Fr 24.05.13
Konzert
TAFS
AllesBollet
Ikara & Didi
Augenklappe runter und auf gehts zum feucht-fröhlichen «Landgang»! Auf ihrem neuesten Werk bleibt die Tafsquad den Qualitäten treu, die sie zu einer der beliebtesten Piratentruppen der eidgenössischen Rap-Gewässer gemacht hat: Beats (die dicken), Köpfe (die nicken) und eine bis zum Bersten gefüllte Schatzkiste mit grossen Hooks vermengen Aman, Taz, Flink und OK zu einer Platte, deren gute Laune selbst den miesepetrigsten Captain Hook aus den Stiefeln bläst. Dabei setzen sie den auf dem Vorgänger «Gschwäll» eingeschlagenen Weg konsequent fort und kümmern sich in bester Freibeuter-Manier einen feuchten Dreck um irgendwelche Genre-Konventionen. «Rap ist unser Medium. Damit sind wir gross geworden und das beherrschen wir auch», erzählt Taz mit einem Leuchten im unverdeckten Piratenauge.
Hört man sich die 12 Tracks von «Landgang» (erschienen am 8. März 2013) an, wird klar: Auf dicke Bässe hatten die Jungs immer Bock. Garniert wird dieses massive Fundament mit einer durchgeknallten Vielfalt von musikalischen Beutestücken, die derart gekonnt eingesetzt werden, dass selbst ein grenzwertiges Humpa-Piraten-Sample im Kontext von Marching-Band-Drums und Maschinengwehr-Raps zu einem ehrfurchtgebietenden Partybanger wird («Päiräts»). Und wenn dann selbst ein No-Go wie «Gangnam Style» hinter dem Schiffsmast hervor galoppiert und dabei eine richtig gute Figur macht («Landgang-Style»), stehen zwei Dinge fest: a) Diese Jungs hatten einen Riesenspass im Studio und b) live auf der Bühne wird dieser Spass mit Hilfe des Publikums noch einmal potenziert werden. Denn hier liegt seit jeher die eigentliche Stärke der Tafsquad: Bühnenshows, bei denen keine Auge trocken bleibt. Und der Grog in rauhen Mengen fliesst.
Seit 2008 mischen die Lokalmatadoren ALLESBOLLET die Winterthurer Hip Hop Szene auf. Die Crew besteht seit 2012 aus Pedro, T-Rex, AB, WiiTundBreiT und dem DJ Silent Rabbit. Mit ihren lyrisch starken und raptechnisch exzellenten Songs konnten sie sich in Winterthur schon eine grosse Fanbase aufbauen. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die ALLESBOLLET-Welle auch auf den Rest der Schweiz überschwappt.
Frischer Hip Hop mit Tiefgang und einer gehörigen Portion Können. IKARA & DIDI arbeiten seit 2008 zusammen. Ihr erstes gemeinsames Projekt trug den Titel «Dä Batze muss Stimme». 2012 begannen sie die Arbeit an ihrem ersten offiziellen Album, das den Titel «Karma» trägt. Entstanden ist eine frische Hip Hop Platte, welche durch Vielfalt, inhaltliche Stärke und musikalisches Können überzeugt.
Präsentiert von aightgenossen.ch
Sa 18.05.13
Konzert - Einziges CH-Konzert
The Sea
Daily Bread
Bombay Show Pig
Nachdem sie das Konzert im November leider aufgrund eins Autounfalls absagen mussten, sind The Sea mit neuer EP (und neuem Van) zurück, für ihr einziges Schweizer Konzert auf der aktuellen Tour. The Sea, sind in Winterthur kein unbeschriebenes Blatt, brachten sie kurz nach ihrem ersten Auftritt im Gaswerk auch die Musikfestwochen zum Brodeln. Und zum 15. Geburtstag des Gaswerks, liessen wir das Duo aus London extra einfliegen. Unterdessen haben The Sea mit Rooftops (2011) ein Album eingespielt, das mit Songs wie "New York" an Eingängigkeit schwierig zu toppen ist. Andererseits traten sie jüngst im Vorprogramm von Muse oder The Kills auf. Gerade eben ist ihre EP "High on..." erschienen. Mit den sechs Songs kehren The Sea eindeutig auf die Strasse des Rock'n'Roll zurück. Wem die White Stripes gefallen, der wird auch am Londoner Geschwisterpaar seine helle Freude haben. Denn live lassen die beiden Buben nichts anbrennen: treibend, unschlagbar, wahnsinnig - The Sea.
Mathias Janmaat und Linda van Leeuwen schaffen als Duo, was andere Bands kaum zu sechst aus den Verstärkern bringen. Er zerrt die Saiten, sie haut wahlweise auf den Drums oder den Tasten rum, und gesungen wird im Duett. Dabei trifft harter, rotziger Garage-Rock auf gefühlvolle Melodien. In ihrer Heimat Holland wurde das Debütalbum von Bombay Show Pig bereits mit Lob überhäuft: “Vulture/Provider is a very convincing album with nothing but great songs.” Die Radiostation 3VOOR12 schickte gleich noch die Nominiertung zum Album des Jahres hinterher. Für Fans von Blur, Yeah Yeah Yeahs oder Japandroids Pflicht.
Garage Rock trifft auf Electro Dance. Und das mit dem Dance sollte bei Daily Bread nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Die neu zum Quartett angewachsene Band fordert nicht nur "put your shoes on the dancefloor", sie befiehlt. Zuschauen zählt nicht, mittanzen ist angesagt. Kimberly van der Velden, Atser Damsma, Chris Mulder und Stefan Stoer fackeln nicht lange schlagen mit ihrem Elektro Punk ein hohes Tempo an. Sie machen Gebrauch von selbstgebauten Effektgeräten, die der Band eine eigenwillige Magie verleihen. Wer sich zum Verschnaufen eine Pause gönnen muss, ist selber schuld.
Fr 10.05.13
Konzert
Twilight Empire
This Harmony
Spätestens seit der Veröffentlichung ihrer selbstbetitelten EP sind Twilight Empire dem Indie-Kennerein Begriff. Die Zürcher Band beherrscht die Kunst der melancholischen Gitarrenklänge und schlägt elegant die Brücke zwischen dem Post-Punk der frühen 80er-Jahreund modernem Indie-Rock. Auf der Bühne bringt die Band ihre Lieder mit einer enormen Intensität rüber. Die Drums treiben vorwärts, der Bass sucht den Weg in die Magengrube, die Gitarren flirren effektbeladen aus den Boxen, die Synthies seufzen verträumt und über allem thront der emotionale Gesang von Frontmann Basil Ermatinger.
Mi 08.05.13
Konzert
Gunning For Tamar
Dear Antarktika
Aus Oxford setzten Gunning for Tamar zu uns über. Die vier Briten haben ihr Debüt "Camera Lucida" im grossen Reisegepäck dabei. Auf dem deutschsprachigen Festland sind Gunning for Tamar noch eher unbekannt, auch die entsprechenden Musikzeitschriften haben die Briten noch nicht auf ihrem Radar. Ganz im Gegensatz zur englischsprachigen Musikpresse. Die schwingt mit mächtigen Worten. Denn nicht nur der NME glaubt: "This band is going to rule." Gunning for Tamar begeistern mit catchy Indie und manch treibendem Postrock Song.
Vor etwas mehr als einem Jahr stach die vierköpfige Kombo Dear Antarktika zum ersten Mal in See und überzeugte mit ihrer Mischung aus Folk, Pop, Rock und einem Quäntchen Punk. Sanfte Balladen wechseln sich ab mit tanzbaren Up-Tempo-Nummern, persönliche Lyrics treffen auf augenzwinkernde Attitüde. Die Wurzeln der Bandmitglieder liegen aber in etwas wilderen Gewässern: Einige der Bandmitglieder spielten bereits in der Zürcher Emopop-Band Cloris oder bei der Punkrock-Band MFS. Für Dear Antarktika werden die Regler nun ein bisschen runter geschraubt und ruhigere Klänge angeschlagen – zumindest meistens. Geblieben ist allerdings die ungebrochene Leidenschaft für schweisstreibende Konzerte, zu enge Bandbusse und lauwarmes Bier.
Sa 04.05.13
Plattentaufe
Gloria Volt
Mirto Massaker
Sexy
Mother Razorblade
Zum Release von Gloria Volts erstem Longplayer "The Sign" wird im Gaswerk eine wahre Orgie gefeiert. Buben, haltet eure Mädchen fest. Mädchen, haltet eure Röcke fest und lasst euch verführen.
Sie sind Jünger. Aber vom Alter gezeichnet. Sie sind Jünger ihrer eigenen, versauten Fantasie. Daraus entsprungen ist eine Sexbombengöttin unerschöpflich lüsternen Ausmasses mit Namen Gloria. Und so huldigen die fünf Winterthurer ihrer Haxenkönigin mit dem einzig adäquaten Mittel der Opfergabe: dem guten alten Hardrock.
Gloria Volt wissen, dass sie den Trieb dieses geilen Wesens nicht alleine stoppen können. Unzählige Konzerte in Formationen wie Transmartha, Pornolé oder Hukedicht haben sie gelehrt, dass nur eine orgasmisch angelegte Plattentaufe Gloria mit einem Gaswerk’schen Höhepunkt besänftigen kann.
Potent zur Seite stehen ihnen Mirto Massaker. Eigenkompositionen sind nicht das Ding der Burschten aus Zürich. Sie schiessen mit Hits aus dem Metal-/Hardrock-/Punk-Olymp nur so um sich, dass Bon Scotts Scottie den Sargdeckel lupft.
"SEXY the band" sorgen schon am frühen Abend für ein heiteres Vorspiel und beweisen, dass es auch in Zofingen zünftig bumst. Classic-Rock aus Marshall-Boxen.
Mit Mother Razorblade leckt die Hardrock-Zunge von Basel bis nach Winterthur. Vier Weiber mit Eiern, dass so mancher Bock verblasst. Das hat auch das Kult-Label Luxnoise hellhörig gemacht. Und eben Gloria Volt!
Präsentiert von Radio Stadtfilter
Fr 03.05.13
Konzert
Incantation
Christ Agony
Mercyless
Nervochaos
Obwohl Ende der 80er das grösste Brutgebiet der amerikanischen Death-Metal-Szene eigentlich in Florida liegt, scheint es auch weiter nördlich die ein oder andere, gute Todesmetall-Combo zu geben. So finden sich im August 1989 in Johnstown, Pennsylvania, Incantation zusammen, die bald den Ruf eines musikalischen Schleudersitzes haben. Die Band um Ur-Mitglied John McEntee hat im Laufe der Zeit einen fast schon grotesk anmutenden Besetzungswechsel durchlebt: Über zehn Gitarristen, wohl genauso viele Bassisten, ein halbes Dutzend Sänger und unzählige Drummer, standen im Dienste der Amerikaner. Heute ist Incantation eine der dienstältesten Death Metal Bands, die heute noch aktiv ist.
Incantation - knochentrockener Death Metal der absoluten Extraklasse, der den Liebhabern der guten alten Death-Metal-Schule runtergeht, wie warmes Öl.
Fr 26.04.13
Konzert
Cult of Luna
The Ocean
Lo!
Cult Of Luna mixen seit 1999 ein giftiges Gebräu aus verschiedenen Musikstilen zusammen. Schwierig einzuordnen, so dass sich die Allgemeinheit irgenwann darauf geeinigt hat, dass die Schweden Post-Metal spielen. Nach drei Studioalben und unzähligen Konzerten sind Cult Of Luna in der Underground-Szene gefeierte Stars und werden bald mit Post-Metal Bands wie ISIS und NEUROSIS verglichen. Keine schlechte Referenz, wie wir finden! Mit "Eternal Kingdom" (2008) legen sie ihr bis dato ambitioniertestes Werk vor. Das Album handelt von einem Mann, der zuerst Frau und Kinder verliert, anschliessend den Verstand. Der krönende Abschluss dieses Werks bildet 2010 die Kombination aus DVD, Hörbuch und Buch in Form von "Eviga Riket", welches die Schweden über ihr eigenes Label veröffentlichen. Dann ist erst mal Pause. Erst 2012 machen sich Cult Of Luna wieder an die Arbeit. Resultat: Das Ende Januar erschienene Album "Vertikal", dessen Inspirationsquelle Fritz Langs "Metropolis" ist. Die Band betont aber, sie habe sich weniger am Inhalt, mehr an der Ästetik des Stummfilmklassikers orientiert. Unbarmherzig, klanglich reduzierter als je zuvor könnte man Vertikal selbst als Maschinenmensch-Monster bezeichnen.
Für The Ocean ist das Konzert am 26. April im Gaswerk ein ganz besonderes. Am selben Tag erscheint ihr neues und wohl tiefsinnigstes Album "Pelagiat". Wir stellen schon mal den Champager kalt. "Pelagiat" ist ein Konzeptalbum, eine progressive musikalische Reise in die Tiefen des Ozeans. Die Reise beginnt an der Oberfläche des Ozeans und führt nach unten durch alle pelagialen Tiefenzonen. Auf "Pelagiat" setzt die Band um, was phyikalisch auf einer Reise in die Tiefsee passiert, die Lichtmenge nimmt ab, es wird düsterer, der Wasserdruck nimmt zu, es wird kahler, kälter, härter. Geschickt eingebaute Unterwasserklänge und Samples aus alten U-Boot-Filmen helfen, dass Publikum und Band den totalen Tiefenrausch erleben.
Lo! aus Sydney bespielen diesen Frühling erstmals europäische Bühnen. Mit ihrem aktuellen Album "Look And Behold" überzeugt das Quartett mit grossen Riffs, tiefem Geschepper und brachialen Drumattacken. Lo! suchen sich ihren ganz eigenen Weg zwischen Hardcore, Sludge und Noise. Unpolierter aber doch frischer Sound aus Down Under.
Mi 24.04.13
Konzert für 5 Franken
Blues Pills
Das schwedische Label Crusher Records hat einmal mehr eine wahre Perle aus dem trüben Rocktümpel gefischt. Blues Pills, zurzeit als «most wanted» Band Europas gehandelt, sind am 24. April zum ersten Mal in der Schweiz zu sehen.
Obwohl alle Bandmitglieder erst Anfang 20 sind, spielen Blues Pills als hätten sie sich in 70ern mit Jimi und Janis zum Jamen verabredet. Das amerikanisch-schwedisch-fr anzösische Kollektiv hat 2012 mit ihrer Debüt-EP «Bliss» ein erstes musikalisches Ausrufezeichen gesetzt. Sie schaffen eine einzigartige Atmosphäre, die einen zurückkatapultiert in die wilden 70s. Blues Pills haben sich dem Heavyrock verschrieben, der gekonnt mit viel Blues und Psychedelic aufgepeppt wird. Der absolute Knaller allerdings ist die ausdrucksvolle und sexy Stimme von Sängerin Elin Larsson. Eine Rockröhre, die alles in Grund und Boden singt.
Wer bei Jimi Hendrix, Black Sabbath, Led Zeppelin, Janis Joplin, Fleetwood Mac, Witchcraft, Graveyard oder Spiders Herzklopfen oder feuchte Hände bekommt, der wird sich augenblicklich und unsterblich in Blues Pills – und in Elin Larsson – verknallen.
Sa 20.04.13
Konzert
Aborted
Requiem
Carnal Decay
Seid dabei wenn Aborted eine ihrer wenigen Goremageddon-Shows in Europa performen! Sprich die Belgier werden ihr ganzes Goremageddon Album vom ersten bis zum letzten Riff runterbrettern!! Natürlich sind wie immer auch unsere Schweizer Death Metal-Kommandos Requiem und Carnal Decay einen Besuch wert, also freut euch auf einen unmelodischen Abend der Extraklasse!
Fr 19.04.13
Konzert
Mustasch
Eat The Gun
2002 veröffentlichen Eat The Gun ihre Debüt-EP «Kingsize» und wurden damit völlig unerwartet zum Demo des Monats im deutschen Metal Hammer Magazin gewählt. Ein Ritterschlag für die damals 20-Jährigen. Es folgten drei Alben sowie Konzerte bei denen sie die skandinavischen Rockstars HIM, Die Toten Hosen, In Extremo, Backyard Babies, Donots, Hardcore Superstar, Status Quo oder Danko Jones supporteten. Im April 2013 veröffentlicht das Trio aus Münster mit «The Amplifier Strikes Back» ihr wohl geradlinigstes Album.
Kaum zu glauben, aber wahr – 5 Jahre sind ins Land gezogen, seit Mustasch das letzte Mal das Gaswerk beehrten. Kaum zu glauben, ist auch die Kadenz, mit welcher die Band der hungrigen Meute musikalische Happen vorwirft. Elf Alben in zehn Jahren, ausverkaufte Tourneen mit Motörhead, Gluecifer, Volbeat, Rose Tattoo und den Apokalyptischen Reitern, vier schwedische Grammy Nominierungen und zwei Grammy Awards für "Metal Album of the Year". Ihr Erfolgsrezept: Ein Mix aus Black Sabbat und The Cult mit einem gehörigen Schuss Rock'n'Roll. Ob der Titel des aktuellen Albums «Sounds Like Hell, Looks Like Heaven» autobiografisch zu verstehen ist, sei dahingestellt. Klar ist, halbherzige Lösungen oder gar Kompromisse werden auf der Platte keine eingegangen. Getreu ihrem Motto «alles oder nichts» beweisen Mustasch, dass Schweden halt immer noch die dicksten Eier in Sachen Rock'n'Roll hat.
Mustasch und Eat The Gun, ein Abend geeignet fürs breitbeinig-Dastehen und Bier-in-die-Luft Strecken. Für Freunde von Dicke-Hosen-Riffs mit der gewissen Coolness.
Sa 13.04.13
Konzert
Herder
Every Reason To
Rorcal
Schon nach den ersten Tönen wird klar, die Jungs um HERDER mussten offenbar eine Band gründen, um in aggressiv treibenden Songs wie «Sons of Thunder» ihren Emotionen in Form von musikalischen Wutausbrüchen Luft zu verschaffen. In ihrer aktuellen EP «Horror Vacui» setzten Herder ihre unbarmherzige Linie um und macht von Anfang an klar, wer hier das Sagen im Doom-/Stoner- und Sludgesumpf hat. Vertonter Weltschmerz für alle, die sich gern musikalisch verprügeln lassen. Herder is harder.
Unter den Musikern von EVERY REASON TO befinden sich nicht nur Freunde des Metal-Riffs, sondern auch jene des klassischen Rock’n’Roll, die musikalischen Wurzeln, liegen aber ganz klar im Hardcore. Und so ist es nicht ganz einfach die Parisien einem musikalischen Genre zuzuordnen. Um es in den Worten der Band zu sagen: «Jeder Song überrascht und entwickelt seine eigene Persönlichkeit.»
RORCAL zählen zum ganz fiesen Kapitel der harten Schweizer Unterhaltungsmusik. Obwohl man sagen darf, dass sich RORCAL mit mehreren Tausend Tourkilometern und Konzerten in ganz Europa, allmählich ein Loch aus dem Untergrund an die Oberfläche der Doom-Szene geschaufelt haben. Am Tag nach dem Auftritt im Gaswerk, tauft die Band ihr neustes Album « Világvége» in der Heimatstadt Genf. « Világvége» gibts in limitierter Auflage auf Vinyl oder als gratis Download.
Di 02.04.13
Einziges CH-Konzert
And So I Watch You From Afar
Gallops
Instrumentale Musik im Imperativ! Statt auf Ambient zu setzten, geht bei And So I Watch You From Afar konsequent die Post ab. "Set Guitars To Kill" ist nicht nur Songtitel vom ersten Album, sondern gleich auch ein Befehl, den ASIWYFA ohne Widerworte mit zwei Gitarren, Bass und Drums umsetzten. Postrock nennt sich das Musikgenre, in dem sich die Band aus Belfast bewegt. Wobei sie Postrock ganz klar auf der zweiten Silbe betonen und ein dickes Ausrufezeichen dahinter setzen!
Nach fünf Jahren Bandgeschichte und über 500 gespielten Konzerten in Nordamerika, Europa und Russland haben ASIWYFA ihren Geheimtipp-Status definitiv abgelegt. Sie werden von den einschlägigen Musikzeitschriften für die Alben gelobt und vom Publikum für ihre Shows geliebt.
Zuletzt lief es für die Band nicht gerade rund. Im Herbst 2012 mussten ihre geplante Gangs-Europa-Tour absagen, weil sich ein Bandmitglied einer Operation unterziehen musste. Die ausgefallenen Toureinnahmen haben ein grosses Loch in Bandkasse hinterlassen. ASIWYFA kämpfen weiter. 2013 erscheint ihr drittes Album "All Hail Bright Futures" beim neuen Label Sargent House. Ein erster Happen "Like A Mouse" steht im Netz als Stream bereit.
Im April startet die All-Hail-Bright-Futures-Tour. Das Gaswerk ist sehr stolz zu verkünden, dass And So I Watch You From Afar ihr einziges Konzert in der Schweiz in Winterthur spielen und gleichzeitig ihren Tourstart bei uns feiern. Bereiten wir den Jungs einen fulminanten Tourstart.
Supported werden sie von der Waliser Band Gallops, die mit ihrem ersten Album "Yours Sincerely, Dr. Hardcore" bereits ein erstes Ausrufezeichen setzen konnten!
Sa 30.03.13
Burst & Bloom
Elizabeth
Daggers
Anodizer
Burst & Bloom – dahinter verbirgt sich eine feine Konzertreihe, die Hardcore in seinen unterschiedlichsten Facetten präsentiert. Engstirnige Genre-Grenzen seien mal ignoriert. Burst & Bloom kümmert sich einfach um Musik, die überzeugt und damit gehört und gesehen werden darf/soll/muss.
In der dritten Ausgabe geben sich ELIZABETH aus Genf, die Belgier DAGGERS sowie unsere Nachbarn ANODIZER aus Schaffhausen die Klinke in die Hand!
Elizabeth aus Genf servieren uns düsteren und leicht Crust-angehauchten Hardcore der Marke Converge oder Rise And Fall. Wuchtige Drums, präzise Gitarrenriffs und ein Sänger, der sein Organ nicht schont, sind ihr Markenzeichen. Spätestens seit der Veröffentlichung ihrer Debüt-EP «Where Vultures Land», gelten Elizabeth als die Hoffnungen der Schweizer Hardcore Szene.
Aus Belgien – dem Land mit dem schier unerschöpflichen Pool an düsteren Hardcorebands – stammen Daggers. Sie schaffen eine beklemmende Atmosphäre, zeigen, was für eine grossartige Liveband sie sind und überzeugen mit geschicktem Songwriting.
Anodizer aus Schaffhausen – im Januar 2013 gegründet – spielen ihr drittes Konzert überhaupt im Gaswerk. Keine Angst, obwohl die Band noch jung ist, in Sachen Musik haben die schon einiges vorzuweisen. Bringen die Musiker doch Erfahrungen aus Bands wie The Redneck Zombies, Solid Ground und Beggars & Gentry auf die Bühne. Wir freuen uns auf den frisch gepressten Sound von Anodizer.
Do 28.03.13
Monsters of Rock
Queen
Iron Maiden
Manowar
DJ-Team Stupid Horsefuckers
Vor genau einem Jahr standen KISS, AC/DC und MOTÖRHEAD am legendären MONSTERS OF ROCK FESTIVAL in Winterthur HardRock City auf der Bühne. Nun steht die zweite Ausgabe des Festivals vor der Tür. Und auch in diesem Jahr hat sich das Gaswerk nicht lumpen lassen und tief in die Trickkiste gegriffen: 2013 werden QUEEN, IRON MAIDEN und MANOWAR das Publikum zu Begeisterungsstürmen antreiben. Zugegeben, wir wären gern so grössenwahnsinnig (und so reich), um diese drei Bands in echt zu buchen, aber es treten eben nicht die Originale, sondern Tributebands auf - sorry!
Warum man sich das dennoch nicht entgehen lassen sollte? Der Anlass findet am Abend vor Karfreitag statt. Alle - wirklich alle - Konzertbesucher stehen viel näher an der Bühne als bei irgendeinem Auftritt der Originale. Das ganze kostet nur 25 anstatt 250 Franken. Und allen die sich doch ein bisschen fremdschämen an dem Abend, empfiehlt das Gaswerk zwei, drei Bierchen mehr zu nehmen. Eben, ihr könnte ja ausschlafen...
Die Queen-Cover Band PRINCESS ist im Moment schwer beschäftigt. Das liegt einerseits an der seit 2011 neu aufgeflammten Queen-Hysterie, vielleicht aber hat es mit den hohen Qualitätsstandards zu tun, dem sich die Musiker um Sänger Ladislav «Ladio» Zavadil verpflichtet fühlen. Das heisst Originaltreue in Show und Musik. Im Programm haben die Musiker nicht nur alle grossen Hits von Queen, sie sind auch zum Anschauen eine königliche Pracht. Schnäuzer, Zirkusdirektorenjacke, Leggins, das weisse Unterhemd und natürlich die Kronjuwelen mit passendem Umhang. Alles dabei!
EDDIE'S BEAST, die erste Schweizer Iron Maiden Tributeband, lässt keinen Klassiker der bald 38-jährigen Maiden-Bandgeschichte aus. Und auch wenn Niederhasli nicht gerade London ist, überzeugen EDDIE'S BEAST mit Authentizität, Leidenschaft und viel Liebe zum musikalischen Detail. Und auch darauf werdet ihr nicht verzichten müssen (wers noch nicht kann, auswendig lernen!)
Woe to you, oh earth and sea
For the Devil sends the beast with wrath
Because he knows the time is short
Let him who hath understanding
Reckon the number of the beast
For it is a human number
It's number is six hundred and sixty six
Aus dem Kingdom of Steel reisen die Könige - oder mindestens die Prinzen des Metal an. KINGS OF METAL, benannt nach dem sechsten Manowar-Album, haben sich zum Ziel gesetzt, ihren Vorbildern mit ihren besten Songs und ihrer perfekten Show Tribut zu zollen. Von Anfang bis Schluss kraftvoll, majestätisch und episch. Manowar'sche Selbstverherrlichung inklusive.
Und auch die Aftershowparty ist nicht ohne: Während im Gaswerk das DJ Team Stupid Horesfuckers Hits, Hits und nochmals Hits auflegen, pilgern diejenigen, die etwas auf sich halten einfach ins ebenso legendäre Shrubber's, wo all die Bands die an dem Abend im Gaswerk spielen natürlich schon im Original zu sehen waren. (Leider ist das Shrubber's an dem Abend bereits ausverkauft. Das Fest wird ins Kraftfeld ausgeweitet.)