Bloodlights
Ein neuer musikalischer Tag dämmert dank den Osloer Bloodlights in der Welt des Rock. Dies ist das neueste Projekt des früheren Gluecifer Gitarristen und Songwriters Captain Poon. Diese Kerle brechen auf ihrem selbst betitelten Debüt eine Lanze für melodische, gitarrenlastige Jams und schmeißen uns mit unmissverständlichem Nachdruck feinste norwegische Songs zum Verschlingen hin.
Die starken Riffs und schnellen Beats erinnern an die glorreichen Tage des Hard Rock, als zerschlissene Jeans das Ödland regierten und eine gut gestimmte Gitarre genau so gefährlich war, wie eine abgesägte Schrotflinte. Erstklassige Beispiele hierfür sind «Bloodlights», ihre namengebende Ode an die Völlerei, und der furiose Nackenbrecher «Hammer And The Wheel». Der Sänger und Gitarrist Captain Poon weiß wie man eine Phrase über ein gekonntes Lead legt. Zusätzlich legen Schlagzeuger Nico Von Schäfer, Bassist Ron Elly und Gitarrist Howie B straffe Rhythmen hin wie Ali in seinen besten Jahren.
Insgesamt ist Bloodlights eine erstklassige Rcktruppe mit skandinavischem Liedgut, welches alles offenbart, was mit ein paar dreckigen Licks, eine fetten Produktion und einer kleine Dosis Attitüde erreicht werden kann. Viva Oslo!

Benzo Boys
Nach jahrelangem internen Gezanke, ob wir sie mehr nach Cro-Mags oder Rolling Stones klingen sollen, einigten sie sich darauf, zwischen hektischem Ritalinpunk mit Pixies-Flair und schepperndem Temesta-Blues, apokalyptische Posaunen erklingen zu lassen und diabolische Gespenstergitarren mit Schwedenrockrefrains zu vermengen. Ihre Musik ist ein eklektischer Bastard mit Drive und Attitüde, versehen mit zauberhaften Chorälen, verschrobenen Lyrics und musikalischen Geschmacklosigkeiten sonder zahl!
Die Benzobuben sind allesamt gestandene Rampensäue und haben das Handwerk des Rock n’Rolls und der Erfolglosigkeit bei Bands wie Mona Lisa Overdrive, Finger und Karaoke from Hell gelernt. Als Anvil der Schweiz sehen sie sich verpflichtet, mittels Präsentationen ihres aktuellen Werkes, ihr Wissen und Können einer neuen Generation weiterzugeben.
Ein göttliches und durchaus amüsantes Rock'n’Roll Inferno sei euch versprochen. Die Benzo Boys werden kommen, spielen und siegen und euch ewig dankbar sein.
