2023
Schwarz die Klamotten, schwarz die Schminke und schwarz ihr Rock’n Roll. In Säure getunkte Gitarren schütteln dich aus dem Alltagsmief. »The Jackets«, da kommt was in Bewegung. Die reissen dir die Tapete runter. Brachiale Riffs wecken deine animalischen Geister. »Hip shaking & mind blowing Garage Punk». Es gibt diese gewissen Raritäten, Shah Blah zähle ich dazu, getrieben vom Wahnsinn - psychedelische Feldforschung ganz klar. Das trifft, das rockt, das macht höllisch Spass. Dieser Truppe möchte ich auf einem Waldspaziergang mit meiner Familie nicht begegnen.
Seit 2001 ist Soulline aktiver Bestandteil der Schweizer Metalszene. Ihre Musik ist ein Mix aus melodischem Death Metal und Hardcore-Einflüssen. Sie standen bereits beim legendären Wacken Open Air auf der Bühne und haben Bands, wie Sepultura, Soulfly und Six Feet Under supported. Am 25.03.2023 betreten sie zum ersten Mal die Bühne des Gaswerks und spielen mit neuem Drummer eine sensationelle Show. Seid dabei!
Die Leipziger gehören nach wie vor zu den spannendsten und besten deutschen (Prog-)Metal-Bands. Mit “Ayam” knüpfen Disillusion fast nahtlos an ihrem Vorgänger an und halten sowohl handwerklich wie auch musikalisch locker ihr Level. Brachiale Härte trifft auf ausgetüftelte Ideen, warme Melodien und düstere Melancholie.
Vale Tudo. Richtige Zücher Hardcore Schwergewichte. 16 Jahre auf dem Buckel und noch kein Die Band sorgt für Ekstase und feuchtfröhliches Ambiente. Vor allem mit viel Bier und Schweiss. Insanity61: Wütende Gesellschaftskritik mit Spass, Ironie und Witz. In einer Mischung aus harten Metalriffs, agressivem Hardcore und mittreissenden Punkmelodien kreieren sie wütende Bretter, die von Gangshouts und Singalongs nur so strotzen und mit einem bebenden Groove alles in ihren Bann reissen.
Kompromissloser Rock. Inspiriert von Black Sabbath und Motörhead geben die vier norwegischen Jungs von Spidergawd eine Prise Saxophon zu grosszügigen Gitarrenriffs und feschen Schlagzeugbeats. Personell sind sie stark mit Motorpsycho verbunden, was schlussendlich zu erfrischendem Sound für Ohrwurmmüde Ohren führt – das trotz klarer Struktur in den Albumnamen («Spidergawd», «II», «III», «IV» und «V»). Ein aufgeräumtes Chaos? Erinnert an’s Gaswerk. Und schliesslich haben sie seit 2015 fast jedes Jahr bei uns gespielt. Die Stille halt kaum noch nach, wenn Draken aus den Tiefen des nördlichen Atlantiks ihre Gittarrenriffe spielt. Man spürt sie: Ihre Liebe zu majestätischen hohen Klippen und der schwarzen Abgrundtiefen des Meeres. So wie diese Begriffe sich beim Zergehenlassen auf der Zunge anfühlen, so erklingt ihre Musik. Wir freuen uns!
Inspiriert von Legenden der späten 70er wie The Boys, The Undertones und Buzzcocks, werden die Schweizer Punkrocker euch mit Powerpop-Refrains füttern, die sich wochenlang in euren Köpfen festsetzen. Gegründet im Jahr 2014, haben die vier Jungs seitdem zahlreiche Shows in Europa, Südafrika und Australien gespielt. Bisher wurden fünf Singles und zwei LPs auf internationalen Labes veröffentlicht und die Show ist noch lange nicht zu Ende. Die Dee Cracks sind seit 2003 unterwegs und haben mehr als 900 Shows rund um den Globus gespielt – sie sind also alte Hasen im Punk Rock Business und haben unzählige verrückte Tourgeschichten im Gepäck. Noch immer hungrig nach mehr, sind die Punkrocker aus Österreich Arbeitstiere und unaufhaltsam in ihren Bemühungen, ihre Vision von Rock'n'Roll zu verbreiten.
Was als Ein-Mann-Projekt aus der puren Kreativitätswutheraus geboren wurde, hat sich innert wenigen Jahren zu einer aufstrebenden neuen Band entwickelt: MATTERHURT aus St.Gallen ist zu hart für den Mainstream, aber nicht hart genug für Metal-Fans. Zu komplex für Pop, aber zu geradlinig, um wirklich progressiv zu sein. Alternativer Math-Rock, der dich bestenfalls verwirrt und unkontrolliert mit dem Fuss zucken lassen wird. Mit ehemaligen oder bestehenden Mitgliedern von Bands wie Elio Ricca, Delirious Mob Crew oder dem Pirmin Baumgartner Orchester haben die Jungs schon genug vom Musikbusiness gesehen, um zu wissen, dass man da schon mit besonders viel Herzblut engagiert sein muss, um auch nur im Entferntesten etwas zu reissen. Aber am Willen soll es erst einmal nicht scheitern, erste Konzerte starten im Frühjahr 2023, die erste EP der Band THE HUNCH erblickte Ende 2022 das digitale und physische Licht der Welt.Ausserdem arbeitet die Band bereits wieder an neuem Material, dass wohl schon früher wie später veröffentlicht werden wird. Smorrms ist ein instrumentales Soloprojekt des Gitarristen David Mühlethaler. Im November 2020 erschien „BAT“, die Debut EP mit sieben Songs; eine Odyssee durch eine Welt voller wilder Rhythmen, virtuosen Solis und weiten Ambient Strukturen. Sie stellt sinnbildlich eine innere Reise der Figur „BAT“ dar – ein Individualist, der seiner Selbst zu akzeptieren beginnt und seine Eigenheiten zu seinen besten Ressourcen und Fähigkeiten macht. Inzwischen entstanden neue Songs, die sich vor allem mit Chaos und Düsterkeit auseinandersetzen. Zusammen mit dem langjährigen Musikerfreund Jérémie Gonzalez (Drums) kam das Projekt im Juli 2022 im Ebrietas in Zürich erstmals auf die Bühne. Smorrms schreit danach, weitere Menschen anzustecken, sie zu faszinieren, berühren und tanzen zu lassen.
An evening with 4 respectable acts from France, Italy and Lithuania delivering high quality grindcore, powerviolence, hardcore punk and death metal. Fast and straighforward sounds delivered by active members within the scene running the well known Lixiviat Records.
Götterdämmerung. Wir sind dem Untergang geweiht. Auf unserem Debütalbum Paradies feiert Gewalt eine allerletzte Warehouse Party. Stroboskope zerreissen die Dunkelheit. Ein letztes mal sind sie schön wie Gott, für einen finalen Tanz. Zu einer Maschine, die uns alle zu verschlingen droht. Ausufernd und tabulos, steng und rauschhaft zugleich. Alle Energie auf einen Punkt. Es ist, als platze Gewalt aus allen Nähten. “Brutal, ohne Pimmelhaftigkeit” Gewalt gründet sich in 2015 in Berlin. DM1 (Schlagzeug), Yelka Wehmeier (Bass), Helen Henfling (Gitarre), Patrick Wagner (Gitarre/ Gesang). Es folgen 9 Vinyl Singles auf 7-Inch auf diversen großartigen Indie Labels wie Sounds Of Subterrania, This Charming Man, Unter Schafen, In A car, Snowhite und Kant Qualitätsschallplatten. Sämtliche dieser Tonträger mussten wiederaufgelegt werden. Die meisten sind heute vergriffen und finden deshalb ihre Wiederbele- bung auf der 2. LP von „Paradies“. Noch nie wurden kalter post punk, leidenschaftlicher noiserock und hypnotischer shoegaze so selbstverständlich ineinander verwoben. Der LGBTQIA+ (vom Patriarchat aufgrund von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität diskriminierte Personen) Bewegung verbunden, klagen Asbest auf dem Nachfolgealbum Cyanide aktuelle Sachzwänge an: Erfolgsdruck, Selbstoptimierung, Selbstausbeutung. Und untersuchen die Frage, ob eine wahrhaft glückliche Existenz in einer pathologischen Lebensrealität möglich ist, ohne sich selbst oder die Umstände zu negieren. Mit Adorno gefragt: gibt es ein richtiges Leben im falschen? Asbest sind Robyn Trachsel (voc, git), Judith Breitinger (voc, bass), Jonas Häne (drums). Ihr zweites Album «Cyanide» erscheint im Frühling 2023 auf A Tree in a Field Records. Asbest bewegt sich auf einem Post-Punk, von Shoegaze inspirierten Noiserock.
“Virvum präsentiert grossartigen Technical Death Metal mit progressiven Elementen. Elegant, gut komponiert, auf einer musikalischen Ebene tief beeindruckend. Ein wahres Meisterwerk in der Reihe der großen Namen des Tech Death. Stortregn gehören dankenswerterweise zu jenen Bands, die schon von Beginn an auf einem technisch sehr hohen Niveau gespielt haben, es aber im Verlauf ihrer 16-jährigen Karriere mit jedem Album immer weiter auszubauen, sodass der Hörer einfach nur immer wieder erschlagen wird. Das liegt vor allem auch an der deftigen Mischung, die sie uns präsentieren. Es reicht ihnen nicht, den Hörer einfach nur mit gutem Technical Death Metal zu erschlagen, wie es ORIGIN, NILE oder ALLAGAEON und Konsorten machen. Nein, sie schaffen es, auch dabei dank intelligent verwobenen Black-Metal-Elementen auch immer eine Prise düsterer und fieser zu klingen. Zudem lockern sie die beim Technical Death Metal gerne auftretende Monotonie mit melodischen Elementen auf.
«Reversal», Fomies’ letztes Album, hatte 2021 lautstark Empörung und Chaos ausgerufen und gesellschaftlichen Wandel in prekären Zeiten gefordert. Klar ist, dass sich nichts geändert hat, zumindest nicht zum Besseren. Aufkommender Resignation entgegnen Fomies mit «Sudden Lag», einer befreienden Kraut/Fuzz Rock Mischung, die stundenlanges Alleinsein, unendliche Jams und sich Verlieren im Analogen vereint und neuen Wind gegen die Mühlen bläst. Ja weiterträumen natürlich! Galsh bei Tag und bei Nacht, als Indie noch cool war weisst du noch, nein? Ist sowieso besser jetzt. On sent bon l’été et la playa auch bei Schneeregen und schlechter Sicht, wahrscheinlich umso mehr. Ouaha!
Zum Release des neuen Albums ‘The Big Swim’ von Augenwasser auf Bongo Joe Records hat sich eine erweiterte Formation der Augenwasser Band (die bereits 2015-2017 die Schweiz und einige Ecken Europas bespielte) zusammengefunden. Mit einer zusätzlichen Gitarre und Synthesizern in petto bietet diese Formation eine bündige Interpretation von Augenwasser's eigens produziertem, psychedelisch- minimalistischen D.I.Y. Drone-Pop. Die Drum-Machines vom Album werden live mit Schlagzeug gespielt, Gitarren weben teils Klangtexturen der ursprünglichen Synthesizer nach und eben dessen Sound oszilliert zwischen Orgel, Dance Pads und kaltem FM-Glitzern. Wie der Albumtitel bereits verspricht: eine fluide Angelegenheit, welche jederzeit von einem Stil in den nächsten schwappen könnte. THE JIMMYS from outta space gonna eat your brainz out!! They invented futuristic intergalactic Egg Punk (at least in Switzerland). The truth is out there you better listen you better believe.
Auf hoher See. Im Licht des Mondes. Rot. Blutmond. Blutrot sind die Lippen des Mädchens, an das Harvey denkt, während die Wellen fließen. Melodie, oh Melodie... Im Blutrausch. Er hat es im Blut, in den Adern, die im Rhythmus des rasselnden Motors pumpen. rasselnd und knurrend, ein treibender Takt. Die Wellen schlagen schwer gegen das Boot, während der Wind kalt atmet. Plötzlich taucht der Oktopus vor seinem Boot auf, und Harvey weiß, das ist der Moment, auf den er gewartet hat, alles oder nichts und nichts anderes. Das Morgen ist ihm egal, nur das Jetzt. Harvey fällt in einen Rausch, einen Blutrausch unter dem roten Mond mit dem Oktopus. Und der Tanz am Rande, über der Tiefe, beginnt mit einem schweren Klang... Mord Fuzztangs Musik deutet eine lauernde Wildheit an, ein flüchtiges Brodeln, das immer am Rande des Überkochens steht. Die Zürcher Band folgt nicht einfach dem aus der LA-Szene bekannten krautinfizierten Garage-Psych, sondern ist frisch und in einer eigenen Welt. Ausgefeilte musikalische Strukturen mit einer sich ständig steigernden Intensität räumen jeden Zuhörer aus und wecken den Bewegungsdrang. Sie wechseln fließend zwischen schwerem, Fuzz-getriebenem Garagepunk und mitreißendem, psychedelischem Krautrock und überraschen den Hörer immer wieder mit ihren einfallsreichen Songs und Übergängen. Seien Sie dabei, wenn der Kessel überkocht.
Zuckerbecker aus Zürich und Bern linst seit 2019aus dem Keller hinauf auf die taumelnde Welt und spieltdazu laute Gitarrenmusik. Das Quartett verschreibt sich dem Punk mit Einflüssen aus Wave und Post-Punk. Es gibt Bands, die schöne, intensive Konzerte spielen, sich verbeugen und nach Hause gehen – und es gibt Bands, die Türen aufstossen, die Zeit anhalten und sich mit einer klaren Haltung in die Erinnerung des Publikums einschreiben. Überwältigend, minimalistisch, brutal, präzise, monumental, zornig, kontrolliert, fesselnd oder radikal. Bassist Andi Schnellmann, Gitarrist Manuel Troller, und Schlagzeuger David Meier gelingt es, diese Widersprüche zu vereinen und in eine neue, unruhige Ordnung zu bringen. Hier wird kein Konzept vertont, hier fliesst reine Musik, die ihren eigenen Willen besitzt. Die traditionellen Machtverhältnisse zwischen Schlagzeug, Bass und Gitarre werden bei Schnellertollermeier konsequent aufgehoben. Ihr neues Album „5“ erscheint diesen Herbst auf Cuneiform Records.
Antiversum wurde 2010 von engagierten und erfahrenen Musikern der Schweizer Metalszene gegründet und ist ein nihilistisches Gebilde, das eine verstörende und stürmische Mischung aus Black, Doom und Death Metal kreiert, die das Ende des Universums und den Anbruch des Nichts in akustischen Wellen manifestiert. Aus den tiefsten Tiefen – Nekrovault, gegründet im Herbst 2016, erhebt sich, um die wahre und dunkle Kunst des totalen Death Metal wiederzubeleben.
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