1999 tauchten die Spades erstmals in Eindhoven (Holland) auf und wurden
innert wenigen Monaten zum Terror jedes Rockclubs in Holland.
Geschichten über Drogen, Alkohol und Schlägereien begleiteten fortan
die Band um den exzentrischen Frontman Denvis. Das furiose erste Album
erschien in Europa auf dem Label "People like you" und in Amerika auf
"Go Kart Records". Es folgten zahlreiche Touren mit Höhepunkten wie dem
Lowlands Festival oder dem SXSW Festival in Austin. Die Platte "The
Seattle Sessions" nahmen die Spades zusammen mit Jack Endino (Nirvana)
am Mischpult und mit Mark Arm von Mudhoney im Backgroundchor auf. Nach
fünf Jahren Vollgas und einigen personellen Wechseln brach die Band
auseinander.
2005 erweckte Denvis die Band mit neuen Musikern
wieder zum Leben. Ihr neustes Album nahmen die Spades zusammen mit Jim
Diamond (White Stripes, Dirtbombs) in seinem "Ghetto Records" Studio in
Detroit auf. Diese Aufnahmesession definiert den neuen Sound der Band:
mehr Detroit Soul, weniger New York Punk. Auch wenn Titel wie
“Everybody is on Drugs”, “Mean Mother Fucker” oder “Teenage Nudy Beach”
nach Punkrock in bewährter Spades-Manier klingen, so lassen sich in
einzelnen Songs jetzt Bläsersektionen, Hammondorgel und sogar
Backgroundsängerinnen erkennen. Zum ersten Mal seit Jahren haben die
Spades ein konstantes Lineup und klingen tighter denn je. Greasy, over
the top garage rock`n soul servieren die Spades heutzutage. Aber seid
gewarnt, denn die Schlagringe liegen noch immer irgendwo im Tourgepäck
herum...

Die Teenage Kings servieren Rip-Off-Garagen-Trash mit schmutzigen Motorsägen-Riffs und einer extra Portion Verzweiflung, Lust und Bierschweiss. Ihre Songs haben zwei Strophen, zwei Refrains, ein Gitarrensolo und dauern nie länger als zwei Minuten. Deshalb durften die Teenage Kings auch schon mit so tollen Bands wie den Zodiac Killers, Dirtbombs, Columbian Neckties oder den Monsters auf der Bühne stehen.
Die Teenage Kings wurden 1999 unter einer Zürcher Bartheke Gegründet. Dem Gründungsmythos zufolge wollten drei Männer namens Milieu Heinz, Enfant Terrible und Oli nicht mehr alleine Bier trinken, was ein Jahr später zur ersten Single «Don’t fool me» auf Zurich Chainsaw Massacre Records führte. Trotz - oder gerade: wegen - der miserablen Produktion überboten sich die Fanzines mit Lobhudeleien. So schrieb
u.a. Joachim Hiller, Herausgeber des Ox Fanzines: «Hat irgendjemand behauptet, aus der Schweiz kämen aktuell keine guten Punkbands? Bullshit! Die Teenagekings sind der lebende Gegenbeweis... » 2003 übernahm Thaiboy den Bass. Seither wurde beinahe jedes unbelüftete Konzertlokal in Zürich von den Teenage Kings und ihrem dreckigen Wüstenkrieg-Set beglückt. Auf die Touren durch Deutschland (2002) und Italien (2004) folgte im April 2005 eine 10-tägige Tour nach Deutschland, Frankreich und Österreich mit den grossartigen
69Charger aus Holland.
Im Dezember 2005 haben die Teenage Kings gemeinsam mit Hukedicht aus Winterthur die Split-CD/LP «Fist Fight Story» veröffentlicht– ein musikalischer Schlagabtausch, der den Regeln einer klassischen Hinterhofkeilerei gehorcht. Auf der Platte befindet sich auch eine Coverversion von «We Are The World», der die gesamte Zürcher und Winterthurer Punkrock-Elite zum grössten schreienden Männerchor der Schweiz vereinte. Es folgten gemeinsame Konzerte in der ganzen Schweiz und eine 10-tägige Tour nach Holland und Deutschland. Im Oktober 2006 bringen die Teenage Kings ihr erstes Album raus. «Desperate As Fuck» wurde in zwei Tagen im Proberaum auf Band geprügelt, enthält dreizehn Low-Fi-Kracher und dauert kurze 20 Minuten.
