Nachdem er im letzten Sommer bereits ausgiebig mit Hank Williams III durch ganz Europa getourt ist, kommt Bob Wayne aus Seattle nun erneut über den grossen Teich. Nach mittlerweile drei Alben, gilt er zurecht, als einer der Vorreiter der Wiederbelebung echter Countrymusik. Weitab vom Mainstream-Country aus Nashville, spielt Bob Wayne mit dem Image des "hard drinking and driving man" und sieht sich, mit seinen dunklen Texten über Losers, Outlaws und Outcasts als "Wanderer on the wrong side of the tracks". Dabei behält er immer seinen Humor und ein Augenzwinkern. Passend dazu auch seine Begleitband. Die famose .357 Stringband aus Milwaukee. Eine Horde Punks, die vor ein paar Jahren den Bluegrass für sich entdeckt hat und seitdem stilecht mit Banjo, Mandoline und Kontrabass durch die Lande zieht. "This ain't your granddaddy's bluegrass this is streetgrass" sagen sie von sich selber. Und Berufskollegen wie Hank Williams III, die Legendary Shack Shakers, Rev. Peyton and his big damn Band oder Antiseen sind voll des Lobes über die .357 Stringband und ihrem angepunkten Bluegrass voller Energie.