s nicht viele Worte zu verlieren. Vier Mitglieder aus vier erfolgreichen Basler Bands vereint zu einer Rockcombo. Michael Hediger (Zamarro) und  Kid Krystal (Bitch Queens) leiteten im Sommer 2007 dieses neue Projekt ein. Später kam St. Sebastian (Fuckin Beautiful) und Giusy (Phebus) dazu und gaben dem Ganzen noch den letzten Kick! Über die Musikrichtung könnte man an dieser Stelle jahrelang philosophieren was definitiv keinen Sinn machen würde, denn es ist schlicht und einfach R.O.C.K: Straighte Riffs, gute Harmonien, laute Soli und den richtigen Schuss Pop.

Vor rund zweieinhalb Jahren begannen Nicholas Borovoy und Valentino Vigniti mit einer Idee. Heute ist sie umgesetzt und feiert zum ersten Mal in der Öffentlichkeit Premiere. Die Rede ist von ihrem Debut - Kurzfilm „Widi“ welchen sie mit Herzblut von A-Z eigens geschrieben, organisiert und produziert haben. Ziel ist es, damit ins Programm der Winterthurer Kurzfilmtage aufgenommen zu werden.

 

Das Drehbuch für den Film vereint Liebesgeschichte und Komödie: Widi will seine Liebe gestehen. Es stellt sich aber heraus, dass seine Ange­betete bereits zwei Kinder hat. Durch Zufall wird er ihr Babysitter – eine Si­tuation mit allerlei komischem Poten­zial. Eine Geschichte über eine Hand voll Menschen, die in demselben Städtchen leben, sich aber dennoch von einander unterscheiden wie Hund und Katze.

Die Kulisse für den Dreh bilden die markanten Schauplätze Winterthurs, optisches Zentrum des Films ist der Turm der Stadtkirche. Die Dreharbeiten für den 25-minütigen Streifen dauerten zwei Wochen und wurden im letzten Sommer zu Ende gebracht. Produktionskosten betragen rund 20'000 Franken.

Die Zusammenarbeit von Steamboat Switzerland und dem Winterthurer Komponisten Felix Profos währt schon länger. Steamboat Switzerland hat sich entschlossen, eine Tour zu organisieren, in welcher der Fokus auf das Werk eines Mannes gerichtet wird, der als enfant terrible der CH-Komponisten-Szene höchste Eigenständigkeit und Originalität bewahrt hat. Felix Profos schrieb Musik für so unterschiedliche Formationen wie Steamboat Switzerland und das Amsterdamer Ensemble MAE, aber auch für klassische Symphonieorchester. Wiederkehrende Themen in seiner Musik sind das Kreisen um wenige elementare Ideen, die Verwendung von "irrationalen" Rhythmen und mikrotonalen Melodien sowie die Abwesenheit einer "Geschichte" oder "Dramaturgie" - anders gesagt, das Verbleiben in Zuständen bis sie sich erschöpfen. Die Klangoberfläche dieser Konzeption ist von Werk zu Werk sehr verschieden, von fast gänzlicher Unhörbarkeit bis zu Eskapaden in hohen Lautstärken und höchster Virtuosität. Letzterem wird in dieser Produktion nachgegangen und Steamboat Switzerland präsentiert drei Werke (eines davon brandneu), die sowohl von den Interpreten wie auch von der offenen und wachen Zuhörerinnenschaft höchste Konzentration abverlangt. Ein orgiastisches konstruktives Klangbad erwartet das Publikum, Musik, die den Rahmen gängiger Jazz- und NeueMusik-Festivals sprengt.

 

Unterstützt von:

 

1 72 73 74 76